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Presse 2019

20 Jahre UFH sind erst der Anfang!  

Landshuter Unternehmerfrauen im Handwerk feiern großes Jubiläum

Landshut Während es vor 20 Jahren üblich war, dass sich Handwerksmeister trafen, gab es keine Plattform für Frauen. Von einer gleichberechtigten Partnerschaft war man weit entfernt. Frauen im Handwerk, egal ob als eigene Chefin – soweit es sie gab – oder als mitarbeitende Ehefrau, waren Einzelkämpferinnen und auf sich selbst gestellt. Learning bei doing war der Alltag.

Heute hat sich diese Sichtweise radikal geändert und die Landshuter Unternehmerfrauen (UFH) haben einen großen Teil dazu beigetragen. Bei einer festlichen Feier im Rathausprunksaal begingen die Unternehmerfrauen das Jubiläum.

Dabei versprach die erste Vorsitzende Manuela Nemela: „20 Jahre UFH sind erst der Anfang!“

Als Festredner fand der Hausherr, Oberbürgermeister Putz lobende Worte für das große Engagement des Vereins und stellte weiterhin klar: Das Handwerk ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Und Sie, liebe Frauen, bilden das Rückgrat dieser Betriebe. Landrat Dreier blickte in seiner Ansprache zurück auf die letzte Wirtschaftskrise und stellte dabei den großen Wert der kleinen und mittelständischen Firmen heraus. Unsere Region ist geprägt von starken Betrieben, die sinnvoll wirtschaften und so habe man diese schwierige Zeit gut überstanden. Oftmals sind Frauen die Anlaufstelle in diesen Betrieben, die selbstverständlich viele Aufgaben übernehmen und den Betrieb zusammenhalten würden, lobte der Landrat.

Er würdigte den Einsatz der Frauen in der Vorstandschaft, die neben ihren beruflichen Tätigkeiten auch die Zeit für das Ehrenamt im Verein finden und so andere Frauen und damit auch Betriebe unterstützen.

Auf weibliche Fachkräfte, aber auch Führungskräfte kann nicht mehr verzichtet werden. Kämpfen Sie für Ihre Belange!

Bei ihrer Festrede forderte Angelika Niebler, Abgeordnete im Europaparlament die Frauen auf, selbstbewusster zu sein und Führungspositionen einzunehmen. Frauen seien gefährdet ihre Leistungen als selbstverständlich zu sehen, während männliche Kollegen Arbeitsleistungen viel deutlicher herausstellen würden. Fordern Sie die Anerkennung ein, die ihnen zusteht, so die CSU-Politikerin zu den anwesenden Frauen.

Doris Unger, Vorsitzende des Landesverbandes fand lobende Worte für den mitgliederstärksten bayrischen Arbeitskreis, mit ihren vielfältigen Aktivitäten und Fortbildungen. Jedoch gab es auch kritische Worte, gerichtet an die Politik. Es fehle an Fachkräften und Auszubildenden. Das duale System werde überall gepriesen, aber im Vergleich zu einer akademischen Ausbildung gäbe es einen erheblichen finanziellen Nachteil, so die Landesverbandsvorsitzende.

Die Ehrungen der Gründungsmitglieder erfolgten durch HWK-Präsident Georg Haber und Vorsitzende Manuela Nemela. Der Festakt wurde musikalisch umrahmt von den Wittelbacher Turmpfeiffer. Mit Bewirtung durch AnS-Werk fand der Abend im Rathausfoyer seinen Ausklang.

Fotos von Fotodesign Kirchner, Altdorf

Foto Mitte: UFH-Vorsitzende Manuela Nemela, Prof.Dr.Angelika Niebler MdEP, Dr.Georg Haber HWK-Präsident, Peter Dreier Landrat mit Ehrengästen und Vorstandschaft

Unternehmerfrauen ziehen positive Bilanz

Landshut. Die Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH), Arbeitskreis Landshut, trafen sich anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung am 20.02.2019 im Hotel-Restaurant Rosenhof in Ergolding. Neben den rund 50 UFH-Mitgliedern konnte die erste Vorsitzende Manuela Nemela auch den Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner, den Wirtschaftsförderer im Landratsamt Ludwig Götz, den Betriebsberater in der Handwerkskammer Bernhard Lainer, sowie Fördermitglied Doris Kunzfeld vom Münchner Verein begrüßen. Im nachfolgenden Rechenschaftsbericht informierte sie, dass der Verein in 2018 an 45 öffentlichen Terminen teilgenommen habe. Ebenso hätten sich bei 19 Veranstaltungen und Kursen rund 350 UFH-Frauen fortgebildet. Dazu gehörten Fachveranstaltungen u.a. im Bereich Digitales Marketing, Datenschutzgrundverordnung und Datev. Nach den Tagesordnungspunkten und der Entlastung der Vorstandschaft präsentierte die Vorsitzende Nemela als Gastredner einen Start-up-Gründer, der eine neue digitale Plattform, speziell für Handwerksbetriebe, vorstellte.

Simon Schlögel, gelernter Dachdecker und Start-Up-Gründer zeigte die Vorteile seiner Plattform materialrest24 auf. Dazu informierte er, dass bei einer stetig größer gewordenen Vielfalt und Individualität von Bauprodukten übrig gebliebene Materialien bei Folgeaufträgen häufig nicht wiederverwendet würden. So beanspruche Übriggebliebenes viel Lagerplatz und müsse letztendlich häufig doch entsorgt werden. Jedoch würden genau diese Materialien in einem anderen Unternehmen benötigt. Daher würden sich mittlerweile über 700 Handwerksbetriebe aus ganz Deutschland gegenseitig ungenutzte Bauartikel über das „virtuelle Lager“ materialrest24.de zum Kauf zur Verfügung stellen, so Schlögel. Für diese Plattform habe es bereits drei Auszeichnungen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, darunter auch den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis gegeben, Informationen seien unterwww.materialrest24.de zu finden, endete Simon Schlögel.

Die Vorsitzende Manuela Nemela bedankte sich mit einem Geschenkkorb und informierte abschließend die UFH-Damen zum bevorstehenden 20-jährigen Jubiläum am 08.03.2019 im Rathausprunksaal. Dazu seien alle UFH-Mitglieder recht herzlich eingeladen.

Bildquelle UFH Landshut:

von links: Ludwig Götz Wirtschaftsförderer, UFH-Vorstandschaft: Nejla Kiskanc/ Claudia Nowack/ Doris Schandl/ Manuela Nemela, Bernhard Lainer Handwerksberater, UFH-Vorstandschaft: Renate Ellwanger/ Barbara Ramsauer, Alfred Kuttenlochner Kreishandwerksmeister und Simon Schlögel materialrest24

AOK und UFH – ein starkes Team

Landshut. Wie schon in den Vorjahren, so starteten die Landshuter Unternehmerfrauen im Handwerk, wieder im Januar mit einem Gesundheitstag in das neue Jahr. Dabei hat sich die AOK als Kooperationspartner wieder bestens bewährt und erneut ein attraktives Tagesprogramm aufgestellt. Firmenkunden-Bereichsleiterin Monika Högl und UFH-Vorsitzende Manuela Nemela konnten dazu rund 20 Unternehmerfrauen begrüßen.
Wie wirkt sich unsere Ernährung auf unseren Körper und speziell auf unsere Haut aus? In ihrem Auftaktvortrag „Spätakne und Neurodermitis – Schritt für Schritt zu einer gesunden Haut“ erläuterte Michaela Neumeier, Fachfrau und Inhaberin der Naturkosmetikpraxis Natürlich Schön in Landshut, wie Probleme mit der Haut verbessert oder im Idealfall ganz beseitigt werden können.
Sabine Schichler, zertifizierte Ernährungsberaterin der AOK erklärte im Anschluss die Unverträglichkeiten von Weizen, Gluten, Lactose und zeigte Wege für eine ausgewogene Ernährung auf. Denn eine Unverträglichkeit muss noch lange keinen Verzicht oder eine lebenslange Einschränkung bedeuten. Bei dieser Gelegenheit verwies die Fachfrau auf die für AOK-Mitglieder kostenfreie Ernährungsberatung.

Nun stand das Mittagessen auf dem Programm. Der Verein MitArbeiten Landshut e.V. lieferte ein hervorragendes Mittagsmenü. Der Verein wird von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt und betreibt seit September 2008 das Café am Isartürl mit einem professionellen Cateringservice. Im Team arbeiten dort auch Jugendliche mit Behinderung und bekommen dabei die Möglichkeit sich im Arbeitsleben zu positionieren.

Der Nachmittag wurde von Christine Klinger-Böhm gestaltet. In ihrem Vortrag „Gut drauf! Durch Mikro-Pausen!“ zeigte sie die Wichtigkeit von Pausen auf. Damit wird nicht nur die Leistungsfähigkeit wesentlich gesteigert, es wird auch für den Erhalt der Gesundheit vorgesorgt, so Frau Klinger-Böhm. In ihrem nachfolgenden Praxisteil wurden gemeinsam verschiedene Qigong Übungen ausgeführt. Qigong bringt Körper, Geist und Seele in Einklang und ist, weil es alle Ebenen beeinflusst, sehr effektiv um Stress zu reduzieren, so die Leiterin der Energie-Schule Come2Balance aus Landshut.

Mit einem kurzen Rückblick auf den Tag beendete Monika Högl das Programm, Manuela Nemela bedankten sich im Namen der UFH mit Präsenten bei der AOK und bei den Referentinnen für die interessanten Vorträge und für den erholsamen Tag.

Die UFH ist in der Weiterbildung aktiv tätig. Ziele der monatlichen Treffen sind neben der Netzwerkbildung auch fachliche Kompetenzen der Unternehmerfrauen zu stärken und eine betriebsnahe Fortbildung zu ermöglichen. Nähere Informationen zum Jahresprogramm sowie zum Verein der Unternehmerfrauen gibt es unter www.unternehmerfrauen-bayern.de. Zum Arbeitskreis Landshut bei Manuela Nemela, Telefon  0871/ 71438 .

Interessierte Frauen sind herzlich zu einem Schnupper-Besuch eingeladen.

Bildquelle UFH Landshut:  Manuela Nemela – UFH-Vorsitzende (vorne 2. von links) und Monika Högl – AOK-Bereichsleiterin (vorne 3. von links) mit den Referentinnen und teilnehmenden Unternehmerfrauen aus dem Arbeitskreis Landshut.

Kontakt aufnehmen

UnternehmerFrauen im Handwerk
Landshut e. V.

Vorsitzende

Frau Manuela Nemela
Brauneckweg 4,
84034 Landshut

per E-Mail:
manuela@nemela-heizung.de

per Telefon:
Tel:        +49 (0) 871 / 7 14 38
Mobil:   +49 (0) 179 9039542
per Fax: 0871/12676