2019

Passauer Neue Presse – 02.02.2019 – www.pnp.de

Es geht um Online-Handel

Unternehmerfrauen informieren sich aus erster Hand

Unternehmerfrauen informierten sich: (v.l.) Volker Ernst, Trainer für Verbraucherbildung, Vorsitzende Christine Graf, Gunda Pauli, Schatzmeisterin Sabine Springer sowie stellvertretende Vorsitzende Susanne Szamosi. −Foto: UFH Passau

Witzmannsberg. Beim ersten Termin dieses Jahres der Unternehmerfrauen im Handwerk Passau drehte sich alles um das Thema „Online-Handel“.

Unter der Devise „Was, Sie verkaufen noch nicht im Internet?“ trafen sich die Unternehmerfrauen mit ihrer Vorsitzenden, Christine Graf, im Schulungszentrum der Firma „Pumpenpauli“ in Rappenhof. Volker Ernst, Trainer für Verbraucherbildung, referierte über die Fakten zum Online-Handel, das Nutzerverhalten und den sogenannten Verbundhandel. Genau wie beim Eröffnen eines Ladengeschäftes sei auch hier die Planung im Voraus das Allerwichtigste, lieber ein Modul zu viel einplanen als später nachzubessern. Es bestehe die Möglichkeit, sogenannte Mietshops oder eigene Shops zu eröffnen oder sich auf Verkaufsplattformen als Händler zu registrieren. Je nach Größe und Umfang sei es wichtig, die richtigen Schnittstellen für Warenwirtschaft, Logistik und Zahlungsdienste zu haben. Wichtig sei auch, sich AGBs vom Fachmann erstellen zu lassen sowie auf die Wahl der richtigen Suchbegriffe zu achten.

Nicht zu vergessen seien Datensicherheit und Datenschutz, die nach wie vor als eines der größten Hemmnisse zum Eröffnen von Online-Shops gelten. − red

Kontakt aufnehmen

UnternehmerFrauen im Handwerk
Passau e. V.

Vorsitzende
Frau Christine Graf
Herrenstr. 60
94104 Tittling

per E-Mail:
christine.graf@graf-landtechnik.de

per Telefon:
Tel:+49 (0) 85 04 / 4183

per Fax:
0 85 04 / 4215

2018

Passauer Neue Presse – 11.12.2018 – www.pnp.de

Christine Graf führt die Unternehmerfrauen im Handwerk

Jahreshauptversammlung verabschiedet Gunda Pauli als langjährige Vorsitzende – Ehrung für Ursula Fischer

Gelungene Nachfolge: Stv. Landrätin Gerlinde Kaupa (rechts), Katrin Zellner (von links), Vizepräsidentin der Handwerkskammer, und stv. UFH-Landesvorsitzende Claudia Beil beglückwünschten Sabine Springer, Manuela Bachmeyer, erste Vorsitzende Christine Graf (3.v.r.) und Stellvertreterin Susanne Szamosi (2.v.r.). Sie dankten der scheidenden Chefin Gunda Pauli für ihr Engagement. −Foto: Schmolka

Die Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) Passau haben sich mit Christine Graf eine neue Chefin gegeben. Nach 17 Jahren Vorstandarbeit hat Vorsitzende Gunda Pauli auf der Jahreshauptversammlung im Dreiflüssehof die Leitungsaufgaben in jüngere Hände übergeben.
Ehrenamtliches Engagement sei eine tragende Säule der Gesellschaft, sagte Gunda Pauli vor 40 Teilnehmerinnen, darunter stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa, stellvertretende Landesvorsitzende Claudia Beil und Katrin Zellner, Vizepräsidentin der Handwerkskammer. Es sei für sie selbstverständlich, einen Teil dazu beizutragen. Sie habe es als besondere Ehre gesehen, zuerst als stellvertretende und dann als Vorsitzende der UFH Passau für die Weiterentwicklung des Vereins zu sorgen. Pauli, die von 2001 bis 2006 als Schatzmeisterin, von 2003 bis 2009 als zweite und ab 2009 als erste Vorsitzende fungierte, erinnerte an die besonderen Ereignisse während ihrer insgesamt 22 Jahre währenden UFH-Zeit. Die ersten Jahre seien von wenigen Ganztagsseminaren und Stammtischen geprägt gewesen. 2001 habe das erste Meisterfrauenseminar der Kreishandwerkerschaft stattgefunden. 2007 führten die UFH ein vollständiges Jahresprogramm ein, zu dem ein Jahresausflug mit Betriebsbesichtigungen und Attraktivitäten zählt. Sie beteiligten sich an den Veranstaltungen des Kreishandwerks, von „Frau in der Wirtschaft“ der Wirtschaftskammer Österreich in Schärding und an den Obermeistergesprächen der Handwerkskammer. Seit 2011 nenne sich der Verein nicht mehr Meisterfrauen sondern Unternehmerfrauen. Heuer richteten die UFH Passau den Landeskongress der UFH Bayern in Passau aus.

Pauli gab zudem Einblick in den Terminkalender der Unternehmerfrauen im letzten Jahr. Zu den Höhepunkten zählten der Jahresempfang der Wirtschaft in Regensburg mit Ministerpräsident Markus Söder und der Landeskongress der UFH Bayern in Passau. Die UFH beteiligten sich an der Versammlung der Kreishandwerkerschaft, der SPD-Podiumsdiskussion zur Wirtschaftsförderung in der EU, an der Meisterfeier in Straubing, am Unternehmerfrauenseminar des Kreishandwerks, am UFH-Meeting in Nürnberg oder der Vereinsschule der ILE Passauer Oberland. Sie stellten sich bei deren Wirtschaftsnetzwerk vor, waren am Perspektiventag für Migranten präsent und besichtigen die Firma Groß in Salzweg. Sie informierten über Datenschutz, Insolvenzanfechtungsgesetz oder Gewährleistungsrecht und die Förderung von Kleinunternehmen im Rahmen der Dorferneuerung. Sie luden zu kulturellen und geselligen Angeboten ein.
Die Versammlung beschloss eine Satzungsänderung. Bei Auflösung des Vereins oder bei Aufhebung oder Wegfall seines bisherigen Zwecks kommt das Vermögen dem Ronald McDonald-Haus Passau zugute.
Bei den Neuwahlen unter der Leitung der stellvertretenden Landesvorsitzenden der UFH, Claudia Beil, votierte die Versammlung für Christine Graf als Vorsitzende, Susanne Szamosi als Stellvertreterin, Sabine Springer als Schatzmeisterin und Manuela Bachmeyer als Schriftführerin. Beil und Pauli beglückwünschten die Vorstandsdamen. Beil würdigte das Engagement der Unternehmerfrauen. Es sei sensationell, neun Neue gewonnen zu haben. Pauli überreichte ihrer Nachfolgerin ein Glöckchen, um sich Gehör zu verschaffen. Sie ehrte Ursula Fischer für ihre seit 15 Jahren währende treue Mitgliedschaft.
Die neue Vorsitzende würdigte die Leistungen ihrer Vorgängerin. Sie sei Gründungsmitglied des damals noch Meisterfrauen im Handwerk genannten Vereins und 17 Jahre in der Vorstandschaft tätig, davon neun Jahre als Vorsitzende. Sie habe den Verein geprägt wie kaum jemand. Als sie den Vorsitz übernahm, habe der Verein 50 Mitglieder gezählt. Inzwischen seien es 76. Pauli habe die Namensänderung initiiert und den Verein durch Präsenz bei Veranstaltungen in der Region, auf Landes- und Bundesebene bekannt gemacht. Sie habe auf ein ausgewogenes Jahresprogramm geachtet, die Mitglieder mit neuesten Informationen für ihre Betriebe versorgt, zu Vorträgen, Seminaren und Firmenbesuchen eingeladen. Sie habe auch darauf geachtet, dass „genug für uns Frauen dabei ist“, wie Kulturelles, Gesundheitsthemen und etwas für die Seele.
Graf stellte das Jahresprogramm 2019 vor, das über Online-Handel und digitale Bezahlsysteme sowie „Business-Etikette“ informiert, zur Operette „Der Vetter von Dingsda“ in das Stadttheater, zum Selbstverteidigungskurs für Frauen sowie zur Mitgliederversammlung des Landesverbands nach München einlädt. Der Jahresausflug führt nach Landshut. Sie verwies auch auf die Homepage der UFH unter www.unternehmerfrauen-bayern.de/passau, regte die Mitglieder an, einen Link für ihre Firma eintragen zu lassen. Derzeit seien 24 Firmen verlinkt.
Die Gruppe „Einklang“ aus Preying bei Tittling trug ein von Susanne Szamosi verfasstes Lied zu Ehren von Pauli unter dem Titel „Ja, ja unser Gund“ und nach der Melodie von „Lola“ von den Kinks vor und leitete nach dem Song „Frauen“ nach der Melodie von „Männer“ von Herbert Grönemeyer zum besinnlichen Teil der Weihnachtsfeier über. – Theresia Wildfeuer

Passauer Neue Presse – 01.12.2018 – www.pnp.de

Erziehung funktionert auch im Büro

Teil 3 der PNP-Serie „Chefin im Landkreis“: Gunda Pauli gründete mit ihrem Mann „pumpenpauli“

Die Geschäftsführung hat sie mittlerweile an ihre Kinder abgegeben, für das Unternehmen ist sie nach wie vor unverzichtbar. −Foto: Plank

Die Zahl der Frauen in Führungspositionen ist noch immer gering, doch trotzdem gibt es sie: Erfolgreiche Chefinnen im Landkreis Passau. Wir haben mit ihnen über den Spagat zwischen Leben, Familie und Beruf gesprochen.

Witzmannsberg. „Ich habe meine Kinder im Büro groß gezogen. Aber hat ihnen das geschadet? Sicher nicht“, erklärt die 65-jährige Gunda Pauli, Gründerin von „pumpenpauli“ und Vorsitzende der Unternehmerfrauen in Passau. Gunda Pauli ist gleichermaßen Unternehmerin und Mutter – wenn sie von ihren drei Kindern spricht, weiten sich ihre Augen vor Stolz. „Unsere Wohnung und die Firma waren früher im gleichen Haus, das war natürlich praktisch“, erklärt sie. „Die Kinder waren immer da, wo ich auch war: in der Wohnung, im Büro oder in der Werkstatt.“ Ihre Kinder scheinen sich in der betrieblichen Atmosphäre wohlgefühlt zu haben, immerhin sind alle drei in das elterliche Unternehmen eingestiegen. Mittlerweile haben sie die Geschäftsführung übernommen.

Ein eigenes Unternehmen zu führen, das plante Pauli nicht. Sie besuchte die Hauptschule, anschließend machte sie eine Ausbildung zur Damenschneiderin. Als sie Hermann Pauli kennenlernte, wurden die beiden schnell ein Paar. Die Beziehung hatte jedoch nicht nur Einfluss auf ihr Privatleben, auch beruflich sollte sich einiges verändern. „Mein Mann war Elektromeister“, erzählt sie. „Irgendwann hat er mich gefragt, ob wir gemeinsam einen Betrieb gründen möchten. Ich musste da ehrlich gesagt nicht lange nachdenken. Ich habe Ja gesagt und mich der Herausforderung gestellt.“

Gunda und ihr Ehemann Hermann Pauli gründen einen Betrieb für Elektroinstallation, spezialisieren sich jedoch immer mehr auf Pumpentechnik. „Mit der Pumpentechnik hatten wir ein Alleinstellungsmerkmal, das hat uns zu einem gefragten Unternehmen gemacht“, erzählt sie. Die hohe Nachfrage hatte auch Einfluss auf die Firmenstruktur: Mittlerweile hat das Unternehmen 45 Mitarbeiter, darunter acht Auszubildende. Die Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann beschreibt sie als unkompliziert. „Jeder hatte seinen Bereich, für den er zuständig war, dabei sind wir uns auf Augenhöhe begegnet. Das hat immer gut funktioniert“, erzählt sie.

Nach der Gründung war Gunda Pauli für das Büro und den Verkauf zuständig. Der Einstieg war ein Sprung ins kalte Wasser: „Das war Learning by Doing“, erzählt die Unternehmerin und lacht dabei. „Unsere Auszubildenden sagen oft, dass sie so viel lernen müssen. Aber ich habe mein ganzes Leben lang immer etwas Neues gelernt und es hat mir viel gebracht. Wenn im Betrieb heute jemand eine Frage hat – egal ob in der Werkstatt oder im Büro – heißt es immer: ‚Chefin, kannst du mir helfen?‘“

Dass es im Handwerk und in Führungspositionen noch immer weniger Frauen gibt, bedauert Pauli. Um das zu verändern, fordert sie mehr Eigeninitiative: „Ich finde, Frauen sollten sich mehr rühren. Wenn ich mich damals selbst nicht nach vorne gearbeitet hätte, hätte ich das alles auch nicht erreicht.“ Zudem fordert sie berufstätige Väter und Mütter dazu auf, mehr Vertrauen in ihre Kinder zu haben: „Ich habe das Gefühl, Kinder werden heutzutage viel mehr behütet und daher auch nicht so schnell selbstständig.“ Sie selbst habe die Erfahrung gemacht, dass es den Kindern nicht schadet, berufstätige Eltern zu haben – ganz im Gegenteil. „Auch wenn man arbeiten geht, hat man noch genug Zeit für die Kinder. Mein Mann war nur selten zuhause, trotzdem hat er ein gutes Verhältnis zu ihnen.“

Neben Beruf und Familie engagiert sich Pauli bei den Unternehmerfrauen in Passau. „Im Verein können sich gleichgesinnte Frauen austauschen.“ Durch den Austausch profitieren die Frauen auch in ihren Betrieben: „Gerade ist ja das Thema Datenschutz sehr aktuell. Wir haben dazu einen Brief von der Kreishandwerkerversammlung bekommen und direkt an alle unsere Mitglieder weitergeleitet. Die Frauen kannten sich schon aus, bevor die Männer überhaupt wussten, worum es geht.“ – Lisa Plank

Deutsche Handwerks Zeitung am 13.04.2018

Unternehmerfrauen feiern 25-jähriges Jubiläum

Festabend und Landeskongress der bayerischen Unternehmerfrauen in Passau

Foto: Gundi Woias
Trafen sich zur Feierstunde in Passau: (v.li.n.re.) Vorsitzende des Arbeitskreises Passau Gunda Pauli, Handwerkskammerpräsident Dr. Georg Haber, Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk Bayern Doris Unger.

Zum Vereinsjubiläum und für ihren Landeskongress trafen sich die bayerischen Unternehmerfrauen im Handwerk heuer in Passau. Der Festabend anlässlich der 25-jährigen Geschichte des Verbands fand in der Passauer Redoute statt. Zusammen mit geladenen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und dem Handwerk wurde der Geburtstag des Landesverbandes sowie die 22-jährige Mitgliedschaft des Arbeitskreises Passau gefeiert.

Gunda Pauli, Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk Passau, begrüßte die Gesellschaft. Ihr Arbeitskreis war Organisator des Kongresses. „Der Landesverband Bayern zählt aktuell 25 Arbeitskreise und 1.304 Mitglieder und ist somit der größte Landesverband im Bundesverband“, berichtete die Vorsitzende des Landesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk Doris Unger. „Nach 25 Jahren erfolgreicher Arbeit sind wir bestens vernetzt und freuen uns über gesellschaftliche, wirtschaftliche und auch politische Wahrnehmung.“ Als Herausforderungen nannte sie fehlende Fachkräfte, Auszubildende und Nachfolger. „Für unsere Betriebe brauchen wir neben der Motivation einen Handwerksberuf zu erlernen auch eine Willkommenskultur für Frauen. Wir brauchen Unternehmerfrauen im Handwerk, die sich in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verbänden, Körperschaften und der öffentlichen Hand einbringen und die Interessen der Unternehmen und des Handwerks vertreten. Unternehmerinnen sind dort eindeutig unterrepräsentiert.“

Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer, sagte in seiner Rede, dass in „rund 80 Prozent der Betriebe die Ehefrau oder Lebenspartnerin mitarbeiten“, jeder vierte Inhaber im Handwerk sei eine Frau. „Sie verleihen den Handwerksbetrieben eine Seele und sorgen für ein reibungsloses Tagesgeschäft.“ Der Zusammenschluss der Unternehmerfrauen sei wichtig, als innovativer Impulsgeber und wichtiges Sprachrohr aller Frauen, die im Handwerk arbeiten.

Heidi Kluth, die Bundesvorsitzende der Unternehmerfrauen, sprach über die schwierige Rolle der Frau, die über die Jahre hart erkämpft sei. Beispielshaft erwähnte sie das Verbot von Frauen in Bauberufen, das bis 1994 gegolten habe. Im Schlusswort bedankte sich Claudia Beil, stellvertretendes Landesvorsitzende der Unternehmerfrauen, für die rege Teilnahme am Kongress und am Festabend.

Auch Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper, die beiden stellvertretenden Landräte der Landkreise Passau und Freyung-Grafenau, Klaus Jeggle und Renate Czerny, ihre Grüße. Außerdem fanden im Rahmen des Kongresses Workshops und Fachvorträge statt, unter anderem zur Digitalisierung und dem „Unternehmenswert:Mensch“.

Passauer Neue Presse – 19.03.2018 – www.pnp.de

Erst das Vergnügen, dann die Arbeit

Landeskongress der Unternehmer-Frauen im Handwerk geht mit Delegiertenversammlung zu Ende

Zur Gala am Freitagabend in der Redoute sind auch Bundesvorsitzende Heidi Kluth (l.) und Landesvorsitzende Doris Unger (r.) der Einladung der Passauer Vorsitzenden Gunda Pauli (2.v.r.) und ihrer Stellvertreterin Christine Graf gefolgt. − Foto: Zechbauer

Mit der Mitglieder- und Delegiertenversammlung am Samstag hat der Landeskongress der Unternehmer-Frauen im Handwerk Bayern seinen Höhe- und Schlusspunkt gefunden. Zuvor aber feierten sich die erfolgreichen bei einem Gala-Abend in der Redoute selbst.

Dazu waren nicht nur Unternehmer-Frauen aus ganz Bayern gekommen, sondern auch Heidi Kluth, Bundesvorsitzende der Unternehmer-Frauen im Handwerk, die die Festrede hielt. Kluth hob die Stärken von Frauen hervor, die trotzdem oft in Unternehmen im Hintergrund bleiben: Sie organisieren den Büroablauf, sind Anlaufstelle für Kollegen und übernehmen kaufmännische und buchhalterische Funktionen.

Auch Oberbürgermeister Jürgen Dupper sprach ein Grußwort und betonte dabei die Bedeutung des Handwerks insgesamt für die Region. Er drückte auch seine Freunde darüber aus, dass die Unternehmer-Frauen für ihren im Zweijahresturnus stattfindenden Kongress heuer Passau als Austragungsort gewählt haben.

Am Samstag folgte die Delegiertenversammlung, bei der rund 70 Teilnehmerinnen Ziele für den Landesverband und seine Arbeitskreise definierten. Ein großer Themenkomplex waren Digitalisierung und Datenschutz. Hier gibt es ab dem Frühsommer neue Richtlinien, die zu beachten sind.

Einen weiteren Schwerpunkt legen die Unternehmer-Frauen auf Bürokratieabbau. Auf der Versammlung wurde beschlossen, konkrete Fallbeispiele zu sammeln, die dann der zuständigen Stelle bei der Landesregierung vorgelegt werden sollen. Die Verfahren zum Beispiel wenn es darum geht, Fördermittel zu beantragen, ziehen sich oft viel zu lange hin, fanden die Mitglieder.

Der dritte Schwerpunkt ist bei der Vereinigung ein Dauerbrenner: Wie man Frauen, die in den Unternehmen an vorderster Front stehen, fördern und weiterbilden kann, ist seit jeher Kernthema des Landesverbands und spielte auch bei dieser Delegiertenversammlung eine zentrale Rolle.

Der Landesverband Unternehmer-Frauen feiert heuer ein kleines Jubiläum, er wurde vor 25 Jahren gegründet. Nur drei Jahre später entstand der Arbeitskreis Passau, einer von mittlerweile 25 in Bayern. Insgesamt hat das Netzwerk 1300 Mitglieder im Freistaat, Bundesweit sind es rund 5000.

Rundum zufrieden zeigte sich im Nachgang der Veranstaltung das Vorstandsteam des Arbeitskreises Passau mit Vorsitzender Gunda Pauli, Stellvertreterin Christine Graf, Schriftführerin Susanne Szamosi und Schatzmeisterin Sabine Springer. Laura Lugbauer

Passauer Neue Presse – 17.03.2018 – www.pnp.de

Marketing-Tipps für Unternehmerfrauen

Das Handwerk im 21. Jahrhundert: Zum Auftakt des Landeskongresses referierten Gastredner im Hotel IBB

Über einen gelungenen Auftakt freuten sich Sabine Springer, Susanne Szamosi, Claudia Beil, Gunda Pauli, Landesvorsitzende Doris Unger und Christine Graf (von links). − Foto: Hausleitner

Warum sollte der Kunde von heute sich trotz Möbelgigant IKEA einen teuren Tisch schreinern lassen? Das ist nur eine der vielen Schwierigkeiten, mit denen sich mittelständische Handwerksunternehmen konfrontiert sehen und die am Freitag beim Auftakt des Landeskongresses der bayrischen Unternehmerfrauen im Tagungssaal des Hotels IBB thematisiert wurden. Dieser findet zweijährig statt und wird in diesem Jahr vom Arbeitskreis Passau, bestehend aus den Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau, und dessen Vorsitzender Gunda Pauli organisiert.

Längst verstehen Frauen in Handwerksunternehmen sich nicht mehr nur als günstige Bürokräfte, sondern tragen maßgeblich zu deren Erfolg bei. Dass positive Betriebsergebnisse sich nicht von alleine schreiben, ist bekannt, doch in der heutigen Zeit wird die Konkurrenz stetig größer und die Arbeitswelt verändert sich in rasendem Tempo.

„Deutschland hat die Digitalisierung verschlafen“, lautete die Bilanz von Referent Mathias Lange, der als Journalist und Lehrbeauftragter der HSS zum Thema „Moderne Kommunikation für Unternehmen“ sprach. Um diese unaufhaltsame Welle zu überleben, müsste das deutsche Handwerk sich zwangsläufig endlich auf neues Terrain vorwagen. Eine wichtige Schlüsselkomponente sei die Präsenz in sozialen Netzwerken. Nur so hätten die Unternehmen die nötige Reichweite, um den Kunden von der Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen zu überzeugen. Im zweiten Workshop „Unternehemswert Mensch“ gab Prof. Dr. Klaus Kellner wertvolle Impulse, wie man die Kundenbegeisterung und somit den Unternehmenswert durch geschicktes Marketing steigern könne. Nach einem Galaabend in den Redoutesälen folgt heute eine Mitglieder- und Delegiertenversammlung. Anna-Lena Hausleitner

Passauer Neue Presse – 14.03.2018 – www.pnp.de

Starke Frauen zu Gast in Passau

Gunda Pauli

Die Unternehmerfrau als unverzichtbare Führungskraft – vom 16. bis 17. März lädt der Arbeitskreis Passau, der die Landkreise Passau und Freyung-Grafenau umfasst, zum Landeskongress der Unternehmerfrauen im Handwerk Bayern ein. Zu diesem Anlass hat die PNP mit der Vorsitzenden Gunda Pauli gesprochen: Wer sind die deutschen Unternehmerfrauen?

Gunda Pauli: Der Verein ist ein Zusammenschluss von Frauen, die in einem familiären Handwerksbetrieb mitarbeiten oder selbstständig sind. Sein Ziel ist es, einen regen Austausch und Weiterbildungen zu ermöglichen. Letzteres bezieht sich hauptsächlich auf kaufmännische Bereiche der Unternehmensführung, die ja meistens von den Frauen abgedeckt werden.Warum sind Sie Mitglied geworden? Im Prinzip wegen der Möglichkeit, sich innerhalb dieser Gemeinschaft auf Augenhöhe zu begegnen. Man trifft Frauen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie man selbst und das schweißt zusammen.Welche Herausforderungen ergeben sich für Frauen in der Männerdomäne Handwerk?

Bei der Kommunikation gibt es nicht selten Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen haben meistens ein größeres Redebedürfnis als Männer und sprechen auch offener über unangenehme Dinge. Bei uns haben sie die Möglichkeit, das untereinander zu tun. Welche Projekte haben Sie in nächster Zeit geplant?
Unser Angebot orientiert sich immer an den aktuellen Wünschen der Damen. Wir bieten beispielsweise Fortbildungen zum Thema Datenschutz oder Computerkurse für neue Programme an. Bewährt haben sich auch Betriebsbesichtigungen, denn da hat man die Gelegenheit, zu schauen, wie in anderen Unternehmen alles abläuft. Was erwarten Sie sich vom Landeskongress?

Ich freue mich sehr auf den Austausch mit anderen Arbeitskreisen in Bayern. Außerdem erhalten wir Feedback vom Bundesverband, der einmal im Jahr in Berlin unsere Anliegen an die Politik heranträgt. Dort haben die Landesverbände Niedersachsen und Bayern vor kurzem ein Bilderwörterbuch für Flüchtlinge vorgestellt, das ein großer Erfolg war. Interview: Anna-Lena Hausleitner

2017

Passauer Neue Presse – 16.12.2017 – www.pnp.de

Selbstständig und selbstbewusst

Unternehmerfrauen im Handwerk: Jahreshauptversammlung mit Neuzugängen und Ehrungen

Mit der neuen Schriftführerin Susanne Szamosi (2.v. l.) ist die Vorstandschaft der Unternehmerfrauen im Handwerk Passau mit Vorsitzender Gunda Pauli (links), 2. Vorsitzender Christine Graf (rechts) und Schatzmeisterin Sabine Springer (3. v. l.) wieder komplett. − Foto: Schauer

Selbstbewusst präsentierten sich die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e. V. bei der Jahreshauptversammlung in der Ausflugsgaststätte „Zur Platte“. Laut Vorsitzender Gunda Pauli kommen die derzeit 67 Mitglieder aus Stadt und Landkreis Passau sowie aus dem Landkreis Freyung/Grafenau und repräsentieren sämtliche Handwerksberufe wie Metzger, Bäcker, Heizungsbauer, Zimmerer, Schreiner, Metallbauer oder das Elektrofach. Pauli erwähnte Veranstaltungen zum Umgang mit der Digitalisierung der Arbeitswelt und riet, mit persönlichen und betrieblichen Daten äußerst vorsichtig und verantwortungsbewusst umzugehen. Von den Lebens- und Rentenversicherungen, die im Zeitraum zwischen Juli 1994 und Dezember 2007 abgeschlossen wurden, seien viele nicht ordnungsgemäß und könnten widerrufen werden. Ans Herz legte die Vorsitzende ihren Kolleginnen das Vokabelheft für Asylbewerber, das zum Preis von einem Euro zu haben ist. Es stellt Alltags- und handwerkliche Begriffe in mehreren Sprachen und auch in Bildern vor.

Kassenführerin Sabine Springer konnte eine positive Jahresbilanz verkünden. Schriftführerin Irene Allmannsberger gab bekannt, dass sie aus betrieblichen Gründen diese Funktion nicht mehr ausüben könne. Deshalb wählten die Unternehmerfrauen in geheimer Abstimmung Susanne Szamosi zu deren Nachfolgerin. Leicht angehoben wurde der Jahresbeitrag. 2. Vorsitzende Christine Graf berichtete, dass für das Jahresprogramm wieder ein Flyer erstellt wird. Der Jahreskongress 2018 der Unternehmerfrauen im Handwerk – Bayern findet vom 16. bis 17. März in Passau statt.

Mit einer Urkunde und einem Buchgeschenk dankte die Vorsitzende Elfriede Praml und Monika Wallerer für 15 Jahre Mitgliedschaft. − hs

Passauer Neue Presse – 27.05.2017 – www.pnp.de

Wo der Spargel gestochen wird

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich ca. 30 „Unternehmerfrauen im Handwerk Passau“ auf den Weg nach Sandharlanden bei Abensberg. Das erste Ziel war der Spargelhof der Familie Waltl, hier erfuhr die Gruppe allerhand Wissenswertes über den Spargelanbau. Das Spargelseminar setzte sich in der Verarbeitungshalle fort, wo das maschinelle Waschen, anschließende Kühlen und automatische Abschneiden auf die vorgeschriebene Länge, 22 cm, das Sortieren und zu guter Letzt das Schälen bestaunt werden konnte. Nach dem Genuss von stechfrischem Spargel ging es zur nächsten Etappe, der Weißbierbrauerei Kuchlbauer. Nach einem kleinen Einblick in die Geschichte der Brauerei – der „Kuchlbauer“ besitzt eines der ältesten Braurechte der Welt, und ist seit 1904 im Besitz der Familie Salleck – erhielt die Gruppe Einblick in die Kunst des Weißbierbrauens. Ebenso sehr interessierte die Geschichte des Kuchlbauer Turms, auch als Hundertwasser-Turm bekannt. Nach einer Bierverkostung im Garten fuhren die „Unternehmerfrauen im Handwerk Passau“ gutgelaunt wieder nach Hause. − red/Foto: privat

Passauer Neue Presse – 16.05.2017 – www.pnp.de

Bei Gibis und Waschler im Landtag: Unternehmerfrauen besuchen Abgeordnete

Gleich zwei Abgeordnete trafen die Unternehmerinnen in München: Max Gibis und Dr. Gerhard Waschler

PA/FRG. Auf Einladung von MdL Max Gibis, Abgeordneter aus dem Landreis Freyung-Grafenau, fuhren die „Unternehmerfrauen im Handwerk Passau“ nach München, um den Landtag in der Landeshauptstadt zu besichtigen.

Staubedingt erreichten sie das Maximilianeum mit leichter Verspätung. Dieser imposante Bau, von König Max II, Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet, wirkt immer wieder beeindruckend. Nach dem Passieren des Sicherheitsbereiches, wurden die Unternehmerfrauen von MdL Max Gibis im Plenarsaal bereits erwartet und begrüßt. Er berichtete über den politischen Ablauf im Landtag und vertiefte die Kenntnisse über die Arbeit der Abgeordneten in den einzelnen Ausschüssen.

Besonders erfreulich war die nicht geplante persönliche Begrüßung des MdL von Passau, Dr. Gerhard Waschler.
Danach war Gelegenheit, bei herrlichem Sonnenschein die Fußgängerzone Münchens zu erkunden. Am Nachmittag stand der Besuch des Franz Josef Strauß Flughafens auf dem Programm. Nicht schlecht staunten die Unternehmerfrauen über zwei Zahlen: 42 Millionen Fluggäste wurden 2016 hier abgefertigt und 35000 Menschen arbeiten am Flughafen. – pnp

Passauer Neue Presse – 08.04.2017 – www.pnp.de

Bei gleich zwei Abgeordneten: Weil Politik drängt

Besuchergruppe informiert sich über die Arbeit im Landtag

FRG/München. Eine buntgemischte Besuchergruppe durfte der Landtagsabgeordnete Max Gibis plus „Ablösung“ im Bayerischen Landtag empfangen. Rund 100 Gäste aus dem Bayerischen Wald − von Jung bis Alt − konnten während eines Landtagsbesuchs einen Einblick in seine parlamentarische Arbeit erhalten.
Teilgenommen an der politischen Bildungsfahrt haben die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V. unter der Federführung von Sabine Springer sowie die Junge Union (JU) Freyung um den Ortsvorsitzenden Christoph Weishäupl und die Junge Wähler Union (JWU) Freyung-Grafenau samt Organisator Lothar Dumm. Nach dem Besuch des Bayerischen Landtages standen noch ein „Bummel“ in Münchens Altstadt sowie eine Besichtigung des Münchner Flughafens auf dem Programm.
Zunächst aber stand der Empfang durch Max Gibis an, der h im Plenarsaal des Landtags erfolgte. Die Besuchergruppe durfte im Plenum Platz nehmen und wurde über die Fülle seiner Aufgaben als Abgeordneter, seinen Tagesablauf in München sowie über seine politischen Kernanliegen informiert. „Als Mitglied im Ausschuss für Inneres, Kommunale Fragen und Sport liegen mir vor allem die Belange der Kommunen sowie der Sicherheit in Bayern am Herzen“, so der Abgeordnete Max Gibis zu seinen Gästen.

Nach den Ausführungen hatten die Besucher die Möglichkeit, Fragen an ihren Gastgeber zu stellen und es blieb Zeit zur Diskussion. Dabei wurden insbesondere die Rückkehr vom G8 zum G9 sowie die Möglichkeiten der weiteren Entwicklung des ländlichen Raumes in Bayern diskutiert.
Kurz vor dem Ende der Stunde, die den Besuchern im Plenarsaal des Bayerischen Landtags zur Verfügung stand, löste der Passauer Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Waschler seinen Kollegen Max Gibis ab, der dringend in die nächste Sitzung des „Ausschusses für Fragen des Öffentlichen Dienstes“ musste. Waschler informierte ebenfalls über aktuelle Themen, die gerade im Bayerischen Landtag behandelt werden.
Nach dem Aufenthalt im Plenarsaal des Maximilianeums sowie einem abschließenden Gruppenfoto ging es für die 100-köpfige Besuchergruppe weiter in den Fraktionssaal der CSU-Landtagsfraktion. Ein Mitarbeiter des Besucherdienstes führte der Gruppe aus dem Landkreis Freyung-Grafenau einen Film über die Geschichte des Landtagsgebäudes, die Abläufe innerhalb einer Fraktion und die zentralen Aufgaben und Funktionen des Bayerischen Landtags vor.

Als Abschluss der Landtagsfahrt stand schließlich noch eine geführte Besichtigung des Münchner Flughafens „Franz-Josef Strauß“ auf der Tagesordnung. – pnp

Passauer Neue Presse – 18.03.2017 – www.pnp.de

Zu Besuch bei der „Kollegin“

Tiefenbach. Das letzte Treffen führte Unternehmerinnen aus dem Raum Passau und Freyung-Grafenau um Vorsitzende Gunda Pauli (stehend, 2.v.r.) zu Mitglied Ulrike Reichmeier, (stehend, r.) Gesundheitspraktikerin (BfG) aus Tiefenbach. In ihrem Gesundheits- und Seminarhaus erzählte sie von den Beweggründen, ihrem früheren Beruf den Rücken zu kehren und ihrer Berufung, Menschen ganzheitlich zu sehen und zu helfen, nachzugehen. „Es war ein langer, aber auch interessanter Weg, den ich gegangen bin und den ich noch keine einzige Sekunde bereut habe“, so Ulrike Reichmeier. Sie beschäftigt sich mit ThetaHealing®, erklärte, was das genau ist und was man damit machen kann. Eine Führung durch die Praxisräume schloss sich an. − red

Passauer Neue Presse – 07.03.2017 – www.pnp.de

Frauenunion lädt „Unternehmerfrauen“ ein

Röhrnbach. Die Vorsitzende der Frauenunion, Elfriede Kittl, hatte den Arbeitskreis„Unternehmerfrauen im Handwerk“ um die 1. Vorsitzende Gunda Pauli zum Damennachmittag ins Gasthaus Eibl geladen. Die Unternehmerfrauen kommen aus allen Branchen des Handwerks und präsentierten ihr Netzwerk. Außerdem stellte Sieglinde Czegeny den Kranken- und Besuchsdienst „St. Michael“ Röhrnbach vor. Dieser wurde bereits 1997 durch den Katholischen Frauenbund gegründet. Unter der Leitung von Katharina Gutsmiedl und Sieglinde Czegenyi umfasst der Dienst bereits 34 Frauen und Männer, die alte oder kranke Pfarrangehörige besuchen. Ein kleines Geschenk, aber vor allen Dingen die Zeit für ein Gespräch erfreut die Besuchten. In geselliger Runde verbrachten die Damen einen abwechslungsreichen Nachmittag in Röhrnbach. Unser Bild zeigt stv. FU-Vorsitzende Katharina Gutsmiedl (v.l.), Elfriede Kittl und die Vorsitzenden der Handwerkerfrauen Passau, Sieglinde Czegenyi(v.r.) und Gunda Pauli. − pnp/Foto: PNP

2016 und älter

Passauer Neue Presse – 08.12.2016 – www.pnp.de

Handwerk in Frauenhand
Aktivposten seit 20 Jahren – Hauptversammlung des Arbeitskreises

Geehrte und Ehrengäste: Gerlinde Kaupa (v.l.), Sabine Springer, Irmgard Ranzinger, Gunda Pauli, Irene Allmannsberger, Christine Graf. − F.: hs

Passau. Den Arbeitskreis Passau der „UnternehmerFrauen im Handwerk“ gibt es seit 20 Jahren. Die Mitglieder rekrutieren sich aus Handwerksbetrieben aller Fachbereiche aus Stadt und Landkreis Passau sowie dem Landkreis Freyung-Grafenau. Zur Hauptversammlung im Passauer Ratskeller kamen 42 Mitglieder sowie Vize-Landrätin Gerlinde Kaupa.

In einer Schweigeminute wurde der verstorbenen Mitglieder Lotte Skatulla und Rita Sterzer aus Passau sowie Rita Höng aus Vilshofen gedacht. Als Neumitglieder wurde Carmen Heindl von der gleichnamigen Metzgerei aus Untergriesbach, Friseurmeisterin Margot Habenberger aus Freyung und Angela Furtner vom gleichnamigen Elektrounternehmen aus Kellberg willkommen geheißen.

Vorsitzende Gunda Pauli erinnerte daran, wie am 13. Dezember 1996 insgesamt 14 Frauen das regionale „Handwerker-Frauen-Netzwerk“ gründeten. Seitdem dabei sind neben der Vorsitzen-den Jutta Schmalzbauer-Liebl, Gabriele Schmid, Sabine Bachinger und Christine Reitberger. Aktuell gehören den UnternehmerFrauen im Handwerk 67 Mitglieder an. Geehrt für 15 Jahre Zugehörigkeit wurde Irmgard Ranzinger vom Malerbetrieb in Kumreut.Durch die Teilnahme an Workshops, Kursen, Seminaren, Gesprächen und Schriftwechseln haben die UnternehmerFrauen die Verwaltung des eigenen Betriebs auf den neuesten Stand gebracht. Dazu kamen Betriebsbesichtigungen und Fortbildungen.

2018 sind die UnternehmerFrauen Gastgeber des Landeskongresses in Passau, nachdem man 2011 schon das Bezirkstreffen ausgerichtet hatte. Weiter sind sie kulturell und politisch interessiert, besuchten unter anderem einen Info-Abend mit Dr. Angelika Niebler, MdEP, den Europastammtisch mit EVP-Vorsitzendem Manfred Weber, den Sommerempfang des Landtags und einem Empfang der SPD in Kellberg. Vize-Vorsitzende Christine Graf erinnerte an weitere Veranstaltungen, die 2016 wahrgenommen wurden. Das schlug sich auch im Kassenbuch nieder – trotzdem verkündete Schatzmeisterin Sabine Springer, geprüft von Monika Eggersdorfer, ein gesundes finanzielles Polster.
Für 2017 sind ein Theaterbesuch und ein Ausflug geplant. Die zweite Vorsitzende warb dafür, die Betriebe auf der Homepage www.unternehmerfrauen-bayern.de/passau vorzustellen. Mit einem Menü und interessanten Gesprächen klang die Jubiläumsfeier aus. − hs

Passauer Neue Presse – 21.12.2015 – www.pnp.de

Gunda Pauli Vorsitzende
Führung der Unternehmerfrauen bestätigt

Mit Urkunden danken Vorsitzende Gunda Pauli (r.) und ihre Stellvertreterin Christine Graf (l.) den langjährigen Mitgliedern Marianne Christoph (v.l.), Rita Groß und Helga Koloczek.

Ruderting. Die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau vertrauen weiter auf die bewährte Führung. Einstimmig wurden für weitere drei Jahre Gunda Pauli und ihre Stellvertreterin Christine Graf im Amt bestätigt. Die Kasse führt wieder Sabine Springer, als Schriftführerin wurde neu Irene Allmannsberger gewählt.

Gunda Pauli erinnerte im Landgasthof Müller in Ruderting an die Aktivitäten des vergangenen Jahres und hob die Innovationen einiger Mitgliedsdamen und ihrer Betriebe hervor. Über die Internetseite www.unternehmerfrauen-bayern.de/passau kann man sich ins Mitgliederverzeichnis eintragen. Im Kassenbericht verwies Sabine Springer auf eine gute Finanzlage, Monika Eggersdorfer attestierte eine ordentliche Kassenführung.

Im Anschluss ehrte Gunda Pauli mit Marianne Christoph, Rita Groß und Helga Koloczek drei Frauen für 15-jährige Mitgliedschaft im Verein.

Dem Bericht der 2.Vorsitzenden Christine Graf über die Unternehmungen 2015 folgte ein Ausblick auf 2016. Veranstaltungen wie „Corporate Design – Das Gesicht Ihres Unternehmens“, ein Erste-Hilfe-Kurs, ein Vortrag über Elternzeit und das Damenseminar der Kreishandwerkerschaft mit einer Firmenbesichtigung sind geplant. Auch Nichtmitglieder können teilnehmen. − sl

Passauer Neue Presse 20.11.2015 – www.pnp.de

Unternehmerfrauen schauen Pfannenmacher zu

Waldkirchen. Auch Unternehmerfrauen stehen in der Küche und verwenden dort Töpfe und Pfannen. Wie aber so eine Bratpfanne hergestellt wird, speziell die bekannte „Spezialpfanne“ aus Waldkirchen, das erfuhr eine Gruppe von Frauen bei einem Besuch in der Hammerschmiede von Josef Kindermann. Die Betriebsbesichtigung fand im Rahmen eines Unternehmerfrauenseminars der Kreishandwerkerschaft Passau statt, das von der Vorsitzenden Gunda Pauli und Geschäftsführer Peter Hoft geleitet wurde. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Hauses, der Hammerschmiede am Pollmannsdorfer Bach (1686 erstmals urkundlich erwähnt), zeigte Josef Kindermann seinen Besuchern ein kleines, rechteckiges Stück Eisen, rund 30 Zentimeter lang, sechs Zentimeter breit und einen guten Zentimeter dick. „Daraus mache ich jetzt eine Pfanne“, kündigte der Schmid an, legte das Eisen ins Feuer und begann dann das rotglühende Stück Metall mit seinen großen, strombetriebenen Hämmern zu bearbeiten. Bereits nach wenigen wuchtigen Schlägen formte sich der Pfannenstiel heraus. Ein zweiter Hammer plättete den anderen Teil des Eisenstückes zum Pfannenboden, und mittels eines Lufthammers entsteht die endgültige Pfannenform mit aufgebogenem Rand. Jede dieser Pfannen, ob klein oder groß, ist deshalb ein echtes, handgefertigtes Unikat, das auch die Initialen „J.K.“ seines „Herstellers“ am Stiel aufweist. Die Frauen zeigten sich nicht nur von der gezeigten Handwerkskunst tief beeindruckt, sondern auch von der guten Qualität des Werkstücks überzeugt (die auch für Induktionsöfen geeignet ist), sodass viele von ihnen auch spontan eine solche Pfanne mit nach Hause nahmen. Kindermann mit seiner Schmiedekunst ist übrigens demnächst wieder im Fernsehen zu sehen: Am Montag, 23. November, bei „Kabel 1“ um 16.55 Uhr in der Sendung „Abenteuer Leben.“ − fd/F.: Fl. Duschl

Passauer Neue Presse 07.05.2015 – www.pnp.de

Datenschutz in Firmen wird immer wichtiger
Unternehmerfrauen im Handwerk informierten sich –Siegfried Pieske beleuchtet Strukturwandel
von Josef Heisl

Beim gemeinsamen Empfang von Kreishandwerkerschaft und Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) sensibilisierte Justiziarin Karin Gabriel für den Datenschutz im Unternehmen; Kreishandwerksmeister Siegfried Pieske befasste sich mit der demographischen Entwicklung.
Die Vorsitzende der UFH, Gunda Pauli aus Witzmannsberg, stellte die Vereinigung, ihre Ziele und das Jahresprogramm vor. Die Arbeitskreise der Unternehmerfrauen im Handwerk gebe es bundesweit. Ziele der Gründerinnen seien der Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung gewesen. Derzeit zähle der Arbeitskreis 70 Mitglieder mit steigender Tendenz. Die Mehrheit der Frauen sei erfolgreich im Geschäft, habe Funktionen in der Berufsorganisation und bekleide politische Ämter, betonte Pauli. So hätten die Frauen ihren Platz im Handwerk.
Dass der Datenschutz auch in größeren Handwerksbetrieben seine Bedeutung hat, darauf verwies Juristin Karin Gabriel. Personenbezogene Daten seien geschützt, als Beispiele nannte sie Daten über Gesundheit, Rasse, Ethik, politische Meinung oder religiöse Überzeugungen. Das Beichtgeheimnis und den Eid des Hippokrates nannte sie als uralte Beispiele für Datenschutz, der heute bei uns Grundrechtscharakter habe. Verantwortlich für die Einhaltung sei der Unternehmer, machte die Justiziarin deutlich. Bei Verstößen drohten Bußgelder bis hin zu Kriminalstrafen, aber auch Schadenersatzforderungen.
Kreishandwerksmeister Siegfried Pieske erläuterte anhand einer aktuellen Studie die Probleme, die durch die Demographie ins Haus stehen. Die Zahl der Sechsjährigen nehme kontinuierlich ab, dagegen steige die der 65-Jährigen. Auch der starke Anstieg an Kindern aus alleinerziehenden Familien mache Probleme. Insgesamt führe das alles zu einem Rückgang an Arbeitskräften und damit großen Defiziten auch im Handwerk.

Kreishandwerksmeister Siegfried Pieske (Mitte) bedankte sich bei Gunda Pauli (2.v.r.) mit Blumen aus dem eigenen Garten für die Einladung, v.li. Helga Koloczek, Christa Graf und Sabine Springer. − Foto: Heisl

IHK Regensburg – Wirtschaft konkret – Ausgabe April 2015

Der Jahresempfang von IHK und HWK
Netzwerk Wirtschaft und Politik

Rund 300 Gäste kamen Anfang März in den Römerhof der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, um sich der Wirtschaftskraft der Region zu versichern. Der Empfang von IHK und Handwerkskammer (HWK) stand unter dem Motto: „Gütesiegel Mittelstand“. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zollte den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern aus Handwerk, Handel und Gewerbe ihre hohe Anerkennung. In ihrer Rede sprach sie vom Mittelstand als Grundhaltung,
Lebenseinstellung und der Fähigkeit in Generationen zu denken Gemeinsam mit Dr. Georg Haber, dem Präsidenten der Handwerkskammer für Oberpfalz / Niederbayern gab Witzany der Ministerin ein ganzes Bündel an politischen Nachbesserungswünschen mit. Die Vertreter von IHK und HWK kritisierten nicht den Mindestlohn an sich, doch zielten etwa die Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten und deren Kontrolle an der Praxis in den Betrieben vorbei. Auch bei der Reform der Erbschaftssteuer fürchten Unternehmer überzogene Nachweispflichten.

Die Reden beim Wirtschaftsempfang lieferten Stoff für zahlreiche Gespräche, die Unternehmerinnen und Unternehmer im Anschluss bei Musik der „Flexible Friends“. Vertreter aus der Politik, darunter Staatssekretär Albert Füracker, der Oberbürgermeister der Stadt Regensburg Joachim Wolbergs, die Landtagsabgeordnete Margit Wild und Jürgen Mistol, Landrätin Tanja Schweiger und viele andere vertieften ihre Kontake zur Wirtschaft.

Bild 1: Nicht mit allem einverstanden: Vertreter von IHK und HWK hörten die Rede von Ilse Aigner.
Bild 2: Eintrag ins Goldene Buch der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim: IHK-Präsident Gerhard Witzany, HWK-Präsident Dr. Gerhard Haber, Staatsministerin Ilse Aigner, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes, HWK-Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler (v.l.)
Bild 3: Unternehmerfrauen im Handwerk mit Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

Passauer Neue Presse 30.12.2013 – www.pnp.de

Bestätigung für Gunda Pauli

Unternehmerfrauen im Handwerk stimmen für Vorsitzende – Mitglieder geehrt

Passau. Im Amt bestätigt wurde Vorsitzende Gunda Pauli bei der Jahreshauptversammlung der Unternehmerfrauen im Handwerk.

Die Vorsitzende berichtete von derzeit 67 Mitgliedern, nachdem sie mit „Starke Frauen – Starkes Handwerk“ auf die Versammlung eingestimmt hatte. Denn das Handwerk sei immer noch eine Männerdomäne, obwohl Handwerksmeister bestätigten, dass ihre Betriebe ohne ihre Frauen nicht funktionieren würden. Dazu kämen all die Frauen, die als selbstständige Unternehmerinnen quer durch alle Handwerksbranchen zur Leistungsfähigkeit des Handwerks beitragen. „Derzeit werden rund 20 Prozent der Handwerksbetriebe von weiblichen Betriebsinhaberinnen geführt“, weiß Gunda Pauli. Die Quote der Existenzgründerinnen liege bei rund 24 Prozent. Der Anteil der Frauen, die sich im Handwerk selbstständig machen, sei in den letzten Jahren gestiegen; und auch immer mehr Töchter von Betriebsinhabern würden den elterlichen Betrieb in „Männerdomänen“ übernehmen.

Stellvertretende Vorsitzende Christine Graf berichtete über die vergangenen Veranstaltungen, ehe Gunda Pauli Jutta Schmalzbauer-Liebl für 13 Jahre als Vorsitzende ehrte. Gabriele Schmid wurde für zehn Jahre Arbeit in der Vorstandschaft ausgezeichnet. Ebenfalls Gründungsmitglied und bereits seit 17 Jahren dabei ist Rita Höng. Auch sie wurde geehrt.

Passauer Neue Presse 05.01.2013 – www.pnp.de

Gunda Pauli bleibt Chefin der UnternehmerFrauen

Neue Schriftführerin und Schatzmeisterin − Mitgliederzahl seit Gründung 1996 auf 63 gestiegen

Passau. Permanenter Zulauf, gut besuchte Veranstaltungen und eine überzeugende Vorstandschaft: Eine positive Bilanz haben die UnternehmerFrauen im Handwerk bei der Jahreshauptversammlung gezogen. Vorsitzende Gunda Pauli wurde im Amt bestätigt.

Die Mitgliederzahl habe sich seit der Gründung im Jahr 1996 von 14 auf aktuell 63 erhöht, berichtete Vorsitzende Pauli. Erfreulich sei auch die rege Teilnahme an den breit gefächerten Veranstaltungen. Fünf Frauen konnte die Vorsitzende zum erfolgreichen Abschluss im Bereich IT-Fachkompetenz als Certified IT-Business Spezialist gratulieren. Der Kurs der HWK vermittle viel Brauchbares für die Betriebe und werde heuer erneut in 220 Unterrichtsstunden angeboten. Weiter verwies Pauli auf die Homepage der UnternehmerFrauen, auf der sämtliche Aktivitäten verzeichnet sind. Zusätzlich kann jedes Mitglied dort einen Link für die eigene Firma anbringen.

Die Neuwahlen bestätigten die 1. Vorsitzende Gunda Pauli im Amt, ebenso wie ihre Stellvertreterin Christine Graf. Neu im Amt ist Schriftführerin Helga Koloczek und Schatzmeisterin Sabine Springer. Monika Eggersdorfer ist Kassenprüferin und als Delegierte fungieren Gunda Pauli, Christine Graf und Sabine Springer. Ersatzdelegierte sind Monika Obermüller, Monika Heindl und Susanne Schmolka.

Nach den Neuwahlen überreichte Vorsitzende Gunda Pauli den scheidenden Vorstandsmitgliedern Elfriede Praml und Rosi Dellinger einen Blumenstrauß für ihr Engagement für den Verein.

In einer kurzen Jahresvorschau informierte die Vorsitzende über die geplanten Aktivitäten. So stehen Themen wie Unternehmensschutzschirm bei Insolvenz, Mediation bei Forderungsstreitigkeiten, Betriebsbesichtigungen, Vorträge zur Gesundheitsvorsorge, das Damenseminar der Kreishandwerkerschaft und vieles mehr auf dem Programm.

Die aktuelle Führungsriege der UnternehmerFrauen: Schriftführerin Helga Koloczek (v.l.) Schatzmeisterin Sabine Springer, 2. Vorsitzende Christine Graf und die 1. Vorsitzende Gunda Pauli

Passauer Neue Presse 30.10.2012 – www.pnp.de

Unternehmerfrauen rügen Kammer

Gunda Pauli: „Wir wollen auch in die Vollversammlung“ 

Passau. Die Frauen von Handwerksmeistern, die im Betrieb ihrer Männer mitarbeiten, sehen ihre Leistung zu wenig gewürdigt. Dies bemängelte Gunda Pauli, Vorsitzende der Organisation „UnternehmerFrauen im Handwerk“ im Großraum Passau im Gespräch mit der PNP. Und Marie-Luise Kolmer, ihre Vorstands-kollegin im Großraum Regen, unterstützt sie.
„Durch Ihre Leistungen für die Familienbetriebe tragen die mitarbeitenden Frauen maßgeblich zu deren Erhalt bei. Dies wird bisher weder von den Handwerksorganisationen, noch in der Wirtschaft und auch nicht vom Gesetzgeber befriedigend anerkannt“, stellt Gunda Pauli fest. So etwa könnten Frauen, die in Handwerks-betrieben die Büroarbeit erledigen, aber nicht Betriebsinhaberin seien, nicht in die Unternehmervertretung der Kammer-Vollversammlung gewählt werden. „Das muss geändert werden.Wir fordern die Stärkung der Unternehmerfrau als gleichgestellte Unternehmerin im Handwerksbetrieb“, so Gunda Pauli, deren Familie einen Elektrotechnikbetrieb bei Tittling betreibt.

Es müsse aufhören, dass Unternehmerfrauen im Handwerk nur als „guter Geist im Hintergrund, den man ansonsten nicht ernst zu nehmen hat, behandelt werden.“ Pauli fordert zudem von den Kammern eigene Fortbildungen für Unternehmerfrauen, die auf das Handwerk zugeschnitten seien wie die kaufmännische Fachwirtin oder IT-Fachkraft.
Gunda Pauli vertritt 64 Unternehmerfrauen im Handwerk in Stadt und Landkreis Passau sowie dem Landkreis Freyung-Grafenau.

Marie-Luise Kolmer ist Vorsitzende der „Unternehmerfrauen im Handwerk“ im Großraum Regen. Sie vertritt 58 Kolleginnen, und ist selber kaufmännische Chefin der Firma Wohnbau Kolmer in Bischofsmais. Auch sie fordert die Öffnung der Kammer-Vollversammlung für Unternehmerfrauen. „Gerade, weil diese die Büroarbeiten erledigen, wissen sie um die Erschwernisse von Handwerksbetrieben etwa durch die Bürokratie“, so Marie-Luise Kolmer. Deshalb sollten sie, auch wenn sie nicht Betriebs-inhaberinnen seien, in die Vollversammlung als Unternehmens-vertreterin gewählt werden können. Dann könnte etwa seitens der Kammer noch kenntnisreicher und massiver gegen unnötige Bestimmungen etwa in Sachen statistische Erhebungen gekämpft werden.
Sowohl Pauli als auch Kolmer liegen damit auf der Linie des Bundesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk, der jetzt in Fürth tagte, und wozu Bundesvorsitzende Heidi Kluth rund 200 Unternehmerfrauen begrüßen konnte. Auch dabei wurde eine stärkere Beteiligung der Frauen in verantwortlichen Positionen der Handwerksgremien gefordert.
Hans Pschorn, der stv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, wies darauf hin, dass die Zusammensetzung der Handwerkskammer-Vollversammlung durch die Handwerks-ordnung geregelt sei. Eine Änderung sei keine Angelegenheit der HWK Niederbayern-Oberpfalz, sondern der gesamten Handwerksvertretung.

Passauer Neue Presse 04.04.2012 – www.pnp.de

Frauen spenden für Kinderschutzbund

Passau. Die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau haben Spenden für den Kinderschutzbundgesammelt. Die Vorsitzende der Unternehmerfrauen Gunda Pauli (l.) überreichte kürzlich die stolze Summe von 300 Euro. Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Evi Buhmann (r.) dankte für das Engagement. Der Betrag wird in das Projekt „Familienpaten“ fließen, das Familien oder auch alleinerziehende Elternteile über einen begrenzten Zeitraum in schwierigen Alltagssituationen mit geschultem Fachpersonal unterstützt.−pt/Foto: Pauli

Plattlinger Anzeiger 05.10.2013 – www.pnp.de

Erneute Auszeichnung zur „1a Juwelierin“ für Johanna Wenzel

Noch bis Ende Oktober stellt Tochter und Fotografin Ronja im Schnapsmuseum aus

Spiegelau/Plattling. (diwi) Die Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V., Gunda Pauli, konnte vergangene Woche die Auszeichnung „1a Juwelier“ an Johanna Wenzel, die Inhaberin des Schmuckcafés Wenzel in Spiegelau überreichen. Die Auszeichnung „1a Juwelier“ erhielt Johanna Wenzel damit bereits zum siebten Mal infolge von „markt intern“, Europas größtem Branchen-Infodienst.

Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden: Es sind dies der besondere Dienst am Kunden im Schmuckgeschäft mit dem dazugehörigen Café. Die Kollektion umfasst verschiedene Meisterdesigner bis hin zu eigenen und individuellen Goldschmiedarbeiten. Zum Service zählen Reparaturen, Perlfädelarbeiten und eine eigene Diamantschleiferei im Haus mit Prüflabor und individuelle Umarbeitungen. Unterstützung bei ihrer Arbeit erhält Johanna Wenzel von ihrem Lebensgefährten Paul Göres und ihren Eltern Traudl und Hans Wenzel.

Ein Betrieb kann nur mit der „1a Fachhändler-Urkunde“ geehrt werden, wenn dieser sich zu spezifischen Fachhandelskriterien wie einem umfassenden Dienstleistungsspektrum, exklusivem Service und einer qualifizierten Fachberatung bekennt und über ein aussagefähiges Produktangebot verfügt. All diese Kriterien erfüllt das Fachgeschäft Wenzel, betonte Gunda Pauli.

Wie Geschäftsinhaberin Johanna Wenzel feststellte, fühle sie sich in ihrem Grundsatz „Service ist unsere Stärke“ bestärkt und als „1a Juwelier“ sieht sie sich auch künftig mit ihrem Team in der besonderen Verpflichtung, kundenindividuellen Service und kompetente Beratung verbunden mit preiswerten Angeboten und Marken zu bieten.

Gunda Pauli gratulierte bei dieser Gelegenheit auch der Tochter Ronja Wenzel die nunmehr seit vier Jahren ihr Fotostudio „Ronja´s FotoWelt“ mit Erfolg betreibt. In dieser kurzen Zeit ihrer Selbstständigkeit ist Ronja auch bei den Wirtschaftsjunioren Freyung-Grafenau als Vorsitzende sehr aktiv.„Wir sind stolz, solch engagierte und erfolgreiche Familienbetriebe in mehreren Generationen in unserer Region zu haben“, unterstrich die Vorsitzende der Unternehmerfrauen. Seit vergangenem Freitag bis zum 16. November informiert Johanna Wenzel im Rahmen ihrer Hausmesse über „Bajonett-Wechselschließen“ aller Art.

Unsere Fotos zeigen (links oben) bei der Urkundenüberreichung (v. r.) Johanna Wenzel, Gunda Pauli und Ronja Wenzel. Das rechte Bild (v. l.) Ronja Wenzel, Reinhard Penninger und Johanna Wenzel bei der Eröffnung der Ausstellung „Impressionen de Mallorca“ im täglich geöffneten Penninger-Schnapsmuseum in Spiegelau. Noch bis Ende Oktober sind dort Impressionen von Mallorca zu sehen, die Ronja Wenzel bei ihrem dortigen Aufenthalt heuer im Frühjahr in beeindruckenden Bildern festgehalten hat.