Nachlese 2018

Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier des AK Passau am 04.12.2018

Auf dem Programm standen neben Neuwahlen auch der Kassenbericht und seine Prüfung, sowie 2 kleinere Satzungsänderungen, die Datenschutzerklärung und die Rückschau auf die vergangenen und eine Vorschau auf die zukünftigen Termine. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurde Ursula Fischer geehrt.

Nachdem Gunda Pauli bereits bei den letzten Wahlen angekündigt hat, nicht mehr als Vorsitzende zu kandidieren, wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt. Jeweils ohne Gegenstimmen wurden Christine Graf zur 1. Vorsitzenden, Susanne Szamosi zur 2. Vorsitzenden, Manuela Bachmeyer zur Schriftführerin und Sabine Springer zur Schatzmeisterin gewählt. Mit einem extra gestaltetem Fotobuch und einem selbstgetexteten Lied bedankten sich die Mitglieder bei Gunda Pauli für ihr 17 jähriges Engagement in der Vorstandschaft. Bei Adventsliedern, gutem Essen und netten Gesprächen fand der Abend seinen Ausklang.

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Das alljährliche Unternehmerfrauenseminar – veranstaltet von der Kreishandwerkerschaft Passau und den Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e. V. – fand in diesem Jahr von 08.11 bis 09.11 im Hotel „das Asam“ in Aldersbach statt. Rund 30 Frauen und Herr Thomas Schosser von der Kreishandwerkerschaft nahmen teil.

Der Donnerstagvormittag stand ganz im Zeichen von „Stress und Stress-Bewältigung“. Herr Markus Carrasco von der AOK Bayern führte über eine sog. „Phantasiereise“ an die Thematik heran. Am Beispiel „Säbelzahntiger gegen Mensch“ erklärte er, dass Stress ein Urinstinkt ist und die darauf folgenden körperlichen Reaktionen bereits unseren Vorfahren bekannt waren. In Gruppenarbeiten wurde versucht, Methoden zu finden, wie man die einzelnen Stressoren oder Stress an sich gar nicht entstehen lässt oder abbauen kann. Die Durchführung einer progressiven Muskelrelaxion oder eine Partnermassage mit dem Igelball seien dabei angenehme Hilfsmittel.

Nach dem Mittagessen stand die Betriebsbesichtigung der Firma Haslinger Metallbau in Aldersbach auf dem Programm. Nach einer kurzen Einleitung durch die Chefin selbst wurde die Gruppe von ihr und ihrem Mann durch die Hallen geführt. Dabei konnte ein Eindruck über das gesamte Spektrum der Firmengruppe erlangt werden. Planung und Konstruktion, die komplette Fertigung einschließlich Oberflächenbeschichtung, sowie Montage befinden sich hier in einer Hand. Das Thema Umweltschutz bekommt mit riesigen Photovoltaik-Flächen zur eigenen Stromversorgung und einem Heizhaus mit Hackschnitzeln aus dem eigenen Wald eine große Bedeutung.

Bis zum Abendessen vertrieben sich die meisten Damen die Zeit mit einem Besuch im Aldersbacher Bräustüberl.

Am 2. Tag ging es dann um „Starke Unternehmen“. Der Unternehmensberater Rüdiger Schilffarth  gab Einblicke in die Themen Mitarbeiter-Motivation, Umgang mit Fehlern und Kritik. Dabei sei es wichtig, dem Mitarbeiter zu vermitteln, dass ein Unternehmen ein Beziehungsnetzwerk ist. Jeder sei für seine Motivation selbst verantwortlich und sollte Sorge dafür tragen, dass Beeinträchtigungen respektvoll behoben werden. Das Urteil „schwieriger Mensch“ sei immer subjektiv, auch deshalb sei es wichtig, sich von negativen Emotionen zu befreien.

Nach einem weiteren gemeinsamen Mittagessen war die Veranstaltung beendet.

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Bei idealem Wanderwetter machte sich am Samstag, den 22.09.2018 ein Häuflein wanderwilliger Unternehmerfrauen auf den Weg zum Siebensteinkopf bei Finsterau.
Gestartet sind wir am Parkplatz Schwellgraben. Hier ging es entlang des alten Wassergrabens zur Reschbachklause und weiter auf den Siebensteinkopf. Bei guter Aussicht und lustigen Gesprächen, konnten wir unsere gemeinsame Brotzeit – Brezen, gestiftet von Gabi Schmid – genießen. Gestärkt und ausgeruht wanderten wir Richtung Buchwald zur tschechischen Grenze. Dort besichtigten wir den als Denkmal errichteten Grenzstreifen. Leider war er in einem sehr maroden Zustand. Wir setzen unsere Rundwanderung Richtung Parkplatz Schwellgraben fort.
Nach 3 Stunden Wanderung und einigen Schwammerlsuchpausen, liesen wir den Nachmittag bei einem gemütlichem Essen und angenehmen Ratsch in der Ehrn des Freilichtmuseums Finsterau ausklingen.

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Unser Mitglied, Frau Rita Groß, hat uns eingeladen - 23 Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V. sind dieser Einladung am Mittwoch, 11.0.2018 gefolgt. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache mit den ersten Informationen über die Firma führte Rita Groß uns zusammen mit Ihrem Ehemann und den beiden Söhnen durch ihre Firma „Groß – der Fenstermacher“

Im kurzen Image-Film erfuhren wir einiges über die mehr als 115-Jährige Firmengeschichte. Nach verschiedenen Standorten in Salzweg sind nun am Standort in Ebenäcker 65 Mitarbeiter damit beschäftigt, ca. 45000 Fenster aus Holz, Holz-Alu oder Kunststoff und ca. 2000 Türen nach Maß zu planen, zu fertigen und zu verkaufen. In 3 verschiedenen Stilrichtungen sind Materialmixe im gleichen Style möglich. Wir lernten die 8 Prinzipien der Firma für bessere Fenster kennen und sahen noch einen kurzen Film über den Tresor-Riegel, der es nahezu unmöglich macht ein Fenster der Firma Groß auszuhebeln.

Beim anschließenden Rundgang durch die Fertigungshallen wurden uns die einzelnen Schritte von der Kunststoffstange bis zum fertigen Fenster in den einzelnen Arbeitsschritten erklärt. In der Holzfenster-Fertigung konnten wir sogar noch den Arbeitern der Spätschicht über die Schulter schauen.

Im Anschluss waren wir im Schauraum der Firma noch zu einer zünftigen Brotzeit eingeladen. Bei netten Gesprächen und dem obligatorischen Gruppenfoto fand der Abend sein Ende. Wir bedanken uns bei der Familie Groß für den informativen und geselligen Abend.

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Jahresausflug am 06.06.2018

31 Mitglieder der Unternehmerfrauen Im Handwerk Passau e.V. sowie 4 Gäste starteten gut gelaunt bei bestem Sommerwetter in Richtung Linz. Nach einer kurzen Frühstückspause mit Kaffee und Butterbrezen in Aistersheim kamen wir pünktlich um 10 Uhr in Asten in der Kornspitzstraße an: Der Besuch des „Paneum - Wunderkammer des Brotes“ stand auf dem Programm. Nach einem kurzen Film über die Entstehung, sowie die Idee dahinter, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die dann eine circa einstündige Führung durch das Paneum erhielten.

Das Museum, gegründet von Backaldrin-Chef und Kornspitz-Erfinder Peter Augendopler, besteht ausschließlich aus dessen Privatsammlung rund um das Thema Brot. Brotherstellung in den unterschiedlichsten Epochen, Zünfte und ihre Schätze, altägyptische und chinesische Grabbeigaben und nicht zuletzt auch Fakten über den Bau des erst im Oktober eröffneten Hauses waren nur einige der spannenden und interessanten Themen, über die die beiden Führerinnen zu berichten wussten.

Abgeholt und begleitet vom Junior-Chef höchstpersönlich waren wir dann herzlich eingeladen zu einer Brotzeit im Hause Backaldrin. Während des Essens ließ es sich der Senior-Chef nicht nehmen, vorbeizuschauen und uns einige Anekdoten darüber zu erzählen, wie er an einzelne Exponate kam.

Mittags fuhren wir dann gestärkt weiter in die Linzer Innenstadt. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt in der gelben „Dotto“-Bahn trafen wir uns alle beim „Linzer Tortenkönig“ Leo Jindrak wieder. Bei Kaffee, Eis und Erdbeerbowle probierten wir auch die Original Linzer Torte sowie köstliche Pralinen und lauschten gespannt den Ausführungen von Konditormeister Jindrak, der Wissenswertes über seine Familie, die Firma und die Linzer Torte erzählte. So mancher kam dabei ins Staunen über die Mengenangaben einzelner Rohstoffe, die seine Firma jährlich verbraucht.

Der restliche Nachmittag war dann zur freien Verfügung und wurde von den meisten für Shopping, Eis-Essen oder Spaziergänge durch die Linzer Altstadt genutzt. Pünktlich um 17:45 Uhr holte uns der Bus dann wieder am Stadtplatz ab und wir fuhren gutgelaunt, braungebrannt, aber doch auch erschöpft nach Hause.

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Baurechtsreform-Gewährleistungsrecht und Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung im ländlichen Raum
Referenten: Herr Jocham und Frau RA Kreutzer-Marx von der Handwerkskammer Ndb./Oberpfalz.

Am 17.052018 trafen sich die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V. im Gasthof Aschenberger in Passau zu den Themen Baurechtsreform-Gewährleistungsrecht und Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung im ländlichen Raum.

Begonnen wurde mit dem leichteren der beiden Themen, der Kleinstunternehmen-Förderung. Darunter fallen aber nicht nur Bäcker und Metzger, sondern auch Schreiner, Zimmerer usw. Nutznießer sind Kleinstunternehmer bis 10 Mitarbeiter, die in Dörfern mit Dorferneuerungsplänen investieren wollen.

Im Anschluss klärte uns Frau Kreutzer-Marx über das schwerere Thema, der Bauvertragsreform, auf. Gegliedert in 3 wesentliche Neuerungen zeigte sie sehr anschaulich auf, wie die zunächst sehr trocken wirkenden Änderungen im Baurechtsvertrag dennoch umsetzbar sind.

So gilt z.B. der Gewährleistungsanspruch nun auch für anfallende Kosten durch Aus- und Einbau sowie Anbringung beim Handwerker. Auch können Abschlagszahlungen nun nach erbrachter Leistung und nicht nach Wertzuwachs gestellt werden und der Handwerker kann aus wichtigen Gründen auch kündigen. Der Verbraucherbauvertrag gilt nur für „alles aus einer Hand“-Bauvorhaben.

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„Tanz der Hormone, keine Angst vor den Wechseljahren“

Am 19.04.2018 trafen sich 24 Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V. im Schätzlhof in Ruderting, um mit Annemarie von Gradowski eine andere Art von Vortrag über die Wechseljahre zu erleben.

Die Begrüßung erfolgte durch unsere 1. Vorsitzende Gunda Pauli. Nach einem kurzen Rückblich auf den überaus gelungenen Landeskongress und dem Hinweis auf die Möglichkeit der Bestellung eines Fotobuches, erinnerte sie uns an die kommenden Termine, besonders an den Ausflug im Juni.

Nun trat „Annemarie“ auf. Verkleidet mit Kittelschürze und „Designer“-Kopftuch gab sie unter großem Gelächter die Freuden und Leiden der Wechseljahre preis.In der anschließenden Pause war Zeit zum Essen und Ratschen. Nun kam der eigentliche Vortrag. Anhand von selbstgezeichneten Frauenbildern der einzelnen „Epochen“ begaben wir uns auf die Zeitreise der Frau: Der Zyklus der Frau beginnt mit der Pubertät ab 13, mündet ab 23 in die „fruchtbaren Jahre“, um zwischen 30 und 34 die biologische Uhr zum Ticken zu bringen. Die Sogenannten „Sommerfrauen“ zwischen 20 und 30 „wissen wie es geht“. Dann ab 40/42 werden die Östrogene weniger und das durchstechende Testosteron beschert uns die lästigen Härchen. Mit 45/47 Jahren geht es nun los, im Vergleich mit einem Flugzeug kommen nun die Turbulenzen. Nun beginnt die „Herbstfrauenzeit“: Körper und Geist entfalten sich und das sich durchsetzende Testosteron macht uns durchsetzungsfähiger und Streitbarer. Aber was kann man gegen die „Nebenwirkungen“ tun? Selbstfürsorge, Ernährungsumstellung, Vitamine und Tees, wohlwollende Menschen um sich sammeln und viel Bewegung. Man stelle sich die Frage, was will uns die Wallung sagen? Mit einer kleinen Gemeinsamen Tanzeinlage und dem Schlusswort: Jedes Nein zu anderen ist ein Ja zu sich selbst, beendeten wir den äußerst unterhaltsamen Abend.

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Jahresempfang der Wirtschaft 2018

in der Handwerkskammer Regensburg

mit  unserem neuen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder

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Fotos: UFH und Foto Graggo

 

UnternehmerFrauen im Digitalen Wandel - Landeskongress der Unternehmerfrauen im Handwerk in Bayern e.V.

Der 2-jährig stattfindende Landeskongress wurde dieses Mal vom Arbeitskreis Passau ausgerichtet und fand zum ersten Mal in der Dreiflüsse-Stadt Passau statt. Die Fachvorträge von namhaften Referenten standen ganz im Zeichen der Digitalisierung und dem „Unternehmenswert: Mensch“.

Nebenbei konnten sich die Unternehmerfrauen aus ganz Bayern vor und nach dem Kongress sowie in den Pausen an den Infoständen der Sponsoren über deren Arbeit und ihre Verbindung zum Handwerk informieren.

„Deutschland hat die Digitalisierung verschlafen“, urteilte der erste Referent Matthias J. Lange, seines Zeichens Journalist und Lehrbeauftragter der Hanns Seidel Stiftung. Er wies auf die Schwierigkeit hin, mit konventionellem Marketing zukunftsfähig zu bleiben. Ohne Facebook, Instagram und andere Social-Media-Kanäle ist vor allem die junge Generation nicht mehr zu erreichen. Booking-Portale für Tische, Termine usw. seien mittlerweile Grundvoraussetzungen der modernen Kommunikation. Die Waagschale zwischen Information und Datenschutz ist, so Lange, aber immer schwerer zu finden. Besonders zu beachten ist, dass die Menschen der heutigen jungen Generation nicht suchen wollen, sondern getreu dem Motto „Findet eine Information nicht zu mir, ist sie nicht wichtig“ leben. Unternehmen müssen den Nutzen transparent machen, um den Preis für ihre Produkte zu rechtfertigen.

Der 2. Workshop war zweigeteilt:

Prof. Dr. Klaus Keller, Dozent der Uni Augsburg, referierte über „Unternehmenswert: Mensch: Stolze Unternehmerfrauen – Stolzes Handwerk; Marketing als Ausgangspunkt für eine menschenbegeisternde Unternehmenskultur“. Marketing bedeute unter anderem „Klarer Wert“. „Wertschätzung, Gegenwert, Selbstwert (Stolz) für dich selbst und den anderen haben Kundenbegeisterung und Mitarbeiterbegeisterung“ zur Folge.

Er erläuterte die 6 Kriterien der richtigen Grundeinstellung für Marketing und erklärte anhand von launigen Beispielen die praktische Anwendung.

Im 2. Teil, der von Sonja Rüter, Prozessberaterin für das Projekt „Unternehmenswert: Mensch“, geleitet wurde, gaben 3 Unternehmerinnen ihre Erfahrungen bei Beantragung, Beratung und Durchführung der geförderten Maßnahme preis. Anhand von eigenen Beispielen erzählten sie von den positiven Auswirkungen, die die Umsetzung in ihren Betrieben hatte.

Am Samstagabend fand dann in der Passauer Redoute der Festabend gefeiert. Zusammen mit geladenen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und dem Handwerk wurde die 25-jährige Geschichte des Landesverbandes, sowie die bereits 22.-jährige Mitgliedschaft des Arbeitskreises Passau gefeiert.

Begrüßt wurde die Gesellschaft von der 1. Vorsitzenden der Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V., Gunda Pauli, die über die Unternehmerfrau an sich referierte. Grußworte wurden gesprochen vom Hausherrn Jürgen Dupper, Oberbürgermeister der Stadt Passau, sowie Herrn Klaus Jeggle, stellvertretender Landrat, Landkreis Passau und Frau Renate Czerny, stellvertretende Landrätin, Landkreis Freyung-Grafenau. Während Dupper die Beziehung der Stadt zum Handwerk und die wichtige Stellung der Frau im Allgemeinen herausstellte, rückten die beiden Landräte die tragende und oft unterbewertete Rolle der Unternehmerfrau in den Vordergrund.

Herr Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz lobte die „typisch weiblichen“ Fähigkeiten wie Teamorientierung, Kompromissbereitschaft, Empathie, Verhandlungsgeschick und die Durchsetzungsfähigkeit, ohne dafür einen Holzhammer zu brauchen. Unternehmerinnen verleihen den Handwerksbetrieben eine Seele und sorgen für ein reibungsloses Tagesgeschäft, sie seien wahre „Multitasking-Talente“. Ob Rechnungswesen, Büroorganisation, Personalmanagement, Einkauf oder Marketing: Ganz selbstverständlich meistern Sie eine Vielzahl der führungsrelevanten Aufgaben und stellen somit maßgeblich die Weichen für betrieblichen Erfolg. Und ganz nebenbei kümmern Sie sich noch um Haus, Kinder, den Hund und die Oma.

„Ich bin nicht sicher, ob wir Männer das so hinbekommen würden.“, so Dr. Haber.

In der Einleitung begrüßte die Vorsitzende des Landesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. Doris Unger die Ehrengäste. 25 Jahre Landesverband der UnternehmerFrauen im Handwerk Bayern in denen sich engagierte Frauen für die Interessen der weiblichen Führungskraft in Bayerns Handwerksbetrieben einsetzen.  Der Landesverband Bayern zählt aktuell 25 Arbeitskreise und 1304 Mitglieder und ist somit größter Landesverband im Bundesverband. Mit dem Kernziel der Gründerinnen: Wissen vermitteln, Kompetenz zeigen, Kommunikation leben, haben sich viele UnternehmerFrauen aus- fort- und weitergebildet. Nach 25 Jahren erfolgreicher Arbeit sind wir bestens vernetzt und freuen uns über gesellschaftliche, wirtschaftliche und auch politische Wahrnehmung. Doris Unger dankte den Arbeitskreisvorsitzenden für das Engagement und ihre Unterstützung. Ihren Vorgängerinnen Frau Waltraud Späth für die Gründung des Landesverbandes, Frau Elisabeth Rumpfinger und Frau Margit Niedermaier.  Frau Unger sprach über noch mehr Bürokratieaufwand, Haftungsverlagerung die uns mehr Kosten und Risiken auferlegen. Bei vollen Auftragsbüchern und Vollbeschäftigung fehlt es an Fachkräften, Auszubildenden und Nachfolgern. Fachpersonal welches vom Handwerk gut ausgebildet wird, wird vom Arbeitsmarkt abgezogen. Für unsere Betriebe brauchen wir neben der Motivation einen Handwerksberuf zu erlernen auch eine Willkommenskultur für Frauen. Wir brauchen UnternehmerFrauen im Handwerk die sich in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verbänden, Körperschaften und der öffentlichen Hand einbringen und die Interessen  der Unternehmen und des Handwerks vertreten.  Unternehmerinnen sind dort eindeutig unterrepräsentiert. Mit dem Zitat  „Die Zukunft hängt davon ab, was du heute tust…..“(Mahatma  Gandhi) beendete  Frau Unger ihre Einleitung.

Heidi Kluth, die Bundesvorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. sprach in ihrer Festrede durchaus launig, aber dennoch mahnend über die schwierige Rolle der Frau, die über die Jahre hart erkämpft war. Besonders mit ihrem Satz „keine Frau auf dem Bau“, der das Verbot von Frauen in Bauberufen, das immerhin bis 1994 galt, und die anderen schwer errungenen Rechte der Frauen in der Männerwelt waren den wenigsten Anwesenden so bewusst gewesen.

Im Schlusswort bedankte sich Claudia Beil für die rege Teilnahme am Kongress und dem Festabend und bedankte sich noch einmal beim Arbeitskreis Passau für die Mühen bei der Ausrichtung des Kongresses.

Der Abend klang bei gutem Essen und interessanten  Gesprächen aus. Das Vokalensemble „Einklang“ aus Preying (Lkrs. Freyung-Grafenau) war für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung zuständig. Besonders in Erinnerung bleibt der eigens in „Wann ist ‘ne Frau ‘ne Frau?“ umgewandelte Grönemeyer-Song „Männer“.

Den Abschluss des Kongresses bildete dann am darauffolgenden Samstag die Delegierten-Versammlung. Herr Nuñes von der Deutschen Post verwies auf die firmeneigene Vortragsreihe sowie die Möglichkeit den Streetscooter, das Hauseigene Elektrolieferfahrzeug, zu erwerben.

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit wurden die Tagesordnungspunkte durchgearbeitet. Wünsche und Anregungen, die Jahresvorschau und die Verlosung von Wellnessgutscheinen beim Wettbewerb „Mitglieder werben Mitglieder“ bildeten den Abschluss eines informativen und geselligen Kongresses.

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Vortrag „Insolvenzanfechtung“ am 22.02.2018 19.00 Uhr im Hotel Burgwald, Passau durch RA Elisabeth Roggenhofer

Nach der Begrüßung und Vorstellung stieg Frau Roggenhofer, Rechtsanwältin für Insolvenzrecht, die oft als Insolvenzverwalterin tätig ist, sofort in das harte Thema „Insolvenz“ ein. Sie machte uns auf Fristen für die Beantragung, sowie Verantwortlichkeiten aufmerksam, erklärte uns den Unterschied zwischen Verbraucher- und Unternehmensinsolvenz, Insolvenzreife, Insolvenzverschleppung und Insolvenzquote. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass in der Zeit der tatsächlichen Insolvenz keine Zahlungen mehr an den Schuldner geleistet werden dürfen, sondern an den Insolvenzverwalter erfolgen müssen. Außerdem werden alle Geschäftsvorgänge der des Insolvenzantrages überprüft auf ihre Anfechtbarkeit.

Nun kam der eigentlich interessante Teil über die Insolvenzanfechtung. Wichtig für uns als Unternehmer ist, ob und ab wann wir von der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners wussten, als wir unsere Leistung erbrachten, und dass Leistung und Zahlung in engem Zusammenhang stehen, und ob es sich um kongruente oder inkongruente Deckung oder Sicherung handelt.

Die anwesenden Unternehmerfrauen ließen sich aber von dem doch sehr trockenen Thema nicht abschrecken und stellten im Anschluss fleißig Fragen zu einzelnen bekannten oder fiktiven Fällen. Bereits vor der Veranstaltung und auch im Anschluss wurde noch eifrig für den bevorstehenden Landeskongress geplant, dabei fand die Veranstaltung ihren Ausklang

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Workshop "Grüne Kosmetik" bei Marianne Zaglauer

Bei unserem ersten Treffen am Januar stand unser Wohlbefinden im Vordergrund. Unser Mitglied, Frau Marianne Zaglauer, Grüne Kosmetik Pädagogin, hatte uns zu einem Workshop „Grüne Kosmetik“ eingeladen. Gleich zu Beginn, in gemütlicher Runde sitzend und einen herrlichen selbstgemachten grünen Smoothie trinkend, erklärte uns Marianne, welche Kräuter bzw. Früchte sie für Ihre Cremes, Öle usw. verwendet. An Anschauungsmaterial mangelte es nicht. Wir probierten sogar selbst angesetzten Kräuter- und Rosenlikör. Nach dieser Einleitung wurden wir alle eingeteilt zum Zupfen von Fichtennadeln, Reiben von Äpfeln und Karotten und zum umrühren der Apfelstrudel-Salbe. Die Stimmung war sehr gut, wir waren alle mir Eifer dabei! Schließlich durften wir die selbstgemachten Cremes und Salze mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss gab’s einen kleinen Imbiss – selbstverständlich alles aus frischen Kräutern und Zutaten selbstgemacht. Wir waren uns alle einig – es war ein sehr interessanter Abend mit Information, die man gut umsetzen kann, wenn man denn will.

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Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e. V.