Nachlese

Vom 06.11. bis 07.11.2014 fand in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Passau das alljährliche Unternehmerfrauen-Seminar statt. Heuer trafen wir uns auf Schloss Neuburg, in den historischen Gasträumen der Hoftaverne. Ein abwechslungsreiches und interessantes Programm erwartete die 25 Teilnehmerinnen, zusammengestellt und organisiert von Peter Hoft und Gunda Pauli.

Donnerstagvormittags horchten wir gespannt und gerührt dem Vortrag von Alexander Veit nach dem Motto „Warum spricht mein Körper und ich weiß gar nichts davon?!“ Er zeigte uns teils skurril, wie wir mit Körpersprache „unsere Rollen“ spielen können und wie wir durch Körperhaltung, Geste, Tonfall, Mimik und allgemeines Raumverhalten auf unser Gegenüber wirken und welchen Status wir ausdrücken.

Nachmittags besichtigten wir die Motorenfabrik Hatz in Ruhstorf. Herr Zwicklbauer berichtete über die Anfänge und die Geschichte des Unternehmens und führte uns durch die Produktionsräume, in denen hochqualitative, zuverlässige und robuste Dieselmotoren und Aggregate entwickelt und hergestellt werden. Zu dem fertigt Hatz hochpräzise Motoren-und Antriebskomponeten, wie Pleuelstangen, Kurbelwellen und Gehäuse, die ihren Einsatz in Nutzfahrzeugen, Autos, Motorräder sowie in Agrar- und Druckmaschinen weltweit finden.

Danach stand der Besuch der Holzwerkstätte bzw. des Ateliers von Peter Wagensonner in Kleeberg auf dem Programm. Wir waren inspiriert über die Skulpturen, Holzkugeln und Objekte, die der Künstler aus verschiedenen Baumstämmen und Wurzelstöcken fertigt, in dem er sie komplett aushöhlt. Im Stamm- und Wurzelholz wiederspiegelt sich die Geschichte des Baumes.

Lustig und unterhaltsam war es dann beim Dreigänge-Menü am Abend in der Hoftaverne. In unsere Frauen-Runde gesellte sich auch unser Kreishandwerksmeister Siegfried Piske und wir hatten gute und interessante Gespräche.

Am nächsten Vormittag referierte Brigitte Fuchs (Perspektivtrainerin) über „Rhetorik im Verkauf“, „Wie kann ich Kunden überzeugen und gewinnen?“. Beim Verkaufen soll der Kundentyp erkannt werden, um eine Strategie zu entwickeln und eine „gemeinsame Schnittmenge“ zu finden. In dieser sollen sich die Wünsche, Ziele und Erwartungen des Kunden und Verkäufers treffen. Kommt es nach erledigtem Auftrag doch zu Reklamationen, dann soll man diese nicht als Übel sondern als Chance zur Verbesserung sehen. Frau Fuchs überreichte uns ein Skript mit vielen Beispielen zur Anwendung.

Für den kulinarischen Gaumenkitzel und den Service während des Seminares sorgte das bekannte Team des Chefkochs Klaus Eglseder und Andrea Ortner.
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Am 23.10.2014 trafen wir uns zum Stammtisch im Bio-Wirtshaus „Zum Fliegerbauer“ im Stelzlhof in Passau (geplant war eigentlich für Oktober eine Podiumsdiskussion - diese musste leider aus verschiedenen Gründen ausfallen).
Zwei große Tische füllten sich mit uns in diesem gemütlichen urigen Wirtshaus. Beim Essen und Trinken, fast ausnahmslos aus Bioprodukten, hatten wir gute und interessante Gespräche. Gunda´s mitgebrachte Bio-Weintrauben trugen dazu bei, Geld zu Spenden für einen sinnvollen und unterstützenden Zweck.

 

Am Mittwoch, den 15.10.2014 lud uns die Deutsche Bank im IBB Hotel in Passau zum Themenabend
„Die Zukunft selbst sichern!“ ein.
Erbfolge, Pflege, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Familie - Themen von höchster Relevanz !

Es referierten, Herr Oliver Thoma, Volljurist bei der Deutschen Bank, Frau Andrea Grasmeier, Leiterin des Wohn- u. Pflegezentrums St. Benedikt in Passau und Herr Sven Fickardt von der Zürich Versicherungsgruppe.

Jeden von uns kann es treffen, durch Unfall oder Krankheit plötzlich auf die Hilfe anderer Personen (Lebens-Ehepartner, Kinder) angewiesen zu sein und dann ist es vorteilhaft, wenn vorher durch Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung wichtige Angelegenheiten geregelt sind. Mittlerweile muss fast jeder Zweite damit rechnen, im Alter früher oder später pflegebedürftig zu werden. Und das kostet viel Geld. Eigene Konten sind dann meist schnell leer gefegt. Vermögenssicherung ist deshalb vorrangig.

Die Referenten informierten uns praxisbezogen über die verschiedenen Möglichkeiten der Gestaltung der Vorsorge und Betreuung, wie z.B. die Pflege-Rente zur finanziellen Absicherung und wie die Pflege im Altenheim gestaltet werden kann und v.m.

Beim anschließenden Imbiss standen die Referenten für weitere Fragen zu diesen Themen bereit.

 

Am 23.07.2014 um 19:30 Uhr trafen wir uns im Steinweg 4 in Passau.
Unser Mitglied, Marianne Zaglauer und Ihre Kollegin, Trudi Tacke, nahmen uns in ihren wunderschönen historischen und einladenden Räumen mit auf eine „entspannende Meditationsreise“.
Zu Beginn sprach Dr. Jörg Tacke über die „Quantenheilung“ in der auf die Verbundenheit von Bewusstsein, Geist und Bewegung, Ernährung und Licht gesetzt wird.
Nach diesem kurzen Statement begaben wir uns auf die „meditative Reise“, die mit freiem Tanz und Bewegungsübungen begann und mit sanftem Yoga weiterführte. Ein Body-Scan rundete die entspannende Reise ab. Bei diesem „ Inneren Abtasten des Körpers“ in völliger Ruhe, in Liege- und Sitzposition und in Begleitung dezenter Musik richtet sich der Focus auf verschiedene Körperbereiche. Dabei tauchen nicht nur angenehme sondern auch unangenehme Empfindungen, Gedanken und Emotionen auf. Wir empfanden diese erste „Anwendung“ als Entspannung und Wohlgefühl. Das Ziel des Bodyscan ist aber, das Bewusstsein zu trainieren und die Aufmerksamkeit zu steuern. Ein neue Erfahrung für uns.

 

Am 14.05.2014 im Restaurant Dreiflüssehof in Passau um 19.30 Uhr horchten 23 Teilnehmerinnen gespannt den Neurowissenschaftlichen Impulsvortrag „Warum spüre ich was du fühlst“ von Sonja Rüter.

Körpersprache ist Primärsprache der Menschen und wird von allen Nationen verstanden und ist äußerst aussagekräftig. Die Körperhaltung, Mimik und Gestik, die Signale und Botschaften die intuitiv ausgesendet werden, der Sprachton und die Augen (der Spiegel unserer Seele) verraten viel über unseren Gesprächspartner. Der erste kurze Eindruck (ca. 90 Sek.) ist oft entscheidend, einen Menschen eigenschafts- und charaktermäßig einzuschätzen.

Ist diese Person extrovertiert, gesellig, gewissenhaft, offen, ruhig, genau, gelassen, kultiviert, risikobereit, sympathisch, schweigsam usw.?

Frau Rüter zeigte uns während des Abends durch viele Gebärden, Gestiken und Körperhaltungen, wie Menschen in gewissen Situationen reagieren und wie diese Signale vom Gegenüber interpretiert werden. Jeder Teilnehmerin wurde bewusst, was wir für eine Körpersprache sie selbst ausdrückt und wie Sie sie sinnvoll im Geschäftsleben einsetzen und auch verbessern kann, ohne zusätzlich eine andere Fremdsprache zu erlernen.

 

Am Donnerstag den 10.04.2014 um 18.30 Uhr besichtigten 23 Mitgliederinnen die

Zigarrenmanufaktur Wolf & in Ruhland in Perlesreut.

Frau Cornelia Stix, die Geschäftsführerin der Manufaktur, empfing uns herzlich in Ihren Fabrikations-Räumen mit historischer Betriebsausstattung in denen es nach verschiedenem Tabak riecht, der aus fernen Ländern, wie Sumatra, Java, Brasilien und Kentucky importiert wird.

Die Inhaberin erzählte uns Geschichtliches vom Gründer der Firma, Hermann Wolf und seiner Schwägerin, Käthe Ruhland und der Übersiedelung 1917 von München nach Perlesreut, wo er den Teilhaber Karl Hilz fand, den Großvater von Ihr.

Die fleißigen und handwerklich geschickten Leute in und um Perlesreut, vor allem Frauen, waren damals dankbar für den sicheren Arbeitsplatz. Revolutionär war zur damaligen Zeit auch die Gründung sozialer Einrichtungen wie Kindergarten, Duschanlagen und Suppenküche durch die Firmeninhaber, die Beruf und Familie der Mitarbeiter in Einklang bringen ließen.

Die Zigarren und Cigarillos werden seit jeher in reinster Handarbeit hergestellt und in Buchenholzformen gepresst. Frau Stix führte uns vor, wie eine Virginia-Zigarre entsteht bzw. gerollt wird. Sie ließ uns wissen, dass nach dem zweiten Weltkrieg der Zigarrenkonsum sehr schrumpfte und auch das Rauchverbot von 2010 sein Übriges dazu tat. Viele Stammkunden blieben aber der Manufaktur treu und bestellen nach wie vor diese feinen Tabakwaren, die sehr originell in Holz-Schachteln verpackt sind und Deutschland- und Europaweit verschickt werden. Alle samt waren wir beeindruckt von dieser inforeichen Führung in diesem „klein Havanna“ im Bayerischen Wald.

Anschließend kehrten wir noch im Gasthaus Hafner „ gleich um die Ecke“ ein und ließen den Abend kulinarisch, unterhaltsam und gemütlich ausklingen.

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iPad und iPhone bzw. Smartphone und Tablet-PC als digitaler Helfer

im Unternehmen und auch Privat.

Dies war das Thema unseres 3. Treffens des Jahresprogrammes am 13.03.2014 um 19:30 Uhr in der IHK Akademie in Passau, Nibelungenstr. 15. 16 Teilnehmerinnen horchten gespannt, was der Referent, Herr Stefan Damberger, von der Fa. Innowerk-IT GmbH aus Passau über diese innovativen Kommunikationsgeräte zu berichten hatte.

Im Laufe des Abends erhielten wir einen Überblick über die Fabrikate und Modelle sowie die Betriebssysteme der einzelnen Geräte und deren Anwendung, Nutzungs- und Einsatzmöglichkeiten z.B. in Nachrichten- und Video-Streams, Telefonie, Skype, Homebanking, Foto-Video-Bildbetrachtung, Dropbox, Soziale Netzwerke, App-Safari u. v. m. Uns wurden die Leistungsmerkmale der unterschiedlichen Geräte erklärt und die Vor- und Nachteile von PC, Tablet und Smartphone im Vergleich. Der Referent zeigte uns einiges an Zubehör welches es für die Geräte gibt. Er informierte uns praxisbezogen und sprach über die Nutzung sinnvoller Apps, über die Sicherheit in den Betriebssystemen und den Einsatz vorhandener Schutzmechanismen. Bei der Anschaffung von solchen Geräten riet er uns, nicht unbedingt auf die billigsten Anbieter zu setzen - Qualität lässt sich hören, fühlen, spüren und sehen!

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Wanderung zum Dreisessel mit Reindlessen

Am 15.02.2014 und 16:00 Uhr rief unser Bayerwaldberg DREISESSEL, ihn zu erklimmen.

Die zweite Unternehmung unseres Jahresprogrammes 2014

Bei frühlingshaften Temperaturen und bestem Wetter, jedoch kaum Schnee, fanden sich 18 Mitgliederinnen am Fuße des Berges, am Frauenberger Parkplatz ein.

Ausgerüstet mit Stöcken anstatt mit Schlitten, erwanderten wir gut gelaunt und gesprächsreich mit kleinen Ruhe- und Trinkpausen den Gipfel. Wir wurden belohnt mit fantastischer Fernsicht rundum bis in die Alpen und traumhaftem Sonnenuntergang.

Im Berggasthof wartete dann schon die zweite Belohnung des Tages, die kulinarische.

Ein Reindl-Essen wurde uns serviert, mit verschiedenen Fleisch- und Knödelsorten sowie herzhaftem Sauerkraut. In heiterer, lustiger und unterhaltsamer Runde ließen wir uns diese Köstlichkeiten schmecken. Der Abend verging schnell und wir genossen den Rückmarsch mit brennenden Fackeln in einer klaren hellen Vollmondnacht – traumhaft und dies „vor unserer Haustür!“ - Freilich, bergab mit dem Schlitten hätten wir noch einiges mehr an Spaß gehabt, deshalb ist Wiederholung angesagt, im nächsten Winter mit hoffentlich genügend Schnee!

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Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e. V.