Nachlese 2013

Jahreshauptversammlung - Weihnachtsfeier 04.12.2013

Die Vorsitzende Gunda Pauli berichtete von derzeit 67 Mitgliedern, nachdem sie mit "Starke Frauen – Starkes Handwerk" auf die Versammlung eingestimmt hatte. Denn das Handwerk sei immer noch eine Männerdomäne, obwohl Handwerksmeister bestätigten, dass ihre Betriebe ohne ihre Frauen nicht funktionieren würden. Dazu kämen all die Frauen, die als selbstständige Unternehmerinnen quer durch alle Handwerksbranchen zur Leistungsfähigkeit des Handwerks beitragen. "Derzeit werden rund 20 Prozent der Handwerksbetriebe von weiblichen Betriebsinhaberinnen geführt", weiß Gunda Pauli. Die Quote der Existenzgründerinnen liege bei rund 24 Prozent. Der Anteil der Frauen, die sich im Handwerk selbstständig machen, sei in den letzten Jahren gestiegen; und auch immer mehr Töchter von Betriebsinhabern würden den elterlichen Betrieb in "Männerdomänen" übernehmen.

Stellvertretende Vorsitzende Christine Graf berichtete über die vergangenen Veranstaltungen, ehe Gunda Pauli Jutta Schmalzbauer-Liebl für 13 Jahre als Vorsitzende ehrte. Gabriele Schmid wurde für zehn Jahre Arbeit in der Vorstandschaft ausgezeichnet. Ebenfalls Gründungsmitglied und bereits seit 17 Jahren dabei ist Rita Höng. Auch sie wurde geehrt

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UnternehmerFrauenseminar 2013

Am 07.und 08.11.2013 fand das alljährliche UnternehmerFrauenseminar der Kreishandwerkerschaft Passau im Panorama-Hotel Grobbauer in Oberkreuzberg/Spiegelau statt. Dieses Jahr waren auch die Damen aus dem Arbeitskreis Regen dabei.

Herr Hoft, GF der Kreishandwerkerschaft Passau begrüßte am Donnerstag die 40 Teilnehmerinnen des Seminars und den Referenten Herrn Drauschke. Herr Klaus Drauschke, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien in Niederbayern a.D. referierte über die „Verbesserung der mentalen Leistungsfähigkeit“. Anhand verschiedener Beispiele zeigte er auf wie man mentale Leistungsfähigkeit verbessern und steigern kann.

Nach dem Mittagessen ging es in den Nationalpark Bayer.Wald zum Seelensteig. Auf der meditativen Wanderung in Führung eines Nationalpark-Rangers erfuhren wir viel Wissenswertes über Flora und Fauna in dieser uns heimischen Region.

Nach dem dreigängigen Abendmenü im Hotel Grobauer gesellte sich Kreisheimatpfleger Karl-Heinz Reimeier zu uns. Mit Gschichten und Reimen, von den Einwohnern und vom Weihrazn aus dem Bayer.Wald brachte uns Herr Reimeier die „Alte Zeit“ wieder in Erinnerung. Bei den traditionellen Mundart Liedern aus Altbayern konnten die meisten Damen mitsingen. Es war ein rundum geselliger Abend.

Am Freitag referierte Frau Soja Rüter, Coaching Rüter zum Thema „Burnout und Depression – wie der Traumjob zum Alptraum werden kann". Dabei ging es um Depressionen am Arbeitsplatz, Burnout rechtzeitig erkennen – Prophylaxe und Gegenmaßnahmen, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Burnout oder Boreout?

Nach dem Mittagessen ging es informiert und motiviert wieder nach Hause.

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Am 16.10.2013 um 19.00 Uhr fand bei pumpenpauli in Rappenhof

ein Informationsabend über SEPA und ein Vortrag über den Einsatz von Förderkrediten statt.

Es referierten Simone Rauschmeier und Stefanie Koran von der Sparkasse Freyung über das Thema SEPA, dem vereinheitlichten bargeldlosen europäischen Zahlungsraum. Dieser ersetzt ab 01.02.2014 den bisherigen nationalen Zahlungsverkehr für Überweisungen und Lastschriften.

Für uns Unternehmen ist es sehr wichtig bis zu diesem Termin:

- eine Gläubiger Identifikationsnummer (ID) bei der Bundesbank zu beantragen um Mandate vorzubereiten,

- die Banking-Software auf SEPA umzustellen und

- die neuen Einreichungsfristen und Vorschriften für Lastschriften zu beachten bzw.

- evtl. einen Termin über dieses Thema mit dem Kundenberater unsere Bank zu vereinbaren.

Daniel Greindl, Firmenkundenberater bei der Sparkasse Tittling, sprach über den Einsatz von Förderkrediten bei Investitionen und über die Änderung der Förderlandschaften.

Zinsgünstige Fördermittel können beantragt und eingesetzt werden bei:

- Investitionen im Bereich des Umweltschutzes und

- Steigerung der Energieeffizienz in unseren Unternehmen und beim

- Bauen, Sanieren und Umbauen.

Die Förderperioden der EU, der GA (Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) und des bayer. Regionalförderprogramms laufen nur noch bis zum Ende diesen Jahres! Ab 2014 werden Förderungen gekürzt, wer also Investitionen plant – Antrag noch 2013 stellen!

 

Vom 14.10. bis 16.10.2013 fand in Passau das Damenseminar des Fachverbandes Energie- und Gebäudetechnik (FEG) statt, dass Gunda Pauli und Ulrike Reichmeier organisierten.

Auf dem Programm standen interessante Fachvorträge und auch ein Freizeit- und Unterhaltungsprogramm.

Am Montagabend waren auch wir zum Überraschungsprogramm, dem Kabarett-Abend im neuen Restaurant Oberhaus, über den Dächern von Passau, geladen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen, mischte sich Martin Frank aus Hutthurm in unsere illustre Runde. Sein Auftritt, eine Mischung aus Wortkabarett und Ariengesang - komisch aber zum Brüllen! Er sprach über seine Erlebnisse als Spät-Pubertierender und sein Landleben auf dem Bauernhof mit all seinen Tücken und Facetten – humorvoll, bissig und skurril!

Wir staunten und lachten nicht schlecht über das, was der junge Nachwuchskabarettist mit seinem unschuldigen und braven Wesen darbot.

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„Schokolade ist die Liebe, die man sich selbst schenkt!“ Sonja Blumenthal

Am 17.09.2013 um 18 Uhr fand im IBB Hotel in Passau unser Pralinenseminar statt, das Herr Frank Simon, Konditormeister und Chocolatier aus der gleichnamigen Confiserie in Passau, leitete.

Herr Simon hatte vor Beginn des Seminares für jede Teilnehmerin einen Arbeitsplatz mit allen benötigten Arbeitsmaterialen und erforderlichen Zutaten vorbereitet, so dass wir nach kurzer Einführung gleich mit der Herstellung der feinen Pralinen beginnen konnten. Mittels einer Filmvorführung zeigte uns der Meister vorab jeden Arbeitsschritt und nebenbei erfuhren wir viel Wissenswertes über die Schokolade und deren Verarbeitung - speziell die Schmelztemperatur bis max. 45°C ist hierbei von großer Wichtigkeit.

Vorgefertigte Schokoladen-Hohlkörper in Trüffel- und Oval-Form und von uns vorher selbstausgegossene Aluminiumkapseln befüllten wir mit den selbstgemischten süßen und alkoholhaltigen Füllungen. Mit Hilfe von kleinen vorgefertigten Spritzbeuteln, die mit flüssiger Schokolade gefüllt wurden, verschlossen wir die kleinen Kügelchen, Schalen und Kapseln. Nun ging es ans Verzieren. Herr Simon zeigte uns ganz interessante und einfache Techniken und es entstanden dabei kleine köstliche Kunstwerke, die wir zum Schluss in eine transparente Präsentierschachtel verpackten. Ein schöner, geschmackvoller Anblick und kaum zu glauben, dass w i r diese Nougat-Bailey, Maracuja-Coco, Erdbeer-Wodka und Rum-Marzipan-Trüffel selbst produzierten und sie sind einfach köstlich!

Diese von Herrn Simon kreierten und hergestellten Rezepturen sind alle so ausgelegt, dass sämtliche Zutaten und Geräte für die Herstellung im Handel erhältlich sind.

Für uns, in unserem Amt als Hausfrauen und Köchinnen, war dieses Seminar sehr lehrreich

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„Lach dich gesund!“ Lach dich flach.... Lach dich erfolgreich....... Lach über dich selbst .....!

Das war das Motto unserer Juli Veranstaltung, die am 16.07.2013 um 19:30 Uhr im Vortragsraum bei pumpenpauli, bei Gunda, in Rappenhof stattfand.

Monika Müksch, die Referentin und lustige Wienerin, Coachfrau, Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin, Lachmuskel- und Intuitionstrainerin verführte uns humorvoll in die Wissenschaft des Lachens und des Lachjogas.

Im ersten Teil des Abends gab Sie uns Einblicke in die „Gelotologie“, die Lachforschung und Sie bemerkte, dass wir hier in Mitteleuropa eigentlich viel zu wenig lachen. Je weiter man nach Süden kommt oder nach Afrika blickt, umso mehr wird gelacht und die Menschen sind generell fröhlicher, obwohl die Lebensumstände oft nicht zum Lachen sind. Frau Müksch berichtete über Norman Cousins, einem amerikanischer Journalisten, der während einer schweren Erkrankung und dem damit verbundenem negativen Gemütszustand das Lachen näher erforschte und durchs gezielte Lachen wieder gesund wurde und darüber auch u.a. ein Buch „Anatomy of an Illness“ geschrieben hat. Dann erzählte Sie über Patsch Adams, einem amerik. Arzt und Sozialaktivisten, der Clown-Gruppen mit roten Nasen weltweit organisiert um Kinder, Waisen und Kranken Hoffnung zu geben. Wir hörten auch von Dr. Madan Kataria, einem indischen Arzt und dem Begründer des Lachjogas, der Lachclubs und den Weltlachtag ins Leben rief.

Joga – übersetzt Verbindung- schafft Balance zwischen Körper, Seele und Geist sowie zwischen Menschen. Dies ist auch das Ziel des Lachjogas. Während des Lachens befinden wird uns in der Gegenwart. Unsere Gedanken verstummen, wir können einen wunderbaren Zustand des inneren Friedens, der Heiterkeit und des Einklangs erleben.

Im zweiten Teil des Vortrages wurden wir dann aktiv in das Lachevent eingeführt. Im Kreis um Frau Müksch und mit unserer Nachbarin links und rechts, machten wir dann gemeinsam verschiedene Atem-, Muskel, Klatsch-, Laute- und Entspannungsübungen, bei denen es viel zu lachen gab. Um auch künftig an das Lachen zu denken, erhielten wir als Erinnerung kleine Lachbehelfs-Kärtchen, auf denen die verschiedenen Übungen mit Bildern und Text beschrieben sind.

Bei belegten Brötchen (hergerichtet von der Metzgerei Kroiss, Sulzbach) und Getränken, ließen wir den Abend amüsant und gesprächsreich ausklingen.

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Jahrestreffen der Unternehmerfrauen im Handwerk Niederbayern/Oberpfalz in Waldsassen am 26.06.2013

Am 26.06.2013 folgten wir der Einladung der Unternehmerfrauen des Bezirks Nordoberpfalz zum 5. Jahrestreffen unserer Vereinigung. Früh morgens starteten wir zu zwölft per Kleinbus und zwei Selbstfahrerinnen Richtung Waldsassen. Dort wurden wir um 10:00 Uhr mit Sekt, Kaffee und kleinem Imbiss herzlich von unseren Kolleginnen und Frau Gerlinde Reindl, der Vorsitzenden der UFH Nordoberpfalz , im Gästehause St. Joseph des Klosters Waldsassen empfangen und begrüßt. Der Bürgermeister, Herr Bernd Sommer, der Stadt Waldsassen und Herr Karl ArnoId, der Kreishandwerksmeister, hoben in ihren Grußworten die Bedeutung und die Geschichte der Stadt Waldsassen hervor. Bekannte Unternehmen, wie Kondrauer Mineralbrunnen, Glashütte Lamberts und Rosners Lebkuchen-Manufaktur haben ihren Sitz in dieser Region. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges sind zwar einige Firmen nach Tschechien abgewandert, diese sind aber geblieben und es sind auch neue erfolgreiche Betriebe entstanden, wie die Fahrradfirma GHOST-Bikes. Frau Margit Niedermaier, unsere Landesvorsitzende und Gerlinde Reindl sowie die beide Herren, stellten in ihren Ansprachen auch unsere Person als Unternehmerfrau und unser Wirken in den eigenen Betrieben mit den vielfältigen und verantwortungsvollen Tätigkeiten in den Vordergrund. Sie betonten, wie wichtig solche Treffen sind, um einmal dem Alltagsgeschehen in unseren Betrieben zu entfliehen, Gleichgesinnte zu treffen, Neues zu sehen und zu erleben und Gespräche zu führen. Bei der anschließenden Besichtigung der Stadt, der Basilika und des Klostergartens wurde dies sogleich in die Tat umgesetzt. Mittags wurden wir im Hause St. Joseph kulinarisch mit einem Kräuterbuffet verwöhnt. Anschließend stand die Besichtigung der Klosterkapelle und der weltberühmten Klosterbibliothek auf dem Programm. Wir waren fasziniert von den kostbaren Büchern, den filigranen Holzschnitzereien und Deckenmalereien sowie den lebensgroßen Holzfiguren des Künstlers Karl Stilp. Nach diesem Highlight ließen wir den Nachmittag in einer gesprächsreichen Kaffeerunde ausklingen. Mit dem mietfrei zur Verfügung gestellten Kleinbus der Firma Mercedes Paul Passau, ging es mit neuen Ideen wieder heimwärts.

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Betriebsbesichtigung der Metzgerei Kroiss (Kohlpaintner)

Am 12.06.2013 um 18:30 Uhr hat uns unser Mitglied, Frau Eva Kohlpaintner, zur Besichtigung ihrer Metzgerei, Fa. Kroiss, Inh. A. Kohlpaintner, die von ihr und ihrem Mann Albert als Familienunternehmen geführt wird, nach Sulzbach, dem Hauptsitz des Unternehmens eingeladen. 14 Frauen unserer Vereinigung nahmen daran teil. Herr Kohlpaintner informierte uns eingangs über die Firmengeschichte und die Übernahme des Betriebes 2007 von Fritz Kroiss. In diesem Jahre erfolgte bereits die EU-Zulassung und Zertifizierung des Fleischerfachbetriebes. Vor diesem Zeitpunkt war Herr Kohlpaintner schon als Betriebsleiter im Unternehmen tätig und brachte dadurch schon viel Erfahrung im Geschäfts- und Produktionsablauf mit. Eva hingegen, gelernte Kindergärtnerin, musste sich das Wissen über das neue Fachgebiet Fleisch & Wurst erst zusätzlich aneignen.

Während der Führung durch die Produktions-, Kühl-, Versand- und Verkaufsräume vermittelte uns Herr Kroiss einen Eindruck über die Struktur des Betriebes und erklärte uns die täglichen Arbeitsabläufe die zur Herstellung der feinen Wurst- und Fleischspezialitäten nötig sind. Außer den 10 Filialen zählen auch Krankenhäuser, Gaststätten, Bistros, Kantinen und Hotels zu seinen Kunden. Täglich werden diese mit frischer Ware beliefert. Zudem betreibt die Fa. Kroiss Imbisse, Fleischmärkte und ein Catering. Dies erfordert ein gut durchdachtes logistisches Zusammenarbeiten der insgesamt fast 40 Beschäftigten. Die Fa. Kroiß setzt auf Produkte mit 1a Qualität zu günstigen und fairen Preisen, hergestellt von ausgesuchten und artgerecht gehaltenen Tieren aus der Region. Hinter dem Namen Kroiss bzw. Kohlpaintner steht eine Person des Vertrauens und nicht ein Anonym.

Maximilian, ein junger bestausgebildeter Geselle des Betriebes, führte uns vor, wie ein Rinderrollbraten fachmännisch bratfertig zubereitet und wie frisch hergestelltes Leberkäsbrät mit der „gewissen Handbewegung“ in die entsprechenden Alu-Formen gefüllt wird.

Am Schluss der Führung lud uns Familie Kohlpaintner zu einem traditionellen Weißwurst-Essen ein. Ein genussvoller und gesprächsreicher Ausklang des Abends bei dem wir uns von der Frische und Qualität überzeugen konnten, insbesondere auch vom feinem Leberkäse - denn jede Teilnehmerin erhielt beim Abschied als Zugabe eine gefüllte Form mit nach Hause, zum Selberaufbacken! Die Frage „ was koche ich den morgen“ war damit beantwortet. Unsere Männer und Familienangehörige ließen sich den geschmackvollen frisch gebackenen Leberkäse schmecken!

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Naturheilkunde und ihre Anwendung aus Sicht eines Heilpraktikers war das Thema unserer Veranstaltung am 15.05.2013 um 19:30 Uhr im Restaurant Bayr. Venedig in Passau, bei der ca. ein Viertel unserer Mitgliederinnen teilnahm.

Sepp Steininger, Heilpraktiker und Betreiber der Praxis für alte und neue Heilweisen, aus Stallham 39 bei Neukirchen v. W. berichtete über die Alternativ-Medizin-Themen: Homöopathie, Spagyrik und Schüßlersalze.

In unserer Zeit setzen immer mehr Menschen Vertrauen in diese alternative Art der Medzin, als in die klassische Schulmedizin, die es verhältnismäßig erst sehr kurz gibt. Heilkräfte der Natur hingegen finden seit jeher Anwendung und Wirkung.

Herr Steininger erläuterte uns die Kernaussage der Homoöphatie - Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt und der Spagyrik, eine Behandlungsmethode der ganzheitlichen Medizin (Alchemie). Körper, Geist und Seele sollen im gesunden Gleichgewicht eine Einheit bilden. Er informierte uns auch über die Bedeutung der Schüsslersalze, von denen der Erforscher, Dr. W.H. Schüssler, annahm, dass aufgrund eines gestörten Mineralhaushaltes der gesamte Stoffwechsel des Menschen beeinträchtigt ist.

Die Wirkstoffe zur Behandlung in diesen Medizinarten findet man in Pflanzen und Mineralien, aus denen Globuline, Öle, Salze, Tropfen und Tinkturen hergestellt und zur Behandlung eingesetzt werden.

Zudem stellte er auch den Honig mit seinem Nebenprodukt, dem Propolis, das Kitharz, welches die Bienen zum Abdichten des Bienenstockes verwenden, als Heilmittel in den Vordergrund und auch die Bachblüten-Therapie, bei der als Anwendungsmittel Tropfen aus 38 verschiedenen Blütenpflanzen (in Quellwasser unter Sonnenstrahleneinwirkung eingelegt) und mit Alkohol haltbargemacht, eingenommen werden.

Generell empfahl uns Herr Steininger, zur Stärkung des Immunsystems, sich täglich und bei jedem Wetter in der frischen Luft zu bewegen, viel Barfuß zu gehen, kneipische Kaltwasseranwendungen durchzuführen, täglich bis zu 3 Liter Flüssigkeit zu trinken, viel Obst und Gemüse zu essen, einen gesunden Schlafplatz zu wählen und die Reinlichkeit nicht zu übertreiben.

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Offizielle Einweihung der Beauty- und Gesundheitsoase Schmalzbauer-Liebl im Wellness-Hotel Hochriegel in Klingenbrunn am 27.04.2013 um 11:00 Uhr

Nach einem Sektempfang begrüßte Frau Jutta Schmalbauer-Liebl die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden: Herrn Bürgermeister Lucksch von Spiegelau, stellv. Landrätin Frau Gerlinde Kaupa, Landkreis Passau, stellv. Landrat Herrn Helmut Behringer, Landkreis Freyung-Grafenau, Herrn Muthmann, Freie Wähler, MdL. Von der AOK Frau Rita Gruber, DGB-Regionalvorsitzender, Edwin Urmann, UnternehmerFrauen Vorsitzende Gunda Pauli, von der Handwerkskammer Klaus Jochham, der Betreuer von der Sparkasse, die Hausherrn Rosina, Max und Sebastian Stadler, der Künstler Peter Klonowski mit Frau Marianne und Herrn Pfarrer Gerstl.

In einem kurzen Überblick erläuterte Frau Schmalzbauer-Liebl ihre berufliche Laufbahn. Mit ihren Wurzel in Grafenau und Grub machte sie sich 1982 als Jungmeisterin im Hotel Steigenberger in Grafenau selbständig. Sie gründete in Tittling einen Friseursalon und die private Kosmetikfachschule. Desweiteren betreibt sie in Feuerschwendt bei Kalteneck eine Beauty-und Gesundheitsoase. Vor eineinhalb Jahren ist Tochter Kerstin in den Betrieb eingestiegen. Kerstin absolviert zurzeit eine Ausbildung zur Heilpraktikerin. Ihr Mann Toni ist stets an ihrer Seite und unterstützt sie in allen Bereichen.

Frau Gruber und Herr Urmann sprachen Grußworte und hoben die gute Zusammenarbeit mit Frau Schmalzbauer-Liebl hervor. Der Künstler Peter Klonowski berichtete über Gestaltung und Ausführung der Malereien an der Wand im Gang zu den Behandlungsräumen. Anschließend mahn Herr Pfarrer Gerstl die Segnung der Räume vor. In seiner kurzen Ansprache hob er die freundliche Atmosphäre der Räumlichkeiten hervor.

Bei einem Rundgang durch die individuell gestalteten Räume informierten sich die Gäste über das Angebot in der Praxis. Die Räume sind mit viel Liebe und Wärme gestaltet und eingerichtet, wie man es von Familie Liebl kennt.

Ab 14:00 Uhr konnten sich die Besucher bei den Mitarbeitern über verschiedene Angebote informieren und auch verwöhnen lassen.

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Jahresausflug nach Nürnberg

Ein kleiner Kreis unsere Mitgliederinnen nahm am Jahresausflug 2013 vom 19.04. bis 21.04. teil.

Das Ziel war Nürnberg mit einem sehr interessanten Programm.

Freitagvormittags ging es per Bahn in die mittelfränkische Metropole. Nach der Ankunft im Hotel, ließen wir uns nachmittags unter dem Motto „Liebe, Lust und Laster“ durch die Stadt führen.

Am Samstagvormittag besuchten wir den Handwerkerhof am Königstor, eine Erlebnisoase mit Mittelalter-Flair im Herzen Nürnbergs, mit traditioneller Handwerkskunst und typisch Nürnberger Erzeugnissen. Danach spazierten wir in den Einkaufsstraßen der Innenstadt, um die verschiedensten Geschäfte und Boutiquen zu erkunden.

Abends, das Highlight, der Besuch der Vorstellung „Faulibald und Gammelhans“ im Kulinarischen Expeditionstheater im Nürnberger Tiergarten-Restaurant. Das Motto „lieber in der Lagune träumen, als alltagskrank vor Ärger schäumen“. Kein Theater von der Rampe, sondern Theater zum Anfassen mitten unter dem Publikum, live und hautnah dargeboten mit feinem Essen und Trinken, Musik und Theater vermischt zu einer Einheit. „Ein Sud aus Gelächter und Schmatzen!“ Die Darbietung - hinreißend, originell, authentisch und abenteuerlich amüsant.

Sonntagsvormittags besichtigten wir unter Führung von Agnes Dürer (1. Unternehmerfrau) das Albrecht-Dürer Haus, die Wohn- und Arbeitsstätte des berühmten Malers. Wir erfuhren viele Informationen über sein Leben, seine Werke und Reisen.

Nachmittags machten wir uns wieder per Bahn, aber mit Verspätungen auf die Heimreise.

Ein erlebnisreiches Wochenende!

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Adamas - Der unbezwingliche Diamant

Am Donnerstag, den 14.03.2013 um 19:30 Uhr fand im Dreiflüsse-Hof in Passau unsere vierte Veranstaltung des Jahresprogrammes 2013 statt. Ein knappes Dutzend unserer Mitgliederinnen fanden den Weg zu diesem äußerst informativen Vortrag. Frau Johanna Wenzl, Inhaberin des Schmuckcafe´s Wenzel in Spiegelau und gelernte Diamantschleiferin, berichtete umfangreich und ausführlich mit Unterstützung Ihrer Tochter Ronja (ronjas fotowelt) alles Wissenswerte über den Diamanten.

Die Schönheit eines Diamanten ist über jede Mode und jeden Zeitgeist erhaben, er ist ein treuer Begleiter, der König unter den Schmuck- und Edelsteinen und die „härteste Währung“ auf dieser Welt – ein Symbol für Reichtum, aber auch ein Symbol für Ausbeutung und Kriege auf unserem Planeten. Im griechischen heißt der Diamant „Adamas“ der „Unbezwingbare“.

Frau Wenzel informierte uns im Vorfeld über die Entstehung und Gewinnung der Diamanten und deren Charakteristika und Verwendung. Der Diamant besteht aus reinem Kohlenstoff und ist das härteste Mineral. Nur ein Viertel aller auf der Welt geförderten Diamanten ist qualitativ als Schmuckstein geeignet. Daher findet der Diamant vor allem auch in der Industrie als Industriediamant Verwendung und zwar unter anderem als Schneidstoff für Bohr-, Schneid-, Schleifwerkzeuge. Hierbei macht man sich seine große Härte, Verschleißfestigkeit und sein Wärmeleitvermögen zunutze. Eine Klassifizierung von Diamanten hinsichtlich ihrer Qualität und ihres Wertes kann durch bestimmte Kriterien, den sogenannten Vier C, erfolgen. Dahinter verbergen sich folgende Begriffe: Carat, Clarity, Colour und Cut. Carat Karat (engl. Carat) ist die Einheit, in der das Gewicht eines Diamanten angegeben wird. Ein Karat wiegt 0,2 Gramm (die Maßeinheit stammt von früher, es ist das Gewicht eines Samenkornes des Johannisbrotbaumes ) Es gibt zu beachten, dass Karat ein Maß für das Gewicht, nicht die Größe eines Diamanten ist. Daher ist ein zweikarätiger Diamant nicht doppelt so groß wie ein einkarätiger, obwohl er das Doppelte wiegt. Clarity bezeichnet die Reinheit eines Diamanten. Es gibt nur selten Diamanten, die „fehlerfrei“, das heißt absolut rein sind. Die meisten enthalten Fremdkörper oder Kristallstörungen, sogenannte Einschlüsse, die die Reinheit beeinträchtigen. Colour klassifiziert die Farbe eines Diamanten. Diamanten gibt es in allen Farben, wobei solche in gelblichen Tönen am häufigsten vorkommen. Je farbloser, desto wertvoller ist der Diamant, denn bei einem absolut farblosen Diamanten durchdringt weißes Licht den Stein mühelos und tritt in Regenbogenfarben wieder aus. Cut bezeichnet den Schliff eines Diamanten. Unter Schliff versteht man die durch Schleifen erzeugte Art und Form von Diamanten, um ihren Glanz zu verstärken und die dem Stein innewohnenden optischen Effekte hervorzuheben. Ein gut geschliffener/facettierter Diamant, gleich welcher Form, reflektiert das einfallende Licht besser, er ist brillanter und bekommt durch den Schliff und eingefasst erst das Feuer, das ihn so begehrt macht. Die bekannteste Schliffart ist der runde Brillant mit 56 Facetten. In der Umgangssprache werden Brillanten oft mit Diamanten gleichgesetzt. Nicht jeder Diamant ist ein Brillant, aber jeder Brillant ist ein Diamant. Der edle Stein ist auch als Wertanlage interessant. Gemmologische Institute und Labore stellen Zertifikate über Echtheit und Herkunft aus und versehen per Lasertechnik den Diamant mit der Prüfnummer um Fälschungen auszuschließen. Der Diamant findet auch in der Mystik und Heilwirkung Anwendung, er vermittelt Glück und Harmonie.

Frau Wenzel brachte für diesen Vortrag viele Schmuckgegenstände (Ring, Ketten, lose Steine) aus Ihrer Herstellung und Sammlung mit. Sie veranschaulichte uns damit die verschiedenen Arten der Verwendung und die Faszination die der Diamant ausstrahlt.

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Besuch THINK-Schuhe in Kopfing

Am Donnerstag, den 28.02.2013 um 19:30 folgten einige von uns der Einladung unserer österreichischen Nachbarinnen.

Die Unternehmerfrauen-Vereinigung FRAU in der WIRTSCHAFT der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKO) mit ihrer Vorsitzenden, Frau Waltraud Guschlbauer, lud uns zur THINK Schuhwerk GmbH nach A-4794 Kopfing in die Hauptstr. 35 zur Firmenpräsentation ein. Zugleich wurde auch die neu eingetroffene Frühjahrs- und Sommer-Kollektion der THINK-Schuhe präsentiert.

Die Verkaufs-und Geschäftsräume füllten sich an diesen Abend mit vielen Besuchern. Bei gutem Wein, herzhaft belegten Broten und Gebäck, ließen wir die neue Schuhmode in den Regalen auf uns „wirken“. Es dauerte auch nicht lange und viele von unserer Gruppe wurden in der Angebotsvielfalt der bequemen und farbenprächtigen Schuhe fündig.

THINK-Schuhe bzw. die Idee die sich dahinter verbirgt:

Seit den 80er Jahren setzt das Unternehmen mit steigendem Erfolg auf die Produktion von gesunden lässigen Schuhen aus natürlichen und ökologischen Materialien in unverwechselbarer Optik. THINK ist in aller Bescheidenheit irrsinnig stolz, es als kleines Unternehmen geschafft zu haben, eine innovative und kreative Marke weltweit zu vermarkten.

„Auf dem Erfolg soll man sich nicht ausruhen, deshalb wird laufend der Dialog mit den Menschen gesucht, denn nur durch Zuhören, Verstehen, Nachdenken und Agieren werden wir auch weiterhin in der Lage sein, die individuellen Ansprüche unserer Kunden zu erfüllen.“ Martin Koller (Think)

Diese Idee ist sicherlich auch für den Erfolg in unseren Betrieben förderlich.

Wir danken den Frauen in der Wirtschaft für diese interessante Einladung.

 

Am Freitag, den 15.02.2013 um 19.30 Uhr nahmen gut zwei Dutzend Mitglieder, Verwandte und Freunde unseres Vereines an der 2. Veranstaltung unseres Jahresprogrammes 2013 teil.

Wir besuchten im Stadttheater Passau die Aufführung der Komödie

„AUSSER KONTOLLE“ von Ray Conney.

Wer nicht dabei war, dem ist etwas entgangen!

Temporeich gespielt, lustig – ein wunderbares Chaos - brillant von den Schauspielern präsentiert.

Zur Handlung:

Staatsminister Richard Willey hat vergnügliche Stunden vor sich: während im Parlament gerade debattiert wird, trifft er sich im Hotel zu einem Schäferstündchen mit Janet, einer Sekretärin der Oppositionspartei. Janet zieht gerade die Fenstervorhänge zur Seite, die den wunderbaren Blick auf die Themse freigeben, da hängt der leblose Körper eines Mannes im Schiebefenster. Willey weiß nur, dass dieser Körper versteckt werden muss, denn sonst hat der einen handfesten Skandal an der Backe. Der Hotelmanager steht schon auf der Matte, um sich nach einem Mann zu erkundigen, der von außen in die Suite hereingeschaut hätte. Willey tut das, was Politiker am besten können: reden, reden, reden, lügen, notlügen .....?! Er holt seinen gewissenhaften braven und anfangs prüden Sekretär zu sich, der ihm aus dieser „Notlage“ helfen soll. Dieser kommt im Laufe des Geschehens auf den Geschmack der weiblichen Begehrlichkeiten und auch der Zimmer-Buttler nützt die unglückliche Situation des Ministers zu seinen Gunsten aus. Plötzlich taucht auch noch der rabiate Ehemann von Janet auf und der vermeintlich Tote wird wieder lebendig und entpuppt sich als angeheuerter Detektiv des eifersüchtigen Ehemannes. Als dann auch noch die Ehefrau von Willey auftaucht, gerät alles außer Kontrolle. Aus einer Lüge werden riesige Lügenberge, konstruierte Phantasiewelten, die irgendwann wie eine Seifenblase zerplatzen und die Protagonisten in einem höchst unterhaltsamen Chaos zurücklassen.

Die bekannten Sprichwörter „ Lügen haben kurze Beine“ und „Wer lügt, braucht ein gutes Gedächtnis“ bewahrheiten sich auch bestens in diesem amüsanten Theaterstück.


Mediation bei Forderungsstreitigkeiten, Unternehmensschutzschrim bei Insolvenzen, Datenschutz und Werbung

Unser erstes Treffen des Jahresprogrammes 2013 fand am Mittwoch 16.01.2013 im Restaurant Bay. Venedig in Passau statt.

Zahlreiche Mitgliederinnen unseres Vereines folgten gespannt dem interessanten Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Christian Flisek von der Rechtsanwaltskanzlei Flisek + Galla aus Passau. Herr Flisek ist Fachanwalt für Gewerblichen Rechtschutz und Mediator. Er präsentierte uns den Vortrag in Overhead-Projektion und übergab jeder Teilnehmerin eine Manuskript-Mappe.

Das Thema des Vortrages lautete: Mediation bei Forderungsstreitigkeiten Unternehmensschutzschirm bei Insolvenzen und Datenschutz und Werbung

Zum ersten Thema berichtete uns Herr Flisek, dass Forderungen an Kunden mit einer nachhaltigen Liquiditätsfitness zu betreiben sei. Untersuchungen zeigten, das 80 Prozent der Forderungsausfälle auf einer Zahlungsunwilligkeit des Kunden beruhen und nicht auf dauernder oder vorübergehender Zahlungsunfähigkeit.

Wichtig ist, sichere Verträge abzuschließen, lückenlos weitere Aufträge im Rahmen eines bereits auszuführenden Projektes schriftlich zu dokumentieren und verlässliche Informationen über den Kunden evtl. schon vorab einzuholen (Bonitätsprüfung, SchuFa-Auskunft, etc.) Bei nicht fristgerechter Bezahlung, konsequentes und effizientes Inkasso durchführen!

Als Alternative zum gerichtlichen Forderungsweg ist auch eine Mediation empfehlenswert. Dies ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren, einen Konflikt konstruktiv beizulegen. Beide Konfliktparteien wollen durch Unterstützung einer dritten allparteilichen Person, dem s.g. Mediator, zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die den wirklichen Bedürfnissen und Interessen der beiden Parteien entspricht. Der Mediator trifft dabei keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konfliktes, er ist lediglich für das Verfahren verantwortlich. Ein bereits laufendes Gerichtsverfahren kann durch eine Mediation auch unterbrochen werden!

Beim zweiten Thema des Vortrages informierte uns Herr Flisek über den seit 01.März 2012 gesetzlich verankerten Schutzschirm für Internehmen bei Insolvenz. Wenn das Unternehmen verschuldet ist und Zahlungsunfähigkeit droht, kann ein Schutzschirm-Antrag beim Gericht gestellt werden. Ein Insolvenzfachmann überprüft und schätzt ein, ob eine Sanierung aussichtsreich ist. Wird dem Antrag stattgegeben, hat das Unternehmen drei Monate Schutz vor Zwangsvollstreckung. In dieser Zeit soll konzentriert die Sanierung des Unternehmens angestrebt werden und es muss sich offensiv mit dieser Situation auseinander gesetzt werden, ohne die Zahlungsunfähigkeit dabei zu verheimlichen. Zudem muss in diesem Zeitraum ein Insolvenzplan erarbeitet werden. Der Vorteil - zunächst ist kein Insolvenzverwalter nötig, es entstehen diesbezüglich auch keine Kosten, das Vertrauen der Kundschaft bleibt erhalten und das Unternehmen wird in dieser Zeit unter Eigenverwaltung geführt. Ein Sachverwalter, der vom Unternehmen vorgeschlagen werden kann, wirkt in dieser Zeit mit. Nachteilig ist jedoch die relativ kurze Schutzzeit von nur 3 Monaten!

Am Schluss des Vortrages wurde uns die Werbemöglichkeiten Contra der Datenschutz näher erläutert.

Beim Streumarketing, z.B. Zeitungsannoncen, Kino- Radiowerbung u .ä. erreicht man nur eine vage Personengruppe und der Erfolg ist eher unsicher. Dagegen beim Direktmarketing z.B. Newsletter per Email, Werbeanzeigen im Internet u. ä. ist der Erfolg wahrscheinlicher, weil eine bestimmte Zielgruppe erreicht wird, dafür sind wir aber aufgrund der Adress- Namens- und Kontakteinholung mit dem Datenschutz konfrontiert.

Grundsatz: Es ist alles verboten, was nicht ausnahmsweise erlaubt ist.

Und vieles bewegt sich im sog. „Graubereich“

Um Rechtssicherheit zu haben, ist die Beschaffung personenbezogener Daten wie Name, Adresse u. v. m. grundsätzlich nur mit Einwilligung/Erlaubnis der Betroffenen oder gesetzlicher Erlaubnis möglich. Werbung ohne Einverständnis des Verbrauchers, auch gegenüber Gewerbetreibenden z.B. mit unaufgeforderten Zusendungen oder E-Mails ist wettbewerbsrechtlich eine sog. unzumutbare Belästigung. Nur wenn aufgrund konkreter Umstände ein sachliches Interesse zu vermuten ist und zuvor schon geschäftlicher Kontakt bestand, kann ein Werbeanruf oder ein Zusendung zulässig sein. Wird ein Wettbewerbsrecht verletzt, können Konkurrenten und Verbraucherzentralen das Unternehmen kostenpflichtig abmahnen mit der Folge, Anwaltskosten übernehmen zu müssen und Unterlassungserklärungen abzugeben.

Es ist ratsam, sicherheitshalber eine entsprechende Werbemöglichkeit in diesem sensiblen Direktmarketingbereich vorher prüfen zu lassen!

Der Vortrag beeindruckte uns mit vielen genannten Beispielen aus der alltäglichen Praxis.

 
Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e. V.