Unternehmerfrauen sind in vielen Handwerksbetrieben für den wirtschaftlichen Erfolg verantwortlich, da sie in unternehmerische Entscheidungen mit eingebunden sind oder diese selbst treffen. Organisiert sind die Unternehmerfrauen im Verband „Unternehmerfrauen im Handwerk Bayern“ und in der Region im „UFH-Arbeitskreis Amberg-Sulzbach“.

Da aufgrund der Pandemie die Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Amberg-Sulzbach für das Jahr 2021 noch nicht erfolgte, trafen sich die Mitglieder am 06.12.2022 in den Räumen der Handwerkskammer Amberg um diese abzuhalten.

Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Andrea Seitz wurde die Ordnungsmäßigkeit der Einladung und die Beschlussfähigkeit festgestellt. Nachdem die Tagesordnung genehmigt war, berichtete Frau Seitz über die Aktivitäten im Jahr 2021. Höhepunkt war der Besuch der Landesgartenschau in Ingolstadt. Die Kassiererin Frau Claudia Füssel stellte den Kassenbericht dar. Die Kasse wurde von den Kassenprüferinnen Karin Pilhofer und Maria Köper geprüft und für ordnungsgemäß bestätigt. Somit konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden. Nach einer Programmvorstellung für das Jahr 2023, die wieder sehr interessante Vorträge und Treffen enthält, ehrte die Vorsitzende noch langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein. Hier konnte für 30 Jahre Frau Lydia Englhard, Frau Maria Köper und Frau Gertraud Holzner geehrt werden.

Nach dem offiziellen Teil schloss sich noch eine stimmungsvolle und gemütliche Adventsfeier mit leckeren Plätzchen und weißem Glühwein an. Frau Seitz präsentierte dabei Bilder von den Veranstaltungen des Landes- und Bundesverbandes sowie dem 30jährigen Jubiläum.

Vortrag zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

In den Räumen der AOK Amberg erklärten Herr Bär und Herr Grabinger die Unternehmerfrauen die Abfrage der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Das Thema wurde in einer Präsentation praxisnah vorgetragen. Im Nachgang erhielten die teilnehmenden Frauen die Unterlagen dazu.

Herr Lorenz informierte noch die Unternehmerinnen, dass die AOK auch bei der Suche der Nachwuchskräfte unterstützen kann.

Nach dem Vortrag wurden die Frauen noch zu einem Snack eingeladen, bei dem noch das eine oder andere Fachgespräch geführt wurde.

Wir bedanken uns bei den Herren der AOK für den Vortrag und die leckere Verpflegung.

Die UnternehmerFrauen im Handwerk e.V. im Arbeitskreis Amberg-Sulzbach können in diesem Jahr auf ihr 30. Bestehen zurückblicken.

Die UnternehmerFrauen im Handwerk, sind schon immer ganz vorne dabei, wenn es ums Anpacken geht, um Realismus und Pragmatismus. Die Frauen im Handwerk sind Top Managerinnen, sind entweder selbst Chefi n, führen und managen einen Handwerksbetrieb oder sind mitarbeitende Ehefrauen, Partnerinnen oder Töchter. Es sind vor allem sie, die den Laden schmeißen, die sich um die Personalführung kümmern, darum, dass die Rechnungen gestellt und bezahlt werden und dass die neuesten betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Vorgaben umgesetzt werden. Die UnternehmerFrauen sind das Herz und die Seele der Handwerksbetriebe, das Herz und die Seele der Wirtschaftsmacht von Nebenan. Was sie hier leisten wird gesehen, wird wertgeschätzt, verdient Dank und Respekt. Gerade jetzt, in Zeiten, in denen die Betriebe mit großen Kostenbelastungen konfrontiert sind, es an Fachkräften, Auszubildenden und Betriebsnachfolgern fehlt, sind sie es, die mit Mut und Kraft auch diese Herausforderungen annehmen und die Betriebe zusammenhalten. Das Vereinsmotto „Erfahrung teilen“, „Führung übernehmen“ und „Vernetzt sein“ zeigt, dass die Frauen sich in vielen Bereichen  gegenseitig unterstützen. Das Jahresprogramm des Arbeitskreises ist daher immer eine ambitionierte Zusammenstellung von Fachvorträgen,Betriebsführungen und gesellschaftlichen Veranstaltungen. Interessierte Damen sind jederzeit herzlich willkommen, denn wir brauchen die Frauen im Handwerk, die sich in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verbänden einbringen. Und die Frauen sind es auch, die immer mehr und immer selbstbewusster in vermeintlichen Männerdomänen alle Vorurteile widerlegen. Mit der Kampagne „Handwerk ist hier auch Frauensache“, die der Bundesverband der UnternehmerFrauen ins Leben gerufen hat, wird die Botschaft verbreitet, dass im Handwerk Mädchen und Frauen willkommen sind. Auch wenn sich vieles verbessert hat, ist das Denken in Rollen und Klischees trotzdem hartnäckig. Umso wichtiger ist es gerade für Frauen selbstbewusst zu sein, auf sich zu vertrauen, den eigenen Willen und die persönlichen Ziele nie aus den Augen zu verlieren und rein nach Interesse und Fähigkeiten einen Beruf zu wählen. Mit der Kampagne soll erreicht werden, dass Frauen im Handwerk stärker wahrgenommen werden und sie signalisiert, dass sie im Handwerk willkommen sind.

Klicke hier, um Ihren eigenen Text einzufügen