Galerie/Berichte

Jahreshauptversammlung

am Dienstag, 31.Januar 2017 war unsere alljährliche Jahreshauptversammlung. Es gab ein gemütliches Essen, nette Gespräche, Vorstellung des neuen Jahresprogrammes und leider auch die Verabschiedung von unserer langjährigen Vorsitzenden Helga Löw :-(. Helga wird sich jetzt ihrer Altersrente hingeben. Sie wird dennoch als Mitglied der UnternehmerFrauen dabei bleiben aber den Stress einfach hinter sich lassen. Die Nachfolge wird Marina Raum übernehmen, die 2017 als kommissarische Vorsitze sein wird bis 2018 die Neuwahlen sind.

Wir wünschen Helga noch einmal von ganzem Herzen eine schöne Zeit und das sie lange gesund bleibt.

 

 

Wohlfühl-Wochenende mit Workshop zum Stressabbau im Arbeitsalltag

vom Freitag, 13. November bis Sonntag, 15. November 2015 im Landhaus Sponsel-Regus, Veilbronn 9, 91332 Heiligenstadt/Fränkische Schweiz

 Freitag war unser Anreise Tag und Empfang von dem Chef persönlich im Weinkeller, nach einen kleinem Aperitif ging es zu einem köstlichen Abendessen anschließend wurde im Nebenraum noch Live-Musik angeboten, wo wir den Abend schön ausklingen ließen.

Samstag begann der Tag mit einem sehr großem Frühstücksbuffet, damit man den langen Tag auch übersteht :-).

Um 8:30 Uhr ging es los mit dem Workshop ersteinmal zum Thema Ernährung bis zum Mittagessen. Anschließend ging es ein bisschen in die Natur mit Nordic Walking. Nach unserem sportlichen aktivitäten, hatten wir eine kline Smoothie-Pause, danach ging es in den Entspurt zum Entspannen, nach dem langen Tag auch nötig :-).

Den Abend ließen wir mit einem wieder sehr leckerem Abendessen ausklingen. Manche auch noch mit einer Weinprobe ;-).

Es war ein wunderschönes und lehrreiches Wochenende.

An dieser Stelle nochmals Vielen Dank an Andrea Hagen und Petra Goller.

 

 Notfallplan vs. Worst Case

Am 8. September 2015 ließen sich die UnternehmerFrauen auf den Worst Case vorbereiten: Was passiert, wenn der Betriebsinhaber ausfällt.
Von der Handwerkskammer für Mittelfranken waren Manuela Herrmann (Rechtsberatung) und Thomas Hoffmann (Betriebsberatung) zu Gast, die die Anwesenden über Vorsorgemaßnahmen informierten. Sollte der Chef plötzlich ausfallen, egal ob für einen kürzeren oder längeren Zeitraum, muss der Betrieb trotzdem weiterarbeiten können, ohne in eine existenzielle Krise zu geraten. Alle dafür notwendigen Informationen (z. B. Übernahme wichtiger Zuständigkeiten, Verantwortlichkeit für wichtige Abläufe) sollten daher in einer Notfallmappe gesammelt werden, deren Inhalt jedoch immer wieder aktualisiert werden muss. Um Fehler beim Erstellen eines Notfallplans so gering wie möglich zu halten, bietet die Handwerkskammer Beratungen in vielen verschiedenen Bereichen an.

Von Sagen und Legenden – Wo Wahrheiten in Lügen enden

In jeder Sage steckt ein Körnchen Wahrheit, so heißt es. Aber was ist wahr an den Nürnberger Sagen? Stimmt es, dass der Schöne Brunnen als Kirchturmspitze der Frauenkirche geplant war? Und an welchem Ring muss man drehen?

Ist es wahr, dass …

ein Rothenburger Scharfrichter, der um 1525 nach Nürnberg beordert wurde, um den dortigen erkrankten Meister Gilg zu vertreten, eine totgeweihte Frau in letzter Sekunde begnadigte? Eine junge Kindsmörderin sollte in der Pegnitz ertränkt werden. Den Rothenburger überwältigte das Mitleid mit seinem Opfer, und so machte er, unter Verzicht seines recht hohen Lohnes hierfür, von dem alten Recht des Losheiratens Gebrauch.

 Oder dass …

es im Heilig-Geist-Spital eine Wittfrau gab, die als Köchin bestellt war und mit der Zeit immer seltsamer und böser wurde, so dass sie bald nur noch die „närrisch Gusterti“ gerufen wurde. Sie gönnte den armen Pfründnern  nicht den Bissen im Munde. Statt des ihr zugeteilten Löffels, mit dem sie die Suppe und den Brei verteilen sollte, ließ sie sich einen viel kleineren machen, der genauso aussah. Als die betrogenen Spitalinsassen sich beim Ra beschwerten, wurde ein Kontrolleur gesandt. Der fand, versteckt in einer Küchenschublade, prompt den viel zu kleinen Löffel, packte ihn, warf ihn zum Fenster hinaus und schrie erbost: „Der ist des Teufels!“ „Des bin i aa“, kreischte da die Gusterti, sprang dem Löffel durchs Fenster hinterher und wurde von den Fluten der Pegnitz verschlungen. (Quelle: G. Lipsky/G. Ullmann, Fundort Sagen und Legenden in Franken, ars vivendi, 2004)

 All diesen und weiteren Fragen gingen die Unternehmerfrauen im Handwerk Nürnberg-Fürth bei ihrem Sommerstammtisch am 22. August 2015 während einer zweistündigen Führung durch die Altstadt auf den Grund. Der Verein Geschichte für alle e.V. erzählte anschaulich, was alles hätte sein können oder vielleicht sogar war.

Lederverarbeitung früher und heute

Am 5. Mai 2015 führte Frau Frombach geb. Schmidt die Unternehmerfrauen im Handwerk Nürnberg-Fürth durch ihren Betrieb: die LECRIO Ledermanufaktur in Roßtal.Wo anfangs nur orthopädisches Schuhwerk hergestellt wurde, wird jetzt hochwertiges Leder auch für Design-Handtaschen, Fliegen, Etuis, Handyhüllen u. v. m. verarbeitet.
Frau Frombach zeigte und erklärte den Damen die Entstehung einer Handtasche. Mit den „alten Maschinen“ von damals wird in mühevoller Kleinarbeit jedes Teil ein Unikat. Wer wollte, durfte an einer Stanzmaschine selbst Hand anlegen und anschließend das selbst ausgesuchte HERZ mit einer Prägung versehen.
In froher Runde schlossen die Teilnehmerinnen bei einem kleinen Imbiss die Führung in der schönsten Ledermanufaktur in Roßtal.
UnternehmerFrauen im Handwerk Bayern