Nachlese

2019

Unternehmerfrauen informieren sich

Beim ersten Termin dieses Jahres der Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e. V. drehte sich alles um das Thema „Online-Handel“.

Unter der Devise „Was, sie verkaufen noch nicht im Internet?“ trafen sich 21 interessierte Mitglieder im Schulungszentrum der Firma „pumpenpauli“ in Rappenhof. Herr Volker Ernst, Trainer für Verbraucherbildung, referierte über die Fakten zum Online-Handel, das Nutzerverhalten und den sog. Verbundhandel. Genau wie beim Eröffnen eines Ladengeschäftes sei auch hier die Planung im Voraus das Allerwichtigste, lieber ein Modul zu viel einplanen als später nachzubessern. Es bestehe die Möglichkeit, sog. Mietshops oder eigene Shops zu eröffnen oder sich auf Verkaufsplattformen als Händler zu registrieren. Je nach Größe und Umfang sei es wichtig, die richtigen Schnittstellen für Warenwirtschaft, Logistik und Zahlungsdienste zu haben. Wichtig sei auch, sich AGBs vom Fachmann erstellen zu lassen, sowie auf die Wahl der richtigen Suchbegriffe zu achten. Nicht zu vergessen sind Datensicherheit und Datenschutz, die nach wie vor als eines der größten Hemmnisse zum Eröffnen von Online-Shops gelten.

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UnternehmerFrauen im Handwerk
Passau e. V.

Vorsitzende
Frau Christine Graf
Herrenstr. 60
94104 Tittling

per E-Mail:
christine.graf@graf-landtechnik.de

per Telefon:
Tel:+49 (0) 85 04 / 4183

per Fax:
0 85 04 / 4215

2018

Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier des AK Passau am 04.12.2018

Auf dem Programm standen neben Neuwahlen auch der Kassenbericht und seine Prüfung, sowie 2 kleinere Satzungsänderungen, die Datenschutzerklärung und die Rückschau auf die vergangenen und eine Vorschau auf die zukünftigen Termine. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurde Ursula Fischer geehrt.

Nachdem Gunda Pauli bereits bei den letzten Wahlen angekündigt hat, nicht mehr als Vorsitzende zu kandidieren, wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt. Jeweils ohne Gegenstimmen wurden Christine Graf zur 1. Vorsitzenden, Susanne Szamosi zur 2. Vorsitzenden, Manuela Bachmeyer zur Schriftführerin und Sabine Springer zur Schatzmeisterin gewählt. Mit einem extra gestaltetem Fotobuch und einem selbstgetexteten Lied bedankten sich die Mitglieder bei Gunda Pauli für ihr 17 jähriges Engagement in der Vorstandschaft. Bei Adventsliedern, gutem Essen und netten Gesprächen fand der Abend seinen Ausklang.

Das alljährliche Unternehmerfrauenseminar – veranstaltet von der Kreishandwerkerschaft Passau und den Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e. V. – fand in diesem Jahr von 08.11 bis 09.11 im Hotel „das Asam“ in Aldersbach statt. Rund 30 Frauen und Herr Thomas Schosser von der Kreishandwerkerschaft nahmen teil.

Der Donnerstagvormittag stand ganz im Zeichen von „Stress und Stress-Bewältigung“. Herr Markus Carrasco von der AOK Bayern führte über eine sog. „Phantasiereise“ an die Thematik heran. Am Beispiel „Säbelzahntiger gegen Mensch“ erklärte er, dass Stress ein

Urinstinkt ist und die darauf folgenden körperlichen Reaktionen bereits unseren Vorfahren bekannt waren. In Gruppenarbeiten wurde versucht, Methoden zu finden, wie man die einzelnen Stressoren oder Stress an sich gar nicht entstehen lässt oder abbauen kann. Die Durchführung einer progressiven Muskelrelaxion oder eine Partnermassage mit dem Igelball seien dabei angenehme Hilfsmittel.

Nach dem Mittagessen stand die Betriebsbesichtigung der Firma Haslinger Metallbau in Aldersbach auf dem Programm. Nach einer kurzen Einleitung durch die Chefin selbst wurde die Gruppe von ihr und ihrem Mann durch die Hallen geführt. Dabei konnte ein Eindruck über das gesamte Spektrum der Firmengruppe erlangt werden. Planung und Konstruktion, die komplette Fertigung einschließlich Oberflächenbeschichtung, sowie Montage befinden sich hier in einer Hand. Das Thema Umweltschutz bekommt mit riesigen Photovoltaik-Flächen zur eigenen Stromversorgung und einem Heizhaus mit Hackschnitzeln aus dem eigenen Wald eine große Bedeutung.

Bis zum Abendessen vertrieben sich die meisten Damen die Zeit mit einem Besuch im Aldersbacher Bräustüberl.

Am 2. Tag ging es dann um „Starke Unternehmen“. Der Unternehmensberater Rüdiger Schilffarth  gab Einblicke in die Themen Mitarbeiter-Motivation, Umgang mit Fehlern und Kritik. Dabei sei es wichtig, dem Mitarbeiter zu vermitteln, dass ein Unternehmen ein Beziehungsnetzwerk ist. Jeder sei für seine Motivation selbst verantwortlich und sollte Sorge dafür tragen, dass Beeinträchtigungen respektvoll behoben werden. Das Urteil „schwieriger Mensch“ sei immer subjektiv, auch deshalb sei es wichtig, sich von negativen Emotionen zu befreien.

Bei idealem Wanderwetter machte sich am Samstag, den 22.09.2018 ein Häuflein wanderwilliger Unternehmerfrauen auf den Weg zum Siebensteinkopf bei Finsterau.
Gestartet sind wir am Parkplatz Schwellgraben. Hier ging es entlang des alten Wassergrabens zur Reschbachklause und weiter auf den Siebensteinkopf. Bei guter Aussicht und lustigen Gesprächen, konnten wir unsere gemeinsame Brotzeit – Brezen, gestiftet von Gabi Schmid – genießen. Gestärkt und ausgeruht wanderten wir Richtung Buchwald zur tschechischen Grenze. Dort besichtigten wir den als Denkmal errichteten Grenzstreifen. Leider war er in einem sehr maroden Zustand. Wir setzen unsere Rundwanderung Richtung Parkplatz Schwellgraben fort.
Nach 3 Stunden Wanderung und einigen Schwammerlsuchpausen, liesen wir den Nachmittag bei einem gemütlichem Essen und angenehmen Ratsch in der Ehrn des Freilichtmuseums Finsterau ausklingen.

Unser Mitglied, Frau Rita Groß, hat uns eingeladen – 23 Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V. sind dieser Einladung am Mittwoch, 11.0.2018 gefolgt. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache mit den ersten Informationen über die Firma führte Rita Groß uns zusammen mit Ihrem Ehemann und den beiden Söhnen durch ihre Firma „Groß – der Fenstermacher“

Im kurzen Image-Film erfuhren wir einiges über die mehr als 115-Jährige Firmengeschichte. Nach verschiedenen Standorten in Salzweg sind nun am Standort in Ebenäcker 65 Mitarbeiter damit beschäftigt, ca. 45000 Fenster aus Holz, Holz-Alu oder Kunststoff und ca. 2000 Türen nach Maß zu planen, zu fertigen und zu verkaufen. In 3 verschiedenen Stilrichtungen sind Materialmixe im gleichen Style möglich. Wir lernten die 8 Prinzipien der Firma für bessere Fenster kennen und sahen noch einen kurzen Film über den Tresor-Riegel, der es nahezu unmöglich macht ein Fenster der Firma Groß auszuhebeln.

Beim anschließenden Rundgang durch die Fertigungshallen wurden uns die einzelnen Schritte von der Kunststoffstange bis zum fertigen Fenster in den einzelnen Arbeitsschritten erklärt. In der Holzfenster-Fertigung konnten wir sogar noch den Arbeitern der Spätschicht über die Schulter schauen.

Im Anschluss waren wir im Schauraum der Firma noch zu einer zünftigen Brotzeit eingeladen. Bei netten Gesprächen und dem obligatorischen Gruppenfoto fand der Abend sein Ende. Wir bedanken uns bei der Familie Groß für den informativen und geselligen Abend.

Jahresausflug am 06.06.2018

31 Mitglieder der Unternehmerfrauen Im Handwerk Passau e.V. sowie 4 Gäste starteten gut gelaunt bei bestem Sommerwetter in Richtung Linz. Nach einer kurzen Frühstückspause mit Kaffee und Butterbrezen in Aistersheim kamen wir pünktlich um 10 Uhr in Asten in der Kornspitzstraße an: Der Besuch des „Paneum – Wunderkammer des Brotes“ stand auf dem Programm. Nach einem kurzen Film über die Entstehung, sowie die Idee dahinter, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die dann eine circa einstündige Führung durch das Paneum erhielten.

Das Museum, gegründet von Backaldrin-Chef und Kornspitz-Erfinder Peter Augendopler, besteht ausschließlich aus dessen Privatsammlung rund um das Thema Brot. Brotherstellung in den unterschiedlichsten Epochen, Zünfte und ihre Schätze, altägyptische und chinesische Grabbeigaben und nicht zuletzt auch Fakten über den Bau des erst im Oktober eröffneten Hauses waren nur einige der spannenden und interessanten Themen, über die die beiden Führerinnen zu berichten wussten.

Abgeholt und begleitet vom Junior-Chef höchstpersönlich waren wir dann herzlich eingeladen zu einer Brotzeit im Hause Backaldrin. Während des Essens ließ es sich der Senior-Chef nicht nehmen, vorbeizuschauen und uns einige Anekdoten darüber zu erzählen, wie er an einzelne Exponate kam.

Mittags fuhren wir dann gestärkt weiter in die Linzer Innenstadt. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt in der gelben „Dotto“-Bahn trafen wir uns alle beim „Linzer Tortenkönig“ Leo Jindrak wieder. Bei Kaffee, Eis und Erdbeerbowle probierten wir auch die Original Linzer Torte sowie köstliche Pralinen und lauschten gespannt den Ausführungen von Konditormeister Jindrak, der Wissenswertes über seine Familie, die Firma und die Linzer Torte erzählte. So mancher kam dabei ins Staunen über die Mengenangaben einzelner Rohstoffe, die seine Firma jährlich verbraucht.

Der restliche Nachmittag war dann zur freien Verfügung und wurde von den meisten für Shopping, Eis-Essen oder Spaziergänge durch die Linzer Altstadt genutzt. Pünktlich um 17:45 Uhr holte uns der Bus dann wieder am Stadtplatz ab und wir fuhren gutgelaunt, braungebrannt, aber doch auch erschöpft nach Hause.

Baurechtsreform-Gewährleistungsrecht und Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung im ländlichen Raum
Referenten: Herr Jocham und Frau RA Kreutzer-Marx von der Handwerkskammer Ndb./Oberpfalz.

Am 17.052018 trafen sich die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V. im Gasthof Aschenberger in Passau zu den Themen Baurechtsreform-Gewährleistungsrecht und Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung im ländlichen Raum.

Begonnen wurde mit dem leichteren der beiden Themen, der Kleinstunternehmen-Förderung. Darunter fallen aber nicht nur Bäcker und Metzger, sondern auch Schreiner, Zimmerer usw. Nutznießer sind Kleinstunternehmer bis 10 Mitarbeiter, die in Dörfern mit Dorferneuerungsplänen investieren wollen.

Im Anschluss klärte uns Frau Kreutzer-Marx über das schwerere Thema, der Bauvertragsreform, auf. Gegliedert in 3 wesentliche Neuerungen zeigte sie sehr anschaulich auf, wie die zunächst sehr trocken wirkenden Änderungen im Baurechtsvertrag dennoch umsetzbar sind.

So gilt z.B. der Gewährleistungsanspruch nun auch für anfallende Kosten durch Aus- und Einbau sowie Anbringung beim Handwerker. Auch können Abschlagszahlungen nun nach erbrachter Leistung und nicht nach Wertzuwachs gestellt werden und der Handwerker kann aus wichtigen Gründen auch kündigen. Der Verbraucherbauvertrag gilt nur für „alles aus einer Hand“-Bauvorhaben.

„Tanz der Hormone, keine Angst vor den Wechseljahren“

Am 19.04.2018 trafen sich 24 Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V. im Schätzlhof in Ruderting, um mit Annemarie von Gradowski eine andere Art von Vortrag über die Wechseljahre zu erleben.

Die Begrüßung erfolgte durch unsere 1. Vorsitzende Gunda Pauli. Nach einem kurzen Rückblich auf den überaus gelungenen Landeskongress und dem Hinweis auf die Möglichkeit der Bestellung eines Fotobuches, erinnerte sie uns an die kommenden Termine, besonders an den Ausflug im Juni.

Nun trat „Annemarie“ auf. Verkleidet mit Kittelschürze und „Designer“-Kopftuch gab sie unter großem Gelächter die Freuden und Leiden der Wechseljahre preis.In der anschließenden Pause war Zeit zum Essen und Ratschen. Nun kam der eigentliche Vortrag. Anhand von selbstgezeichneten Frauenbildern der einzelnen „Epochen“ begaben wir uns auf die Zeitreise der Frau: Der Zyklus der Frau beginnt mit der Pubertät ab 13, mündet ab 23 in die „fruchtbaren Jahre“, um zwischen 30 und 34 die biologische Uhr zum Ticken zu bringen. Die Sogenannten „Sommerfrauen“ zwischen 20 und 30 „wissen wie es geht“. Dann ab 40/42 werden die Östrogene weniger und das durchstechende Testosteron beschert uns die lästigen Härchen. Mit 45/47 Jahren geht es nun los, im Vergleich mit einem Flugzeug kommen nun die Turbulenzen. Nun beginnt die „Herbstfrauenzeit“: Körper und Geist entfalten sich und das sich durchsetzende Testosteron macht uns durchsetzungsfähiger und Streitbarer. Aber was kann man gegen die „Nebenwirkungen“ tun? Selbstfürsorge, Ernährungsumstellung, Vitamine und Tees, wohlwollende Menschen um sich sammeln und viel Bewegung. Man stelle sich die Frage, was will uns die Wallung sagen? Mit einer kleinen Gemeinsamen Tanzeinlage und dem Schlusswort: Jedes Nein zu anderen ist ein Ja zu sich selbst, beendeten wir den äußerst unterhaltsamen Abend.

Jahresempfang der Wirtschaft 2018

in der Handwerkskammer Regensburg

mit unserem neuen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder

UnternehmerFrauen im Digitalen Wandel – Landeskongress der Unternehmerfrauen im Handwerk in Bayern e.V.

Der 2-jährig stattfindende Landeskongress wurde dieses Mal vom Arbeitskreis Passau ausgerichtet und fand zum ersten Mal in der Dreiflüsse-Stadt Passau statt. Die Fachvorträge von namhaften Referenten standen ganz im Zeichen der Digitalisierung und dem „Unternehmenswert: Mensch“.

Nebenbei konnten sich die Unternehmerfrauen aus ganz Bayern vor und nach dem Kongress sowie in den Pausen an den Infoständen der Sponsoren über deren Arbeit und ihre Verbindung zum Handwerk informieren.

„Deutschland hat die Digitalisierung verschlafen“, urteilte der erste Referent Matthias J. Lange, seines Zeichens Journalist und Lehrbeauftragter der Hanns Seidel Stiftung. Er wies auf die Schwierigkeit hin, mit konventionellem Marketing zukunftsfähig zu bleiben. Ohne Facebook, Instagram und andere Social-Media-Kanäle ist vor allem die junge Generation nicht mehr zu erreichen. Booking-Portale für Tische, Termine usw. seien mittlerweile Grundvoraussetzungen der modernen Kommunikation. Die Waagschale zwischen Information und Datenschutz ist, so Lange, aber immer schwerer zu finden. Besonders zu beachten ist, dass die Menschen der heutigen jungen Generation nicht suchen wollen, sondern getreu dem Motto „Findet eine Information nicht zu mir, ist sie nicht wichtig“ leben. Unternehmen müssen den Nutzen transparent machen, um den Preis für ihre Produkte zu rechtfertigen.

Der 2. Workshop war zweigeteilt:

Prof. Dr. Klaus Keller, Dozent der Uni Augsburg, referierte über „Unternehmenswert: Mensch: Stolze Unternehmerfrauen – Stolzes Handwerk; Marketing als Ausgangspunkt für eine menschenbegeisternde Unternehmenskultur“. Marketing bedeute unter anderem „Klarer Wert“. „Wertschätzung, Gegenwert, Selbstwert (Stolz) für dich selbst und den anderen haben Kundenbegeisterung und Mitarbeiterbegeisterung“ zur Folge.

Er erläuterte die 6 Kriterien der richtigen Grundeinstellung für Marketing und erklärte anhand von launigen Beispielen die praktische Anwendung.

Im 2. Teil, der von Sonja Rüter, Prozessberaterin für das Projekt „Unternehmenswert: Mensch“, geleitet wurde, gaben 3 Unternehmerinnen ihre Erfahrungen bei Beantragung, Beratung und Durchführung der geförderten Maßnahme preis. Anhand von eigenen Beispielen erzählten sie von den positiven Auswirkungen, die die Umsetzung in ihren Betrieben hatte.

Am Samstagabend fand dann in der Passauer Redoute der Festabend gefeiert. Zusammen mit geladenen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und dem Handwerk wurde die 25-jährige Geschichte des Landesverbandes, sowie die bereits 22.-jährige Mitgliedschaft des Arbeitskreises Passau gefeiert.

Begrüßt wurde die Gesellschaft von der 1. Vorsitzenden der Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V., Gunda Pauli, die über die Unternehmerfrau an sich referierte. Grußworte wurden gesprochen vom Hausherrn Jürgen Dupper, Oberbürgermeister der Stadt Passau, sowie Herrn Klaus Jeggle, stellvertretender Landrat, Landkreis Passau und Frau Renate Czerny, stellvertretende Landrätin, Landkreis Freyung-Grafenau. Während Dupper die Beziehung der Stadt zum Handwerk und die wichtige Stellung der Frau im Allgemeinen herausstellte, rückten die beiden Landräte die tragende und oft unterbewertete Rolle der Unternehmerfrau in den Vordergrund.

Herr Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz lobte die „typisch weiblichen“ Fähigkeiten wie Teamorientierung, Kompromissbereitschaft, Empathie, Verhandlungsgeschick und die Durchsetzungsfähigkeit, ohne dafür einen Holzhammer zu brauchen. Unternehmerinnen verleihen den Handwerksbetrieben eine Seele und sorgen für ein reibungsloses Tagesgeschäft, sie seien wahre „Multitasking-Talente“. Ob Rechnungswesen, Büroorganisation, Personalmanagement, Einkauf oder Marketing: Ganz selbstverständlich meistern Sie eine Vielzahl der führungsrelevanten Aufgaben und stellen somit maßgeblich die Weichen für betrieblichen Erfolg. Und ganz nebenbei kümmern Sie sich noch um Haus, Kinder, den Hund und die Oma.

„Ich bin nicht sicher, ob wir Männer das so hinbekommen würden.“, so Dr. Haber.

In der Einleitung begrüßte die Vorsitzende des Landesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. Doris Unger die Ehrengäste. 25 Jahre Landesverband der UnternehmerFrauen im Handwerk Bayern in denen sich engagierte Frauen für die Interessen der weiblichen Führungskraft in Bayerns Handwerksbetrieben einsetzen.  Der Landesverband Bayern zählt aktuell 25 Arbeitskreise und 1304 Mitglieder und ist somit größter Landesverband im Bundesverband. Mit dem Kernziel der Gründerinnen: Wissen vermitteln, Kompetenz zeigen, Kommunikation leben, haben sich viele UnternehmerFrauen aus- fort- und weitergebildet. Nach 25 Jahren erfolgreicher Arbeit sind wir bestens vernetzt und freuen uns über gesellschaftliche, wirtschaftliche und auch politische Wahrnehmung. Doris Unger dankte den Arbeitskreisvorsitzenden für das Engagement und ihre Unterstützung. Ihren Vorgängerinnen Frau Waltraud Späth für die Gründung des Landesverbandes, Frau Elisabeth Rumpfinger und Frau Margit Niedermaier.  Frau Unger sprach über noch mehr Bürokratieaufwand, Haftungsverlagerung die uns mehr Kosten und Risiken auferlegen. Bei vollen Auftragsbüchern und Vollbeschäftigung fehlt es an Fachkräften, Auszubildenden und Nachfolgern. Fachpersonal welches vom Handwerk gut ausgebildet wird, wird vom Arbeitsmarkt abgezogen. Für unsere Betriebe brauchen wir neben der Motivation einen Handwerksberuf zu erlernen auch eine Willkommenskultur für Frauen. Wir brauchen UnternehmerFrauen im Handwerk die sich in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verbänden, Körperschaften und der öffentlichen Hand einbringen und die Interessen  der Unternehmen und des Handwerks vertreten.  Unternehmerinnen sind dort eindeutig unterrepräsentiert. Mit dem Zitat  „Die Zukunft hängt davon ab, was du heute tust…..“(Mahatma  Gandhi) beendete  Frau Unger ihre Einleitung.

Heidi Kluth, die Bundesvorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. sprach in ihrer Festrede durchaus launig, aber dennoch mahnend über die schwierige Rolle der Frau, die über die Jahre hart erkämpft war. Besonders mit ihrem Satz „keine Frau auf dem Bau“, der das Verbot von Frauen in Bauberufen, das immerhin bis 1994 galt, und die anderen schwer errungenen Rechte der Frauen in der Männerwelt waren den wenigsten Anwesenden so bewusst gewesen.

Im Schlusswort bedankte sich Claudia Beil für die rege Teilnahme am Kongress und dem Festabend und bedankte sich noch einmal beim Arbeitskreis Passau für die Mühen bei der Ausrichtung des Kongresses.

Der Abend klang bei gutem Essen und interessanten  Gesprächen aus. Das Vokalensemble „Einklang“ aus Preying (Lkrs. Freyung-Grafenau) war für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung zuständig. Besonders in Erinnerung bleibt der eigens in „Wann ist ‘ne Frau ‘ne Frau?“ umgewandelte Grönemeyer-Song „Männer“.

Den Abschluss des Kongresses bildete dann am darauffolgenden Samstag die Delegierten-Versammlung. Herr Nuñes von der Deutschen Post verwies auf die firmeneigene Vortragsreihe sowie die Möglichkeit den Streetscooter, das Hauseigene Elektrolieferfahrzeug, zu erwerben.

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit wurden die Tagesordnungspunkte durchgearbeitet. Wünsche und Anregungen, die Jahresvorschau und die Verlosung von Wellnessgutscheinen beim Wettbewerb „Mitglieder werben Mitglieder“ bildeten den Abschluss eines informativen und geselligen Kongresses.

Vortrag „Insolvenzanfechtung“ am 22.02.2018 19.00 Uhr im Hotel Burgwald, Passau durch RA Elisabeth Roggenhofer

Nach der Begrüßung und Vorstellung stieg Frau Roggenhofer, Rechtsanwältin für Insolvenzrecht, die oft als Insolvenzverwalterin tätig ist, sofort in das harte Thema „Insolvenz“ ein. Sie machte uns auf Fristen für die Beantragung, sowie Verantwortlichkeiten aufmerksam, erklärte uns den Unterschied zwischen Verbraucher- und Unternehmensinsolvenz, Insolvenzreife, Insolvenzverschleppung und Insolvenzquote. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass in der Zeit der tatsächlichen Insolvenz keine Zahlungen mehr an den Schuldner geleistet werden dürfen, sondern an den Insolvenzverwalter erfolgen müssen. Außerdem werden alle Geschäftsvorgänge der des Insolvenzantrages überprüft auf ihre Anfechtbarkeit.

Nun kam der eigentlich interessante Teil über die Insolvenzanfechtung. Wichtig für uns als Unternehmer ist, ob und ab wann wir von der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners wussten, als wir unsere Leistung erbrachten, und dass Leistung und Zahlung in engem Zusammenhang stehen, und ob es sich um kongruente oder inkongruente Deckung oder Sicherung handelt.

Die anwesenden Unternehmerfrauen ließen sich aber von dem doch sehr trockenen Thema nicht abschrecken und stellten im Anschluss fleißig Fragen zu einzelnen bekannten oder fiktiven Fällen. Bereits vor der Veranstaltung und auch im Anschluss wurde noch eifrig für den bevorstehenden Landeskongress geplant, dabei fand die Veranstaltung ihren Ausklang

Workshop „Grüne Kosmetik“ bei Marianne Zaglauer

Bei unserem ersten Treffen am Januar stand unser Wohlbefinden im Vordergrund. Unser Mitglied, Frau Marianne Zaglauer, Grüne Kosmetik Pädagogin, hatte uns zu einem Workshop „Grüne Kosmetik“ eingeladen. Gleich zu Beginn, in gemütlicher Runde sitzend und einen herrlichen selbstgemachten grünen Smoothie trinkend, erklärte uns Marianne, welche Kräuter bzw. Früchte sie für Ihre Cremes, Öle usw. verwendet. An Anschauungsmaterial mangelte es nicht. Wir probierten sogar selbst angesetzten Kräuter- und Rosenlikör. Nach dieser Einleitung wurden wir alle eingeteilt zum Zupfen von Fichtennadeln, Reiben von Äpfeln und Karotten und zum umrühren der Apfelstrudel-Salbe. Die Stimmung war sehr gut, wir waren alle mir Eifer dabei! Schließlich durften wir die selbstgemachten Cremes und Salze mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss gab’s einen kleinen Imbiss – selbstverständlich alles aus frischen Kräutern und Zutaten selbstgemacht. Wir waren uns alle einig – es war ein sehr interessanter Abend mit Information, die man gut umsetzen kann, wenn man denn will.

2017

Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier 2017
Selbstbewusst präsentierten sich die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e. V. bei der Jahreshauptversammlung in der Ausflugsgaststätte „Zur Platte“. Laut Vorsitzender Gunda Pauli kommen die derzeit 67 Mitglieder aus Stadt und Landkreis Passau sowie aus dem Landkreis Freyung/Grafenau und repräsentieren sämtliche Handwerksberufe wie Metzger, Bäcker, Heizungsbauer, Zimmerer, Schreiner, Metallbauer oder das Elektrofach. Pauli erwähnte Veranstaltungen zum Umgang mit der Digitalisierung der Arbeitswelt und riet, mit persönlichen und betrieblichen Daten äußerst vorsichtig und verantwortungsbewusst umzugehen. Von den Lebens- und Rentenversicherungen, die im Zeitraum zwischen Juli 1994 und Dezember 2007 abgeschlossen wurden, seien viele nicht ordnungsgemäß und könnten widerrufen werden. Ans Herz legte die Vorsitzende ihren Kolleginnen das Vokabelheft für Asylbewerber, das zum Preis von einem Euro zu haben ist. Es stellt Alltags- und handwerkliche Begriffe in mehreren Sprachen und auch in Bildern vor.

Kassenführerin Sabine Springer konnte eine positive Jahresbilanz verkünden. Schriftführerin Irene Allmannsberger gab bekannt, dass sie aus betrieblichen Gründen diese Funktion nicht mehr ausüben könne. Deshalb wählten die Unternehmerfrauen in geheimer Abstimmung Susanne Szamosi zu deren Nachfolgerin. Leicht angehoben wurde der Jahresbeitrag. 2. Vorsitzende Christine Graf berichtete, dass für das Jahresprogramm wieder ein Flyer erstellt wird. Der Jahreskongress 2018 der Unternehmerfrauen im Handwerk – Bayern findet vom 16. bis 17. März in Passau statt.

Mit einer Urkunde und einem Buchgeschenk dankte die Vorsitzende Elfriede Praml und Monika Wallerer für 15 Jahre Mitgliedschaft.

Von 09. bis 10.11.2017 trafen sich die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V. zusammen mit den Unternehmerfrauen Regen zum 2. Höhepunkt des Jahres, zum großen Unternehmerfrauen-Seminar 2017, eingeladen von der Kreishandwerkerschaft Passau.

Der Donnerstagvormittag stand ganz im Zeichen von Datenschutz und Datensicherheit, durch einen Vortrag von Herrn Stefan Lew von der Firma Bits & Bytes. Beim Thema Datenschutz war allen Teilnehmern schnell klar, dass die Vorschriften, die annähernd für alle Betriebe gelten, bei weitem nicht erfüllt werden, und dass jegliche Haftung auf dem Unternehmer liegt.

Nach der Kaffeepause ging es an die Datensicherheit. Beim Erörtern der vielen, momentan bekannten, Möglichkeiten des Datenraubes waren die Teilnehmer entsetzt, wie schnell man trotz Aufgeklärtheit in eine Falle tappen kann, z.B. könnte bereits ein USB-Stick mit einer Präsentation befallen sein.

Nach dem Mittagessen stand die Betriebsbesichtigung der Firma Sarfert electronic gmbh auf dem Programm. Die Firma mit Sitz in Heiblmühle/Perlesreut ist seit 1979 ein Begriff für hochwertige Produkte im Bereich der Wickelbauteile und induktiven Bauelementen. Geführt in 3 Gruppen konnten wir einen Einblick in die Arbeit des international agierenden Unternehmens bekommen. Nach der Besichtigung wurden wir in die hauseigene Kantine eingeladen, um bei Kaffee + Gebäck weitere Informationen zu erhalten, sowie den Imagefilm zu sehen. Nach dem Gruppenfoto ging es zurück ins Hotel.

Nach dem Abendessen gratulierte unsere Vorsitzende Gunda Pauli mit einem Blumenstrauß Frau Katrin Reiter zur Wahl zur Obermeisterin der Fliesenleger und KachelofenbauerInnung Niederbayern. Anschließend wurden wir von der Mundartautorin Resi Schandra mit Geschichten aus ihrem Leben in Versform und Aphorismen unterhalten. Das ganze mündete in ein gemütliches und geselliges Beisammensein.

Der Freitag war geprägt von einem Vortrag über die Auswirkungen der Psyche auf den Körper von Herrn Dr. med. univ. Kniepel. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass von Burnout bis zu Angst- und Zwangsstörungen es bei allen psychischen Erkrankungen möglich ist, dass sich die Symptome körperlich niederschlagen, z.B. in Form des berühmten „Magengeschwürs“ durch Stress. Wenn der „normale“ Arzt nichts findet, sollte man in Erwägung ziehen, die Symptome psychologisch oder psychosomatisch abklären zulassen. Dabei sei, so Herr Dr. Kniepel, die Tabuisierung in unserer Gesellschaft nicht hilfreich.

Das Seminar fand seinen Ausklang im gemeinsamen Mittagessen und einer gemütlichen Diskussionsrunde über die Themen des Seminars.

Präsentation unseres Arbeitskreises auf dem Bundeskongress in Schweinfurt am 13. – 14. Oktober:

Pflegeversicherung und aktueller Stand der Leistungen

Am 20.09.2017 kamen die UnternehmerFrauen im Handwerk Passau im Dreiflüssehof Passau zusammen, um von Herrn Werner Krenn, dem Direktionsbeauftragten der Versicherungskammer Bayern, alles zu den Themen „Pflege allgemein“, sowie „finanzielle und rechtliche Folgen“ zu erfahren.
Seit 01.01.2017 gibt es statt wie bisher 3 Pflegestufen nun 5 Pflegegrade, in denen vor allem geistige Einschränkung und Demenz mehr Berücksichtigung finden.
Aufgrund des demografischen Wandels und der aktuellen bekannten Erkenntnisse werde Pflege mit Sicherheit immer teurer und der Selbstanteil werde stetig zunehmen. Der rechtzeitige Abschluss einer privaten Pflegezusatz-Versicherung solle diese Lücken schließen. Nach dem Motto „Kinder haften für ihre Eltern“ sollte rechtzeitig über Hausübertragungen und Schenkungen nachgedacht werden. Finanzielle Folgen für Ehepartner und Nachkommen sind genau geregelt und nur ein Minimum an Schonvermögen ist erlaubt.
Unter www.meinepatientenverfuegung.de kann man kostenpflichtig eine Patientenverfügung und als Ergänzung dazu die Vorsorgevollmacht und eine Betreuungsvollmacht machen. Diese dienen den Angehörigen als Basis für die Pflege und Betreuung im „worst case“.
Fazit: Wenn man vorher alles genau regelt, bleibt einem im Ernstfall mehr Zeit für die wichtigeren Dinge.
Vielen Dank an Herrn Krenn für diesen informativen und anschaulichen Vortrag, sowie an alle anwesenden Unternehmer-Frauen für das gezeigte Interesse und den lustigen Abend.

Am Samstag den 02.09.2017 nahm unsere Vorsitzende, Frau Gunda Pauli, mit den Damen des AK Rottal-Inn an der Kundgebung der CSU mit Ministerpräsident Horst Seehofer, CSU Generalsekretär Andreas Scheuer, Gudrun Zollner MdB und weiteren Mandatsträgern auf dem Kapfhamer Fest teil.
Es war ein sehr interessanter und geselliger Nachmittag mit vielen informativen Gesprächen

Brainfood – Erfolg kann man essen

Zu diesem viel versprechenden Vortrag von Frau Karin Brauneis, Diplom-Oecotropholigin der AOK Passau, trafen wir uns am 12.07.17 im Landgasthof Schmalhofer bei Tittling. Nach der Vorstellung Ihrerseits und einen kurzen Abriss über das angebotene AOK Gesundheitsprogrammes startete Frau Brauneis mit Ihrem Vortrag.

Mit dem Aufmacher „Erfolg kann man Essen“ erklärte Sie uns auf anschauliche Weise die komplizierten Stoffwechselvorgänge in unserem Körper und wie sich gesunde Ernährung ganzheitlich auf unsere Gesundheit auswirkt. 20 % unseres gesamten Energieverbrauches bedarf unser Gehirn, wobei es nur mal 2  % unseres Körpergewichtes ausmacht und nur Glukose verwerten kann. Hier ist vor allem darauf zu achten „gute“ Kohlenhydrate in Form von Vollkorn, Gemüse und Hülsenfrüchten zu uns zu nehmen. Auch die Zufuhr von Botenstoffen wie Serotonin als Stimmungsaufheller oder Dopamin als Glückshormon oder Acetylcholin als Lezithin um die Leistungsfähigkeit zu stärken, ist wichtig. Diese Botenstoffe liefert uns das frische Obst. Bei den Fetten erklärte uns Frau Brauneis, dass Fett nicht gleich Fett ist. Wir sollten hier auf die einfach- und mehrfachungesättigten Fette achten. Dazu nannte sie ins Besondere Raps-, Soja-, Walnuss- und Leinöl aber auch Olivenöl ist gesund.

Um die Nerven zu beruhigen hatte sie auch einen guten Rat: Die Milch macht’s! Milch und Milchprodukte sind unsere Eiweißlieferanten. Sowie die Nervennahrung schlecht hin, nämlich Nüsse. Es lohnt sich also nicht nur bei drohender Konzentrationsschwäche Cashew oder andere Nüsse zu naschen. Dabei erklärte sie uns auch, dass eine Portion ca. einer Handvoll entspricht. Damit wir eine Vorstellung von der Menge einer Portion erhalten.

Natürlich dürfen wir bei der ganzen Fülle an richtigen Nahrungsmitteln, das Trinken nicht vergessen. Nur mit viel Flüssigkeit sind eine ausreichende Sauerstoffversorgung und die gute Durchblutung von Körper und Kopf gewährleistet. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen sind Anzeichen von Flüssigkeitsmangel. Daher mindestens zwei Liter am Tag in Form von Wasser, Fruchtschorlen oder Kräutertees trinken.

Am Ende ihres hoch informativen Vortrages stellte sie uns einen Tagesplan zur Verfügung um den ganzen Tag ein ausgeglichenes Leistungsniveau zu halten.

Start in den Tag:   Ein Stück Obst ins Müsli oder Joghurt
2. Frühstück:       Obst, Sandwich mit Salat oder Gurke, Nüsse, Knabbergemüse
Mittags:               Gemüsebeilage, Salat oder frische Früchte zum Dessert
Nachmittags:       Joghurt mit Früchten
Abends:              Gemüse zur Brotzeit, Gemüseauflauf, Gemüsesuppe

Wobei Frau Brauneis darauf verwies, dass jeder auf sein Körpergefühl achten soll, um bewusster zu essen. Selbstverständlich auch nur drei Mahlzeiten, wenn die Lebens-  bzw. Arbeitsumstände es so vorgeben. Mit einer Empfehlung, wie man seinen Teller bei Kantinenessen füllen soll, schloss Frau Brauneis ihren hoch interessanten Vortrag

„Ein Dirndl – von der Idee bis zur Fertigstellung“Sandra Unholzer, UNSA-Design, hatte uns eingeladen, ihr in ihrer Trachtennäherei, Theresienstr. 7, Passau, über die Schulter zu schauen. Dicht gedrängt standen wir, trotz Hitze, am 22.06.2017 abends um ihren Zuschneidetisch herum, um ja nichts zu verpassen. Frau Unholzer zeigte und erklärte uns die verschiedenen Schnitte der Dirndlmieder. Jede Kundin erhält nach Vorlieben und Figur den für sie passenden Schnitt. Das Mieder ist das wichtigste Teil am Dirndl und wird mit Borten, Bändern und eventuell auch mit Stickereien und selbst angefertigter Spitze verziert. Die Anfertigung der unterschiedlichen Borten entlockte so mancher von uns ein anerkennendes Aha! So geht das! Als nächstes kam der Rock. Frau Unholzer erklärte uns hier die Formel mit der die Anzahl und Tiefe der Falten ausgerechnet werden. Zum Schluss waren sich alle einig: ein hochwertiges handgeschneidertes Dirndl ist was Besonderes und wir wollen alle eins haben! Nach einer kleinen Brotzeit und lebhaften Diskussionen über Dirndl allgemein löste sich die Gruppe zu fortgeschrittener Stunde auf.

Am 10.5.2017 machten sich ca. 30 Unternehmerfrauen gegen 7.30 Uhr auf den Weg nach Sandharlanden bei Abendsberg.
Unser erstes Ziel war der Spargelhof der Familie Waltl. Auf dem Feld wurden wir vom Chef, Herrn Waltl, persönlich auf sehr anschauliche Weise in die Geheimnisse des Spargelanbaus eingeführt. Anschließend setzte sich das Spargelseminar in der Verarbeitungshalle fort, wo man die Wäsche,die Zuschneidung, die Sortierung und die Schälung des edlen Gemüses genauestens beobachten konnte. Gegen Mittag ließen wir uns in der hauseigenen Gastronomie den stechfrischen Spargel servieren, der bei allen Frauen ein begeisterndes Kopfnicken auslöste.

Gut gestärkt ging es dann zur Weißbierbrauerei Kuchlbauer nach Abendsberg. Die anschließende Brauereiführung mit der sehr engagierten und symphatischen Frau Santl war interessant und informativ. Frau Santl hat sehr respektvoll von „unserem Chef“ und seinem tollen Engagement erzählt. Wir konnten uns anhand der gezeigten Kurzfilme und den Einspielungen selbst davon überzeugen, dass Herr Sallek, der Besitzer der Brauerei Kuchlbauer, ein charismatischer Mensch ist. Ein Mensch der Zwerge liebt – sich ein reines Herz bewahrt hat. Nur solche Menschen können so etwas Schönes wie diesen Turm und seine Umgebung schaffen, den wir nach der Führung noch besichtigt haben.

Nach der Bierverkostung im schönen Garten fuhren wir gutgelaunt und mit tollen Eindrücken wieder nach Hause.

Der erste Eindruck zählt – auch am Telefon!

An 26. April hieß es für uns Unternehmerfrauen in den Räumen der Fa. Pumpenpauli in Rappenhof: Telefontraining! Jede von uns telefoniert jeden Tag viele Male. Sei es mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern usw. Informationen müssen aufgenommen  und weitergeleitet werden. Dabei soll alles möglichst klar und unmissverständlich und zudem noch passend und freundlich gestaltet sein. Leider schleichen sich mit der Zeit Gewohnheiten ein, die beim Telefonpartner nicht immer so rüberkommen, wie es gedacht ist.
Frau Gabriele Stocker, Etikette-Trainerin aus Hofkirchen, machte uns bewusst, dass auch am Telefon der Erste Eindruck zählt. Stimme und Tonlage, die Art wie ich mich melde, beeinflussen das Telefongespräch.

Wir erhielten Tipps über:
– Die Grundlagen der Kommunikation im täglichen Miteinander
– Lösungsorientierte Gesprächsführung statt Problemdiskussion
– Besonderheiten der Kommunikation am Telefon
– Zeitsparend, ziel- und empfängerorientiert telefonieren
– Vielredner unterbrechen und Gespräche taktvoll beenden
– Strategien und Gesprächstechniken für aufgebrachte Partner
– Souveränes Reagieren bei persönlichen Angriffen
– Umgang mit Beschwerden
– Telefonate positiv abschließen
– Telefonknigge

Auch der Spaß kam nicht zu kurz: Wir machten Stimmübungen mit Hilfe einen Korkens, den wir zwischen den Zähnen festhielten und dabei Verschiedenes laut lesen mussten. Zu guter Letzt überprüfte Frau Stocker unser jeweiliges Telefonverhalten unter zu Hilfenahme eines Telefonkoffers.Nach der anschließenden Diskussion verabschiedete unsere Vorsitzende, Frau Gunda Pauli Frau Stocker und dankte ihr für dieses gelungene Seminar.

Bildungsfahrt zum bayerischen Landtag und Besichtigung Flughafen München

Wir, die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau, erhielten eine Einladung von MdL Herrn Max Gibis, Abgeordneter des Landkreises FRG und Regen, zu einer politischen Bildungsfahrt nach München. Am 28. März brachen wir, 17 an der Zahl, mit weiteren Gästen, zeitig auf, um den Landtag in der Landeshauptstadt zu besichtigen. Nach angenehmer Fahrt mit dem Reisebus der Fa. Prager, Freyung, erreichten  wir – staubedingt – das Maximilianeum mit leichter Verspätung. Dieser imposante Bau, von König Max II, Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet, beeindruckte uns sehr. Nachdem wir den Sicherheitsbereich passiert hatten, wurden wir von Herrn Max Gibis im Plenarsaal bereits erwartet und begrüßt. Er berichtete uns über den politischen Ablauf im Landtag und vertiefte unsere Kenntnisse über die Arbeit der Abgeordneten in den einzelnen Ausschüssen. Ein anschließend gezeigter Lehrfilm über die im Landtag vertretenen Parteien und Fraktionen, über Regierungsbildung bis hin zu Volksbegehren erweiterte unseren Horizont darüber, wie der politisch-demokratische Regierungsapparat Bayern funktioniert. Besonders erfreut waren wir über die persönliche Begrüßung des MdL von Passau, Herrn Dr. Gerhard Waschler. Nach einem Foto-Shooting mit den beiden Abgeordneten wurden wir  zum Mittagessen in den Hofbräukeller entlassen.

Danach hatten wir Gelegenheit, bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen 22°C die Fußgängerzone Münchens zu erkunden. Gegen 15 Uhr verließen wir die Hauptstadt und fuhren zu unserem nächsten Ziel, dem Flughafen Franz Josef Strauß. Auch hier wird Sicherheit groß geschrieben und nach eingehender Personenüberprüfung bestiegen wir mit unserer Flughafenführerin den Besichtigungsbus. Diese erklärte uns, wie der Flughafenbetrieb funktioniert, erzählte uns Wissenswertes über die abgestellten Flugzeuge, viele auch aus exotischen Ländern, und dass der Flughafen heuer sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Nicht schlecht staunten wir über zwei Zahlen: 42 Mio. Fluggäste wurden 2016 hier abgefertigt und 35.000 Menschen arbeiten am Flughafen. Nachdem wir an Terminal 1 und 2, Fracht- und Wartungshallen vorbeigefahren wurden und somit der offizielle Besuch zu Ende ging, erklommen die Aktivsten von uns den Besucherhügel, um auch noch einen Eindruck von oben über das Flughafengelände zu erhalten.

Schließlich bestiegen wir nach einer kleinen Brotzeit unseren Reisebus, und unser Busfahrer Otto brachte uns wohlbehalten in den Bayerischen Wald zurück.

Bild von Links: Gerhard Witzany (IHK Präsident), Heike Heinrich (AK Straubing), Christine Zellner (AK Landshut), Gunda Pauli (AK Passau), Manuela Nemela (AK Landhut), S. E. Sir Sebastian Wood (Britischer Botschafter), Dr. Georg Haber (HWK Präsident), Maria Blödt (AK Amberg-Sulzbach), Sabine Springer (AK Passau) Christine Graf (AK Passau)

Von Links: Gunda Pauli, Christine Graf (AK Passau), Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer, Andrea Seitz (AK Amberg-Sulzbach-Rosenberg), Heike Heinrich (AK Straubing), Manuela Nemela (AK Landshut)

Die Vorsitzende der Frauenunion Röhrnbach, Frau Elfriede Kittl, lud die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau zu deren Valentinsveranstaltung nach Röhrnbach ein. Hierbei stellte unsere Vorsitzende, Frau Gunda Pauli, unseren Arbeitskreis Passau vor.

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse am 31.01.2017, Blitzeis am Morgen und Nebel und Matsch am Abend, haben sich 15 wagemutiger UFH-Frauen auf den Weg zur neu erbauten Gesundheitspraxis und Seminarhaus von unserer Ulrike Reichmeier nach Tiefenbach gemacht.

Die anwesenden Damen wurden mit einem Glas Prosecco, Organowasser und diversen leckeren Schnittchen begrüßt.

In lockerer Atmosphäre erklärte uns Ulrike den Sinn und die Anwendungsmethoden von ThetaHealing:
ThetaHealing® ist eine erstaunlich erfolgreiche Technik, die die eigenen Selbstheilungskräfte aktiviert und innere Konflikte komplett auflöst. Das Gehirn wird in einen schlafähnlichen Zustand versetzt, um einen Zugang zum Unterbewusstsein zu ermöglichen. Dadurch gelingt es, Beschwerden dauerhaft zu heilen. ThetaHealing® kann von jedem erlernt werden und bereits nach einem einzigen Seminar können Sie sich selbst, Ihrer Familie und Freunden bei Problemen wirksam helfen.

Ebenso erhielten wir einen Einblick in Organetik:
Mit der Organetik.SL  wurde ein Verfahren nach Erkenntnissen der Quantenphysik entwickelt, mit dem das Schwingungspotenzial im Körper festgestellt werden kann. Die Schwingungsenergetik kann die belastenden Einflüsse harmonisieren. Der Körper findet zurück zur Eigenschwingung und kann seine Selbstheilungskräfte optimal aktivieren und nutzen. Wissenschaftlich gesehen, besitzt jede Materie, jedes Lebewesen eine individuelle Schwingung. Diese Eigenschwingung kann durch verschiedene Faktoren, wie z.B. negative Emotionen beeinflusst und gestört werden. Ist die Eigenschwingung dauerhaft gestört, sind negative Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele spürbar.

Nach einer Führung durch die neuen Praxisräume veranschaulichte Frau Reichmeier uns in einer kurzen Powerpoint-Präsentation die verschiedenen Ursachen von Störfeldern in Häusern und wie man diese mit Organetik „säubern“ kann.

Alle Anwesenden waren von der Vielfalt der Möglichkeiten und den spannenden Beispielen beeindruckt und schlossen den Abend mit einer kurzen Gesprächsrunde

2016

Den Arbeitskreis Passau der „UnternehmerFrauen im Handwerk“ gibt es seit 20 Jahren. Die Mitglieder rekrutieren sich aus Handwerksbetrieben aller Fachbereiche aus Stadt und Landkreis Passau sowie dem Landkreis Freyung-Grafenau. Zur Hauptversammlung im Passauer Ratskeller kamen 42 Mitglieder sowie Vize-Landrätin Gerlinde Kaupa.

In einer Schweigeminute wurde der verstorbenen Mitglieder Lotte Skatulla und Rita Sterzer aus Passau sowie Rita Höng aus Vilshofen gedacht. Als Neumitglieder wurde Carmen Heindl von der gleichnamigen Metzgerei aus Untergriesbach, Friseurmeisterin Margot Habenberger aus Freyung und Angela Furtner vom gleichnamigen Elektrounternehmen aus Kellberg willkommen geheißen.

Vorsitzende Gunda Pauli erinnerte daran, wie am 13. Dezember 1996 insgesamt 14 Frauen das regionale „Handwerker-Frauen-Netzwerk“ gründeten. Seitdem dabei sind neben der Vorsitzen-den Jutta Schmalzbauer-Liebl, Gabriele Schmid, Sabine Bachinger und Christine Reitberger. Aktuell gehören den UnternehmerFrauen im Handwerk 67 Mitglieder an. Geehrt für 15 Jahre Zugehörigkeit wurde Irmgard Ranzinger vom Malerbetrieb in Kumreut.Durch die Teilnahme an Workshops, Kursen, Seminaren, Gesprächen und Schriftwechseln haben die UnternehmerFrauen die Verwaltung des eigenen Betriebs auf den neuesten Stand gebracht. Dazu kamen Betriebsbesichtigungen und Fortbildungen.

2018 sind die UnternehmerFrauen Gastgeber des Landeskongresses in Passau, nachdem man 2011 schon das Bezirkstreffen ausgerichtet hatte. Weiter sind sie kulturell und politisch interessiert, besuchten unter anderem einen Info-Abend mit Dr. Angelika Niebler, MdEP, den Europastammtisch mit EVP-Vorsitzendem Manfred Weber, den Sommerempfang des Landtags und einem Empfang der SPD in Kellberg. Vize-Vorsitzende Christine Graf erinnerte an weitere Veranstaltungen, die 2016 wahrgenommen wurden. Das schlug sich auch im Kassenbuch nieder – trotzdem verkündete Schatzmeisterin Sabine Springer, geprüft von Monika Eggersdorfer, ein gesundes finanzielles Polster.
Für 2017 sind ein Theaterbesuch und ein Ausflug geplant. Die zweite Vorsitzende warb dafür, die Betriebe auf der Homepage www.unternehmerfrauen-bayern.de/passau vorzustellen. Mit einem Menü und interessanten Gesprächen klang die Jubiläumsfeier aus.

Wie mittlerweile jeden November lud uns auch in diesem Jahr unser Mitglied, Frau Susanne Szamosi, zu sich in ihre Bäckerei Reitberger, Passau – Grubweg, zur Stollenprobe ein. Dieses Mal durften wir die Bäckerei besichtigen. Alle waren beeindruckt von den verschiedenen Maschinen und deren Einsatzzweck. Wir wissen nun auch, woher der Name „Langzeitsemmel“ kommt. Bei Stollen und Glühwein ließen wir den Abend in fröhlicher Runde ausklingen.

Unser alljährliches Novemberseminar in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Passau fand am 10. und 11. November 2016 im Hotel „zum Koch“ in Ortenburg statt. 32 Teilnehmerinnen erwartete ein abwechslungsreiches Programm.

Am Donnerstagvormittag, nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Peter Hoft, Geschäftsführer  der KHS, und unserer Vorsitzenden Frau Gunda Pauli, referierte Herr Thomas Biermann von DATEV umfassend, informativ aber auch unterhaltsam über die Möglichkeiten und Auswirkungen der digitalen Datenspeicherung und dem damit verbundenen papierlosen Büro.

Nach dem Mittagessen starteten wir zur Betriebsbesichtigung der Firma Micro-epsilon.  Bei einem Rundgang durch die Firmengebäude wurde uns ausführlich die Welt der Sensoren-Messtechnik anschaulich nahe gebracht. Herr Michael Schäufl erläuterte uns hier die vielen Einsatzgebiete der Sensoren Technik im Alltag.

Im Anschluss daran fuhren wir zur Wallfahrtskirche Sammarei.  Hier  erzählte uns Herr Herbert Webersberger die Geschichte über die Entstehung des Wallfahrtsortes und erklärte uns die Symbolik des geschnitzten Hochaltares, einschließlich  der Figur des „gschlamperten Engels“ von Sammerei.

Den ereignisreichen Tag liesen wir bei einem gemeinsamen Abendessen genussvoll ausklingen.

Herr Marcus Carrasco von der Gesundheitsförderung AOK Passau erklärte uns am Freitagvormittag auf anschauliche Weise wie wir es schaffen, trotz unserer überwiegend sitzenden Tätigkeit fit und leistungsfähig zu bleiben. Hier ging es unter anderem um die Frage, welche Sitzposition die gesündeste sei. Antwort: „Die Nächste“.  Ein wichtiges Thema war die Arbeitsplatzgestaltung – die persönliche Einstellung des Stuhles, des Schreibtisches und des Bildschirms zueinander. Hier fungierte unsere Vorsitzende, Frau Gunda Pauli, als Versuchskaninchen.

Das Seminar endete mit einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem das Erfahrene lebhaft diskutiert wurde.

Zu unserem Workshop Büro Kaizen mit unserer Referentin Frau Alexandra Graßler trafen sich am 15.09. und 22.09. ca. 20 Unternehmerfrauen In der VHS in Passau.

Ziel dieses Workshops war es uns dafür zu sensibilisieren unseren Arbeitsplatz Büro dauerhaft in Ordnung halten. Dabei sind folgende Grundregeln zu beachten:

–          Verschaffen von physisch mehr Platz durch systematisches Aussortieren
–          Aufbau eines dynamischen Systems, um unsere laufende Arbeit zu strukturieren
–          Verringerung der Suchzeiten für Unterlagen aller Art
–          Steter Überblick über alle Projekte und den jeweiligen Stand
–          Leichte Übergabe an Kollegen/Mitarbeiter
–          Kopf frei bekommen für die wesentlichen Dinge

Bereits am zweiten Abend konnten wir an den Vorher – Nachher – Fotos unserer Büros sehen, dass alle Teilnehmerinnen das Gelernte umgesetzt hatten. Jetzt heißt es dranbleiben!

Gut gelaunt trafen sich zu einem sehr informativen Abend am 07.07.2016 ca. 30 Mitglieder im Gasthaus Zur Platte in Fürstenzell zu dem Vortrag „Was will ich – Was tue ich“ von unserer Referentin Frau Elisabeth Rumpfinger, Mediatorin und Supervisorin.
Frau Rumpfinger erklärte uns das Ziele   s m a r t   formuliert werden und es vier Säulen der Ziele gibt.
1.     s  für spezifisch
2.     m für Messbar
3.     a  für aktionsorientiert
4.     r   für realistisch
5.     t   für terminiert
Wichtig sei  vor allem Achtsamkeit im Umgang mit einem selber.
Nach sehr regen Diskussionen und Fragen ging ein kurzweiliger Abend zu Ende.

„Nimm das Kräutlein so du kennest“ – Seit Samstag, den 11.06.2016 kennen wir so einige Kräutlein mehr! Zu Beginn der Kräuterwanderung setzte Frau Susanne Schmauß, vom Ferienhof Schmauß, Böhmreut, mit uns eine Limonade aus Apfelsaft, Wasser und sehr vielen verschiedenen Kräutern und essbaren Blumen an – zur Stärkung nach der Wanderung. Auf einem wunderschönen Rundweg, teilweise an der Ilz entlang, erfuhren wir von Frau Schmauß vieles über Kraut und Unkraut. So gab sie uns viele Informationen über Beinwell, Johanniskraut, Sauerklee, Frauenmantel, Gundermann, Giersch, Mädesüß, Spitzwegerich, Wegdistel…

Wieder zurück am Ferienhof zeigte uns Frau Schmauß wie man einen Holunderessig ansetzt. Jede von uns durfte sich ein Fläschchen davon mit nach Hause nehmen.

Bei der anfangs zubereiteten Limonade, selbstgebackenem Kräuterbrot und in Olivenöl eingelegtem Brie auf Frauenmantel und Giersch ließen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen.

Der Ersthelferkurs am Samstag, den 14.05.2016 im BRK-Haus in Tittling erfreute sich reger Teilnahme der Unternehmerfrauen. Der Referent, Herr Michael Spitzenberger, versuchte uns in lockerer Atmosphäre viel Wichtiges zur Ersten Hilfe beizubringen. Sei es nun das generelle Verhalten bei einem Unfall, die stabile Seitenlage, Verbände, Herzdruckmassage, die Funktion eines Defibrillators und vieles mehr. Er ging auch auf gezielte Fragen und Situationen in unseren Betrieben ein. Am Schluss waren wir uns alle einig: Ob nun Ersthelfer im Betrieb oder nicht, alle 2 Jahre ist ein Erste Hilfe Kurs notwendig.

Die Kosten des Kurses wurden von der jeweiligen Berufsgenossenschaft übernommen.

Bestgelaunt machten sich am 26.04.2016 ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am frühen Morgen auf nach Ingolstadt zur Audi-Werksbesichtigung. Bei dieser Fahrt durften ausnahmsweise auch die Männer mit.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Ingolstadt ging es um 13 Uhr zu Audi. Wir wurden von Frau Stephanie Brandner am Infopavillion empfangen und zum Audi museum mobile gebracht. Hier fand so mancher sein Traumfahrzeug. Sei es nun ein „E-Bike“ aus vergangenen Zeiten oder ein 650 PS starker Prototyp – perfekt für die Autobahn.

Bei der anschließenden Unternehmenspräsentation durch Herrn Anton Poll, Leiter Finanzkommunikation/Finanzanalytik, AUDI AG, erfuhren wir alles Wissenswerte über die Audi AG. Angefangen von HORCH über die verschiedenen Entwicklungsstufen zum heutigen Weltkonzern.

Die Erlebnisführung in der Audi Produktion, vom Rollenblech bis zur Endfertigung, war sehr beeindruckend. Vor allem die Logistik, die bis ins kleinste Detail durchdachten Abläufe ließen uns staunen. Nach einer kleinen Stärkung im Audi-Restaurant ging es wieder nach Hause. Bei der Heimfahrt wurde über die Besichtigung insgesamt noch rege diskutiert .

Die Reise wurde von Gunda Pauli und Christine Graf logistisch perfekt organisiert. Nicht einmal eine geschlossene Schranke konnte uns aufhalten.

Der Landeskongress 2016 des Landesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk Bayern e.V. vom 18. – 19. März, stand diesmal unter dem Motto: „Werte leben – mit Sicherheit!“. Organisiert wurde der Kongress vom Arbeitskreis Hof.

Die Workshops am ersten Tag hatten zum Thema:  „Lebensqualität trotz Business- die 7 Kraftquellen des Lebens“ sowie „Datenschutz und Datensicherheit im Handwerk“.

Abends ging es zur Festveranstaltung ins Theater Hof, bei der wir von etlichen hochrangigen Hofer Persönlichkeiten begrüßt wurden: Dr. Harald Fichtner – Oberbürgermeister der Stadt Hof, Dr. Oliver Bär – Landrat des Landkreises Hof, Dr. Silke Launert – Mitglied des deutschen Bundestages, Thomas Koller – Hauptgeschäftsführer der HWK Oberfranken, sowie Margit Niedermeier, 1. Vorsitzende UFH Bayern. Als Festredner krönte Dr. Hans-Peter Friedrich (MdB) Bundesminister a.D. den Abend.

Am zweiten Tag stand die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Landesvorstandes im Mittelpunkt. Hier wurden wir begrüßt durch Kreishandwerksmeister Christian Herpich. Herr Uwe Leidinger von der AOK Bayern erörterte die Kooperationspläne zwischen AOK und UFH.

Die Vorstandschaft des Arbeitskreises Passau auf dem Landeskongress Hof. Von links: Irene Allmannsberger (Schriftführerin), Christine Graf (stellv. Vorsitzende), Gunda Pauli (Vorsitzende), Sabine Springer (Schatzmeisterin)

Frau Petra Reinhard vom ZBFS, Zentrum Bayern Familie und Soziales, referierte bei unserem Treffen am 15.03.2016 im Gasthof Knott in Jacking, über das Thema „Elterngeld und Elternzeit“.

Seit Einführung des ElterngeldPlus für Geburten am 01.07.2015 gibt es verschiedene Möglichkeiten für Eltern, Teilzeit zu arbeiten und trotzdem länger Elterngeld zu erhalten. Die Berechnung des jeweiligen Elterngeldes im Voraus ist nicht ganz einfach und setzt eine individuelle Beratung voraus. Auch die flexible Einteilung der Elternzeit für Mütter und Väter, BasisElterngeld – ElterngeldPlus und Teilzeit – Partnerschaftsbonus, bis zum achten Geburtstag des Kindes war sehr aufschlussreich. Auch deswegen, weil die Zustimmung des Arbeitgebers nicht erforderlich ist und trotzdem während der Elternzeit Kündigungsschutz besteht.

Zu diesem Vortrag und der anschließenden Diskussion, konnte unsere Vorsitzende, Frau Gunda Pauli, auch viele interessierte Nicht-UFH-Mitglieder begrüßen.

Zu einem informativen Abend trafen sich am 16.2.2016 ca. 30 Mitglieder im Dreiflüssehof Passau zu dem Vortrag „Corporate Design- Das Gesicht Ihres Unternehmens“  von unserem Mitglied Frau Sylvia Hofmann, Design Atelier Hofmann, Pocking.

Frau Hofmann erklärte uns Anhand eines von ihr erarbeiteten Beispiels, wie eine kreative und erfolgreiche Werbekampagne aussehen kann.
Für die Wiedererkennung eines Betriebes sind 3 Säulen wichtig.

  1. Corporate Design ( Logo )
    2.       Corporate Communications ( Werbung )
    3.       Corporate Behaviour ( Verhalten des Unternehmens, Geschäftsführung und Mitarbeiter, zur Erreichung des Unternehmenszieles )

Das Logo ist Teil unserer symbolisch codierten Welt.

Nach 1,5 Std. sehr interessanten Erklärungen ging der Vortrag zu Ende.

2015

Die Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V. vertrauen auch weiterhin auf ihre bewährte Führung. Jeweils einstimmig wurden für weitere drei Jahre Gunda Pauli und ihre Stellvertreterin Christine Graf im Amt bestätigt. Die Kasse führt wieder Sabine Springer, als Schriftführerin wurde neu Irene Allmannsberger gewählt.

Gunda Pauli begrüßte die Anwesenden im Landgasthof Müller in Ruderting.  Sie erinnerte an die Aktivitäten des vergangenen Jahres und hob die Innovationen  einiger Mitgliedsdamen und Ihrer Betriebe hervor. Über die Homepage www.unternehmerfrauen-bayern.de/passau  habe man die Möglichkeit sich in das Mitgliederverzeichnis einzutragen und mit der eigenen Firma zu verlinken. In ihrem Kassenbericht konnte Sabine Springer gesunde Finanzen vorweisen, Monika Eggersdorfer attestierte eine ordentliche Kassenführung was zur Entlastung führte.

Im Anschluss ehrte Gunda Pauli mit Marianne Christoph, Rita Groß und Helga Koloczek drei Frauen für 15 jährige Mitgliedschaft im Verein. Neben der obligaten Urkunde gab es für die Treue und das Engagement das Buch über Berta Benz „Mein Traum ist länger als die Nacht“.

Dem Bericht der  2.Vorsitzenden Christine Graf über die Unternehmungen des vergangenen Jahres folgte ein Ausblick auf das kommende Jahr 2016. Veranstaltungen wie Corporate Design – Das Gesicht Ihres Unternehmens-, ein Erste-Hilfe-Kurs, eine  Werksbesichtigung bei Audi in Ingolstadt, ein Vortrag über Elternzeit, und das alljährliche Damenseminar der Kreishandwerkerschaft mit einer Firmenbesichtigung  im November sind schon geplant. An den Veranstaltungen können auch Nichtmitglieder teilnehmen.

Vom 12.11. bis 13.11.2015 fand das diesjährige Unternehmerfrauenseminar 2015 der Kreishandwerkerschaft Passau statt. 24 Teilnehmerinnen tagten und logierten im Hotelresort Reutmühle in Dorn bei Waldkirchen. Ein abwechslungsreiches Programm erwartete uns, welches von der Vorstandschaft in Zusammenarbeit mit Peter Hoft zusammengestellt wurde.

Am ersten Tag vormittags referierte Herr Josef Keilhofer von der Bauberufsgenossenschaft über die Betriebssicherheitsverordnung 2015 und deren Vorschriften, Verordnungen, Richtlinien und Regeln. Er informierte und berichtete umfassend und praxisbezogen über die gesetzlichen Unfallverhüttungsvorschriften und deren Umsetzung im Betrieb. Arbeitsschutz ist eine gemeinsame Aufgabe von Arbeitgeber und Mitarbeitern. Jeder soll auf seine eigene Sicherheit achten, wobei Arbeitsschutz auch eine gemeinsame Aufgabe vom Arbeitgeber und Mitarbeitern ist. Sicherheitswidrige Zustände sind umgehend festzustellen, zu melden und zu beheben.

Nach dem Mittagsessen fuhren wir zur Hammerschmiede Josef Kindermann nach Waldkirchen. Dort erlebten wir hautnah, wie aus verschiedenen Arbeitsschritten unter Einwirkung von Hitze und Amboss, aus einem kleinen Stück Eisen, eine original handgeschmiedete Brat- und Servierpfanne entsteht –  selbstverständlich mit Garantie auf Lebenszeit!

Am späten Nachmittag berichtete dann Frau Gabriele Dostal, von der Xundland-Akademie in Vilsbiburg, über betriebliches Gesundheitsmangement. Gesunde Strukturen und Abläufe im Betrieb entscheiden, ob alle gern zur Arbeit kommen, motiviert sind und Ideen einbringen. Konflikte können durch gute Zusammenarbeit und offene Arbeitsatmosphäre frühzeitig erkannt und gelöst werden. Gesunde Mitarbeiter sind wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebes.

Daran anschließend gab es beim abendlichen Dreigänge-Menü und Ausklang des Tages viel über das tagesüber Gehörte und Erlebte zu erzählen und diskutieren.

Mit einer Art Stammtisch-Diskussion ging es am Freitagvormittag weiter. Frau Verena Reischl-Sigl, Dipl. Betriebswirtin und zertif. Trainerin trat als Moderatorin auf und wir erörterten und besprachen gemeinsam viele „Brennpunkte “ im Betrieb, mit der jede von uns täglich mehr oder weniger konfrontiert ist, wie bzw. Krankheit von Mitarbeitern, Reklamationen von Kunden, Termindruck, Zeitmanagment. Frau Reischl-Sigl motivierte uns, auch einmal Nein sagen zu können, sich mit Mut zu präsentieren und sich selbstbewusst zu zeigen. Individuelle Stärken und Schwächen erkennen und nach Menschenkenntnis handeln.

Diese interessante und lebendige Gesprächsrunde ließ den Vormittag äußerst schnell vergehen und nach dem Mittagessen ging es mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause.

Gemütliches Beisammensein war am Abend des 21.10.2015 um 19.00 Uhr im Waldrestaurant „Zur Platte“ in Altenmarkt bei Fürstenzell angesagt. Rund ein Drittel unserer Mitgliederinnen fanden sich in diesem traditionsreichen Gasthaus ein. Die exponierte Lage des Hauses auf 500 Höhenmeter gibt einen schönen Panoramablick aufs Donautal, in den Bayerischen Wald bis in die Alpen frei. Familie Lehner mit ihrem Team verwöhnte uns mit feinen Gerichten und Spezialitäten. Wir genossen den Abend mit guten und interessanten Gesprächen. Ein Partner- bzw. Gruppenspiel, die sogenannte „Nilpferdwaschung“ sorgte im Verlauf des Abends für zusätzliche Entspannung und Aufheiterung.

Sehr viele von uns wollten mit zur Betriebsbesichtigung zu Mymuesli nach Passau, Sailerwöhr 16, dass sogar zwei Termine am 23.09. und am 30.09.2015 jeweils um 18.00 Uhr für uns eingerichtet werden mussten.

Und das sicher nicht ohne Grund  –  Mymuesli ist regional und auch überregional zwischenzeitlich in 5 Ländern Europas ein Begriff, dahinter steht ein sehr junges und innovatives Unternehmen. Gegründet von drei Freunden und Absolventen der Uni Passau, Philipp Kraiss, Hubertus Bessau und Max Wittrock.

Herzlich begrüßt und empfangen wurden wir von Herrn Christian Greisser der fast von der ersten Stunde an mit in der Manufaktur arbeitet. Er berichtete über die Geschichte und Betriebsabläufe in den Anfangszeiten des Unternehmens, in dem noch von Hand gemixt, abgefüllt und auf kleinstem Raum gearbeitet wurde. Bei der anschließenden Führung durch die neuen Produktions- und Lagerräume empfing uns ein verführerischer Aromaduft. Wir konnten mitverfolgen, wie die köstlichen Muesli-Mischungen mit den hochwertigen Bio-Produkten hergestellt bzw. mit einer einzigartigen Muesli-Mix-Maschine gemischt und in sehr ansprechende Verpackungsdosen gefüllt werden. Die Basis der liebevoll komponierten Müslisorten sind feinste Zutaten, wie verschiedenste Getreide-und Crunchieflocken, Nüsse und Kerne sowie getrocknete Früchte, Beeren und Schokoladenflakes. Aus all diesen hochwertigen Produkten kann der Kunde sein Lieblings-Müsli Online selbst kreieren, abfüllen und sich per Paketdienst liefern lassen.

Viele Supermarktketten haben zwischenzeitlich die große Vielfalt der vorgemixten Müslis in ihren Verkaufsregalen z.B. Bircher-, Schoko-, Früchte-, Kinder- und Sportmüslis. Zudem betreibt das Unternehmen fast an die 30 Läden in Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. In diesen Hotspots kann man die verschiedensten Lieblingsmüslis, Müsli2Go-Becher und neu auch Müslidrinks und feinsten Biotee erwerben.

Die angenehme und informative Betriebsführung vermittelte uns eine neue Sichtweise auf das Produkt Müsli bzw. Mymuesli und welche Wissenschaft, Organisation, Marketing, Logistik und v. m.  dahinter steckt, um sich so erfolgreich am Markt zu positionieren.

Bestimmt hat sich schon jede von uns die verschiedenen Muesli2go-Variationen schmecken lassen, die uns am Schluss der Führung überreicht wurden!?!

Im Rhodos, beim Griechen, ließen wir jeweils die Abende kulinarisch, gesprächsreich und unterhaltsam ausklingen.

Newsletter mit dem Tool MailChimp erstellen, das war das Thema des Praxisworkshopes, der am 24.07.2015 von 19.oo bis 22.oo Uhr in der VHS in Passau stattfand. 8 Mietgliederinnen nahmen teil.

Frau Alexandra Graßler, Fachfrau im Bereich Wissensmanagment und Sozial Media informierte uns eingangs über die Grundregeln und Möglichkeiten die zu beachten sind, wenn Newsletter erstellt und versendet werden. Wichtig ist:

• Die richtige Software (kein Outlook) wählen
• Nur mit Erlaubnis versenden – double in!
• Nur so viel Info abfragen wie nötig
• Anmeldebutton auf der Seite integrieren
• Textbegrüßungsmail
• In Kampagnen denken
• Den richtigen Versandzeitpunkt wählen
• Der Betreff entscheidet
• Letter auswerten und daraus lernen
• Kampagnen mit Facebook & Co verknüpfen

Daran anschließend erstellte jede Teilnehmerin zuerst individuell einen Account bei dem kostenlos nutzbarem Tool Mailchimp („Briefäffchen“), bei dem bis zu 2000 eMail-Empfänger kostenfrei und rechtssicher erreichbar sind. Im weiteren Verlauf des Kurses kreierten wir dann gemeinsam unter professioneller fachlicher Anleitung von Frau Graßler einen Muster-Newsletter.
Unsere Meinung und Einstellung zu diesem Medium hat sich während der Erstellung dieses Briefes am PC gravierend geändert. Wir sehen nun die tägliche Flut der Newsletter in unseren E-Mail-Postfächern, mit einem positiveren Blick.
Der Workshop war sehr informativ und interessant und regt an, auch in Zukunft dieses Medium für Kundenkontakte und Werbung zu nützen.

Am 26.06.2015 fand das 6. Jahrestreffen der UFH Niederbayern/Oberpfalz in Frauenau statt.
Neun Teilnehmerinnen von uns gesellten sich zu 65 Kolleginnen aus den Arbeitskreisen Regen, Amberg/Sulzbach, Oberpfalz, Landshut, Rottal-Inn, Straubing und Regensburg im Hotel St. Florian. Ausrichter dieses Treffens waren dieses Mal die Unternehmerfrauen des AK Regen mit ihrer Vorsitzenden, Marie Luise Kolmer, die uns bei bestem Wetter im Gastgarten des Hotels empfingen.
Frau Kolmer begrüßte als Gäste, Herrn Helmut Brunner, unseren Bayer. Landwirtschaftsminister, Herr Michael Adam, den Landrat des Landkreises Regen, Herrn Richard Hettmann, den Vizepräsidenten der Handwerkskammer und Frau Margit Niedermaier, unsere Landesvorsitzende.
Herr Brunner und Herr Adam stellten in ihren Grußworten und Reden den Landkreis Regen in den Fokus und berichteten über die Wirtschaftskraft, den Tourismus, die Beschäftigungs- und Arbeitslosenzahlen und vor allem über das Glasmacher-Handwerk, das seit jeher dort von großer Bedeutung ist.
Das Handwerk allgemein ist im gesamten Bayerischen Wald ein enormer Erwerbsbereich mit hochmotivierten und qualifizierten Mitarbeitern, aber leider quälen auch hier Nachwuchssorgen diesen wichtigen Wirtschaftszweig.
Die Politik, die Gesellschaft, die Schulen und auch wir müssen alles daran setzen, junge Menschen dafür zu begeistern und zu fördern. Auch die aktuelle Flüchtlingswelle, wo sehr viele junge Menschen zu uns strömen, soll als Chance zur Ausbildung von Fachkräften gesehen werden.
Herr Brunner thematisierte auch die Vorschriften und den zusätzlichen Arbeitsaufwand rund um den Mindestlohn und betonte, dass er sich für Reformierung des Gesetzes sehr einsetzen werde.
Herr Hettmann und Frau Niedermaier würdigten besonders unseren hohen und vielschichtigen Arbeitseinsatz in unseren Familienbetrieben, die das Rückgrat unserer Wirtschaft sind.
Nach dem Mittagsessen beherrschte das Wissen ums Glas den weiteren Verlauf des Treffens.
Bei einer Führung durch die Fa. Eisch Glaskultur wurde uns die vielfältige Kunst des Glasblasens und Veredelns gezeigt und erklärt. Beim anschließenden Durchgang durchs Glasmuseum Frauenau erfuhren wir zudem viel Geschichtliches u.a. über diesen ältesten Werkstoff des Menschen. Gegenstände aus Glas sind seit jeher funktionell, individuell und kunstvoll.
Viele dieser verschiedenen und farblich lebendigen Erzeugnisse konnten wir dann beim Rundgang im Werksverkauf der Fa. Eisch erwerben.
Gemeinsames Kaffeetrinken mit vielen guten, interessanten Gesprächen und Kontakten ließen das Treffen ausklingen.

Mit einer kleinen Wanderung von Philipsreut aus, unter Führung von Sabine Springer, verbanden wir am Samstag den 30.05.2015, den Besuch des Freiluftschauspieles über das verlassene Dorf Leopoldsreut.
In dritter Auflage spielten ca. 100 Mitwirkende die Geschichte des Dorfes, das von 1618 bis 1962 existierte. Bei dieser Vorführung konzentrierten sich die Handlungen ab dem Ende des Zweiten Weltkrieges und die Zeit danach bis zur Auflösung des Dorfes. Gespielt wurde am Originalschauplatz, auf der Bühne und Kulisse zwischen Kirche und Schulhaus, die noch bestehen und auf der Dorfstraße in 1108 Metern luftiger rauer Meereshöhe. Die verschiedenen schauspielerischen Szenen zeigten uns berührend die schönen und schweren Zeiten des Dorfes mit den harten Lebensumständen. Diverse Filmeinspielungen mit Reflexionen und Originalaufnahmen untermalten die Vorstellung. Dabei wurden eindrucksvoll das Leben und der Mythos der dem aufgelösten Dorf obliegt, dargestellt. Unser Respekt gilt allen Akteuren und Mitwirkenden die zu diesem wunderbaren Schauspiel mitten im Wald beitrugen.

Am 17.04. besuchten wir im neu renovierten Fürstbischöflichen Stadttheater zu Passau das Musical „La Cage aux Folles“ von Jerry Hermann & Harvey Fierstein.
Wir erlebten eine tolle Inszenierung auf einer Bühne in Clubatmosphäre des Rotlichtmilieus, voll Glitter, Tanz, Erotik, vielen „schrillen Vögeln“ und schwungvoller Musik. Das Aufführung zeigte in übersteigerter und berührender Art die Tragik der homosexuellen Paare in unserer Gesellschaft. Jean-Michel, der leibliche Sohn des Clubbetreibers Georges und seines Lebenspartners Albin, der ihn wie eine Mutter groß zog, will heiraten…, Anne, eine Frau und die Tochter eines konservativen Lokalpolitikers. Wo bekommt man auf die Schnelle eine vorzeigbare Mutter her und wie verwandelt man den Travestie-Club „La Cage“ in Windeseile in ein „gut bürgerliches Wohnzimmer“ dem der Bräutigam vermeintlich entstammen soll, als sich die Eltern der Braut zum Besuch ankündigen? Eine schreckliche Zwickmühle, in der Verleugnen, Verkleiden und Täuschungen doch die Wahrheit ans Licht rücken und die zu guter Letzt doch Akzeptanz findet.
Wir feierten auf besten Plätzen eine höchst schauspielerische Darbietung mit stehenden Ovationen.

„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“
Farb- und Stilberaterin, Marianne Eder, zeigte uns am 19.03.2015 um 19.00 Uhr in ihrem Hause in Winzer, wie wir unsere Vorzüge optimal zur Geltung bringen.
Stimmt die Farbharmonie unserer Kleidung, passen Stil, Frisur, Brille und Make-Up zum Typ, so wirkt jeder jünger, sympathischer und wesentlich attraktiver.
Frau Eder erklärte uns bei Ansicht im Tageslicht-Spiegel unter Auflegen von verschiedenen Farbtüchern und dem Feststellen des Gesichtsteints bzw. dem Zusammenspiel dieser Farben, zu welchem Typ wir tendieren (Winter- Sommer- Frühlings- oder Herbsttyp)
Zwei von ihr arrangierte Models zeigten uns bei verschiedenen Vorführungen, wie durch optimale farbliche und stilistische Bekleidung eine Harmonie des Inneren und Äußeren erzielt wird. Zur Findung dieses typgerechten Erscheinungsbildes ist es unbedingt erforderlich, die Figur, den Körperbau und die Größe einzubinden.
Durch eine Farb- und Stilberatung wird der Einkauf von Kleidung und diversen Accessoires, einfacher, zielgenauer und nachhaltiger.

„Die Kraft der Gedanken“, das Thema unsere ersten Veranstaltung 2015.
Zahlreiche Mitgliederinnen und Gäste kamen am 15.01.2015 nach Hutthurm ins Cafe-Restaurant Topolino.

Bernhard Straif, Dipl. Mentaltrainer, der Referent des Abends, berichtete sehr interessant und amüsant über das Gedankenleben des Menschen.

Täglich durchwandern das Gehirn ca. 50000 -60000 Gedanken, wobei nur 10% davon wahrgenommen werden, der Rest davon ist unterbewusst.
Herr Straif berichtete mit vielen alltäglichen Beispielen was positive und negative Gedanken für Ursachen und Wirkung haben.

Für negative Gedanken soll man sich Schranken setzen oder die Klomuscheltherapie anwenden, d.h. „Sorgen einfach gedanklich wegspülen“ oder gewisse Rituale einfach nicht mehr tun.

Generell positiver Denken und sich mit positiv denkenden Menschen umgeben!
Er betonte, tolerant zu sein, Werte zu schätzen, dankbar für Bisheriges sein.
Sport zu betreiben oder Spazieren gehen – jeder Schritt baut Lasten ab!
Probleme als Chance sehen und relativieren, Entschuldigen und Verzeihen können.
Wenn wir diese „ Kraft der Gedanken“ erkennen, spüren und umsetzen, leben wir uns viel leichter.

Ein Impulsvortrag, der viele Vorsätze erweckte, sehr passend zum Jahresanfang.

„Mehr Netto vom Brutto“
Lohnkostenoptimierung,
Innovative Vergütungsmodelle, Mitarbeiter finden, binden und motivieren ….
über diese Schlagworte referierten am 24.02.2015 um 19 Uhr im Hacklberger Bräustüberl
Herr Korbinian Faltner, Geschäftsführer, und Herr Fabian Erbersdobler, Steuerberater, der CENTURA Personal GmbH & Co. KG.
Beide Referenten informierten uns umfangreich über die verschiedenen und attraktiven Vergütungsbausteine, die der Gesetzgeber steuerfrei oder pauschal zu versteuern, seit mehreren Jahrzehnten bereithält. Angst vor zusätzlichem Arbeitsaufwand sowie Haftungsfragen hielten viele Unternehmen und auch Steuerberater bisher davon ab, diese Vergütungsmodelle umzusetzen.
Vom Tank- und Einkaufsgutschein, Zuschüsse fürs Mittagessen, für Werbekosten, für Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeit, Übernahme der Betreuungskosten für Kinder, Erholungsbeihilfen, bis hin zur Direktversicherung ist vieles möglich, wovon sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren.
Sehr praxisbezogen erläuterten uns die beiden Fachmänner, wie wir diese Vergütungsmodelle rechtsicher um- und einsetzen können. Es wurden viele Fragen dazu aus unserer großen Teilnehmerrunde beantwortet.

2014

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier in Verbindung mit der Jahreshauptversammlung fand heuer am 03.12.2014 um 19:00 Uhr im Cafe – Restaurant OBERHAUS in Passau statt.
Über den Dächern und Lichtern Passaus feierten wir im großen Kreise den Jahresabschluss. Das Service-Team vom Chefkoch Josef Feichtinger verwöhnte uns mit kreativer bodenständiger bayerischer Küche. Gesprächsreich, unterhaltsam und besinnlich verging der Abend in diesem wunderschönen Umfeld viel zu schnell.

Vom 06.11. bis 07.11.2014 fand in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Passau das alljährliche Unternehmerfrauen-Seminar statt. Heuer trafen wir uns auf Schloss Neuburg, in den historischen Gasträumen der Hoftaverne. Ein abwechslungsreiches und interessantes Programm erwartete die 25 Teilnehmerinnen, zusammengestellt und organisiert von Peter Hoft und Gunda Pauli.

Donnerstagvormittags horchten wir gespannt und gerührt dem Vortrag von Alexander Veit nach dem Motto „Warum spricht mein Körper und ich weiß gar nichts davon?!“ Er zeigte uns teils skurril, wie wir mit Körpersprache „unsere Rollen“ spielen können und wie wir durch Körperhaltung, Geste, Tonfall, Mimik und allgemeines Raumverhalten auf unser Gegenüber wirken und welchen Status wir ausdrücken.

Nachmittags besichtigten wir die Motorenfabrik Hatz in Ruhstorf. Herr Zwicklbauer berichtete über die Anfänge und die Geschichte des Unternehmens und führte uns durch die Produktionsräume, in denen hochqualitative, zuverlässige und robuste Dieselmotoren und Aggregate entwickelt und hergestellt werden. Zu dem fertigt Hatz hochpräzise Motoren-und Antriebskomponeten, wie Pleuelstangen, Kurbelwellen und Gehäuse, die ihren Einsatz in Nutzfahrzeugen, Autos, Motorräder sowie in Agrar- und Druckmaschinen weltweit finden.

Danach stand der Besuch der Holzwerkstätte bzw. des Ateliers von Peter Wagensonner in Kleeberg auf dem Programm. Wir waren inspiriert über die Skulpturen, Holzkugeln und Objekte, die der Künstler aus verschiedenen Baumstämmen und Wurzelstöcken fertigt, in dem er sie komplett aushöhlt. Im Stamm- und Wurzelholz wiederspiegelt sich die Geschichte des Baumes.

Lustig und unterhaltsam war es dann beim Dreigänge-Menü am Abend in der Hoftaverne. In unsere Frauen-Runde gesellte sich auch unser Kreishandwerksmeister Siegfried Piske und wir hatten gute und interessante Gespräche.

Am nächsten Vormittag referierte Brigitte Fuchs (Perspektivtrainerin) über „Rhetorik im Verkauf“, „Wie kann ich Kunden überzeugen und gewinnen?“. Beim Verkaufen soll der Kundentyp erkannt werden, um eine Strategie zu entwickeln und eine „gemeinsame Schnittmenge“ zu finden. In dieser sollen sich die Wünsche, Ziele und Erwartungen des Kunden und Verkäufers treffen. Kommt es nach erledigtem Auftrag doch zu Reklamationen, dann soll man diese nicht als Übel sondern als Chance zur Verbesserung sehen. Frau Fuchs überreichte uns ein Skript mit vielen Beispielen zur Anwendung.

Für den kulinarischen Gaumenkitzel und den Service während des Seminares sorgte das bekannte Team des Chefkochs Klaus Eglseder und Andrea Ortner.

Am 23.10.2014 trafen wir uns zum Stammtisch im Bio-Wirtshaus „Zum Fliegerbauer“ im Stelzlhof in Passau (geplant war eigentlich für Oktober eine Podiumsdiskussion – diese musste leider aus verschiedenen Gründen ausfallen).
Zwei große Tische füllten sich mit uns in diesem gemütlichen urigen Wirtshaus. Beim Essen und Trinken, fast ausnahmslos aus Bioprodukten, hatten wir gute und interessante Gespräche. Gunda´s mitgebrachte Bio-Weintrauben trugen dazu bei, Geld zu Spenden für einen sinnvollen und unterstützenden Zweck.

Am Mittwoch, den 15.10.2014 lud uns die Deutsche Bank im IBB Hotel in Passau zum Themenabend
„Die Zukunft selbst sichern!“ ein.
Erbfolge, Pflege, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Familie – Themen von höchster Relevanz !

Es referierten, Herr Oliver Thoma, Volljurist bei der Deutschen Bank, Frau Andrea Grasmeier, Leiterin des Wohn- u. Pflegezentrums St. Benedikt in Passau und Herr Sven Fickardt von der Zürich Versicherungsgruppe.

Jeden von uns kann es treffen, durch Unfall oder Krankheit plötzlich auf die Hilfe anderer Personen (Lebens-Ehepartner, Kinder) angewiesen zu sein und dann ist es vorteilhaft, wenn vorher durch Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung wichtige Angelegenheiten geregelt sind. Mittlerweile muss fast jeder Zweite damit rechnen, im Alter früher oder später pflegebedürftig zu werden. Und das kostet viel Geld. Eigene Konten sind dann meist schnell leer gefegt. Vermögenssicherung ist deshalb vorrangig.

Die Referenten informierten uns praxisbezogen über die verschiedenen Möglichkeiten der Gestaltung der Vorsorge und Betreuung, wie z.B. die Pflege-Rente zur finanziellen Absicherung und wie die Pflege im Altenheim gestaltet werden kann und v.m.

Beim anschließenden Imbiss standen die Referenten für weitere Fragen zu diesen Themen bereit

Am 23.07.2014 um 19:30 Uhr trafen wir uns im Steinweg 4 in Passau.
Unser Mitglied, Marianne Zaglauer und Ihre Kollegin, Trudi Tacke, nahmen uns in ihren wunderschönen historischen und einladenden Räumen mit auf eine „entspannende Meditationsreise“.
Zu Beginn sprach Dr. Jörg Tacke über die „Quantenheilung“ in der auf die Verbundenheit von Bewusstsein, Geist und Bewegung, Ernährung und Licht gesetzt wird.
Nach diesem kurzen Statement begaben wir uns auf die „meditative Reise“, die mit freiem Tanz und Bewegungsübungen begann und mit sanftem Yoga weiterführte. Ein Body-Scan rundete die entspannende Reise ab. Bei diesem „ Inneren Abtasten des Körpers“ in völliger Ruhe, in Liege- und Sitzposition und in Begleitung dezenter Musik richtet sich der Focus auf verschiedene Körperbereiche. Dabei tauchen nicht nur angenehme sondern auch unangenehme Empfindungen, Gedanken und Emotionen auf. Wir empfanden diese erste „Anwendung“ als Entspannung und Wohlgefühl. Das Ziel des Bodyscan ist aber, das Bewusstsein zu trainieren und die Aufmerksamkeit zu steuern. Ein neue Erfahrung für uns.

Am 14.05.2014 im Restaurant Dreiflüssehof in Passau um 19.30 Uhr horchten 23 Teilnehmerinnen gespannt den Neurowissenschaftlichen Impulsvortrag „Warum spüre ich was du fühlst“ von Sonja Rüter.

Körpersprache ist Primärsprache der Menschen und wird von allen Nationen verstanden und ist äußerst aussagekräftig. Die Körperhaltung, Mimik und Gestik, die Signale und Botschaften die intuitiv ausgesendet werden, der Sprachton und die Augen (der Spiegel unserer Seele) verraten viel über unseren Gesprächspartner. Der erste kurze Eindruck (ca. 90 Sek.) ist oft entscheidend, einen Menschen eigenschafts- und charaktermäßig einzuschätzen.

Ist diese Person extrovertiert, gesellig, gewissenhaft, offen, ruhig, genau, gelassen, kultiviert, risikobereit, sympathisch, schweigsam usw.?

Frau Rüter zeigte uns während des Abends durch viele Gebärden, Gestiken und Körperhaltungen, wie Menschen in gewissen Situationen reagieren und wie diese Signale vom Gegenüber interpretiert werden. Jeder Teilnehmerin wurde bewusst, was wir für eine Körpersprache sie selbst ausdrückt und wie Sie sie sinnvoll im Geschäftsleben einsetzen und auch verbessern kann, ohne zusätzlich eine andere Fremdsprache zu erlernen.

Am Donnerstag den 10.04.2014 um 18.30 Uhr besichtigten 23 Mitgliederinnen die

Zigarrenmanufaktur Wolf & in Ruhland in Perlesreut.

Frau Cornelia Stix, die Geschäftsführerin der Manufaktur, empfing uns herzlich in Ihren Fabrikations-Räumen mit historischer Betriebsausstattung in denen es nach verschiedenem Tabak riecht, der aus fernen Ländern, wie Sumatra, Java, Brasilien und Kentucky importiert wird.

Die Inhaberin erzählte uns Geschichtliches vom Gründer der Firma, Hermann Wolf und seiner Schwägerin, Käthe Ruhland und der Übersiedelung 1917 von München nach Perlesreut, wo er den Teilhaber Karl Hilz fand, den Großvater von Ihr.

Die fleißigen und handwerklich geschickten Leute in und um Perlesreut, vor allem Frauen, waren damals dankbar für den sicheren Arbeitsplatz. Revolutionär war zur damaligen Zeit auch die Gründung sozialer Einrichtungen wie Kindergarten, Duschanlagen und Suppenküche durch die Firmeninhaber, die Beruf und Familie der Mitarbeiter in Einklang bringen ließen.

Die Zigarren und Cigarillos werden seit jeher in reinster Handarbeit hergestellt und in Buchenholzformen gepresst. Frau Stix führte uns vor, wie eine Virginia-Zigarre entsteht bzw. gerollt wird. Sie ließ uns wissen, dass nach dem zweiten Weltkrieg der Zigarrenkonsum sehr schrumpfte und auch das Rauchverbot von 2010 sein Übriges dazu tat. Viele Stammkunden blieben aber der Manufaktur treu und bestellen nach wie vor diese feinen Tabakwaren, die sehr originell in Holz-Schachteln verpackt sind und Deutschland- und Europaweit verschickt werden. Alle samt waren wir beeindruckt von dieser inforeichen Führung in diesem „klein Havanna“ im Bayerischen Wald.

Anschließend kehrten wir noch im Gasthaus Hafner „ gleich um die Ecke“ ein und ließen den Abend kulinarisch, unterhaltsam und gemütlich ausklingen.

iPad und iPhone bzw. Smartphone und Tablet-PC als digitaler Helfer

im Unternehmen und auch Privat.

Dies war das Thema unseres 3. Treffens des Jahresprogrammes am 13.03.2014 um 19:30 Uhr in der IHK Akademie in Passau, Nibelungenstr. 15. 16 Teilnehmerinnen horchten gespannt, was der Referent, Herr Stefan Damberger, von der Fa. Innowerk-IT GmbH aus Passau über diese innovativen Kommunikationsgeräte zu berichten hatte.

Im Laufe des Abends erhielten wir einen Überblick über die Fabrikate und Modelle sowie die Betriebssysteme der einzelnen Geräte und deren Anwendung, Nutzungs- und Einsatzmöglichkeiten z.B. in Nachrichten- und Video-Streams, Telefonie, Skype, Homebanking, Foto-Video-Bildbetrachtung, Dropbox, Soziale Netzwerke, App-Safari u. v. m. Uns wurden die Leistungsmerkmale der unterschiedlichen Geräte erklärt und die Vor- und Nachteile von PC, Tablet und Smartphone im Vergleich. Der Referent zeigte uns einiges an Zubehör welches es für die Geräte gibt. Er informierte uns praxisbezogen und sprach über die Nutzung sinnvoller Apps, über die Sicherheit in den Betriebssystemen und den Einsatz vorhandener Schutzmechanismen. Bei der Anschaffung von solchen Geräten riet er uns, nicht unbedingt auf die billigsten Anbieter zu setzen – Qualität lässt sich hören, fühlen, spüren und sehen!

Wanderung zum Dreisessel mit Reindlessen

Am 15.02.2014 und 16:00 Uhr rief unser Bayerwaldberg DREISESSEL, ihn zu erklimmen.

Die zweite Unternehmung unseres Jahresprogrammes 2014

Bei frühlingshaften Temperaturen und bestem Wetter, jedoch kaum Schnee, fanden sich 18 Mitgliederinnen am Fuße des Berges, am Frauenberger Parkplatz ein.

Ausgerüstet mit Stöcken anstatt mit Schlitten, erwanderten wir gut gelaunt und gesprächsreich mit kleinen Ruhe- und Trinkpausen den Gipfel. Wir wurden belohnt mit fantastischer Fernsicht rundum bis in die Alpen und traumhaftem Sonnenuntergang.

Im Berggasthof wartete dann schon die zweite Belohnung des Tages, die kulinarische.

Ein Reindl-Essen wurde uns serviert, mit verschiedenen Fleisch- und Knödelsorten sowie herzhaftem Sauerkraut. In heiterer, lustiger und unterhaltsamer Runde ließen wir uns diese Köstlichkeiten schmecken. Der Abend verging schnell und wir genossen den Rückmarsch mit brennenden Fackeln in einer klaren hellen Vollmondnacht – traumhaft und dies „vor unserer Haustür!“ – Freilich, bergab mit dem Schlitten hätten wir noch einiges mehr an Spaß gehabt, deshalb ist Wiederholung angesagt, im nächsten Winter mit hoffentlich genügend Schnee!

2013

Jahreshauptversammlung – Weihnachtsfeier 04.12.2013

Die Vorsitzende Gunda Pauli berichtete von derzeit 67 Mitgliedern, nachdem sie mit „Starke Frauen – Starkes Handwerk“ auf die Versammlung eingestimmt hatte. Denn das Handwerk sei immer noch eine Männerdomäne, obwohl Handwerksmeister bestätigten, dass ihre Betriebe ohne ihre Frauen nicht funktionieren würden. Dazu kämen all die Frauen, die als selbstständige Unternehmerinnen quer durch alle Handwerksbranchen zur Leistungsfähigkeit des Handwerks beitragen. „Derzeit werden rund 20 Prozent der Handwerksbetriebe von weiblichen Betriebsinhaberinnen geführt“, weiß Gunda Pauli. Die Quote der Existenzgründerinnen liege bei rund 24 Prozent. Der Anteil der Frauen, die sich im Handwerk selbstständig machen, sei in den letzten Jahren gestiegen; und auch immer mehr Töchter von Betriebsinhabern würden den elterlichen Betrieb in „Männerdomänen“ übernehmen.

Stellvertretende Vorsitzende Christine Graf berichtete über die vergangenen Veranstaltungen, ehe Gunda Pauli Jutta Schmalzbauer-Liebl für 13 Jahre als Vorsitzende ehrte. Gabriele Schmid wurde für zehn Jahre Arbeit in der Vorstandschaft ausgezeichnet. Ebenfalls Gründungsmitglied und bereits seit 17 Jahren dabei ist Rita Höng. Auch sie wurde geehrt

UnternehmerFrauenseminar 2013

Am 07.und 08.11.2013 fand das alljährliche UnternehmerFrauenseminar der Kreishandwerkerschaft Passau im Panorama-Hotel Grobbauer in Oberkreuzberg/Spiegelau statt. Dieses Jahr waren auch die Damen aus dem Arbeitskreis Regen dabei.

Herr Hoft, GF der Kreishandwerkerschaft Passau begrüßte am Donnerstag die 40 Teilnehmerinnen des Seminars und den Referenten Herrn Drauschke. Herr Klaus Drauschke, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien in Niederbayern a.D. referierte über die „Verbesserung der mentalen Leistungsfähigkeit“. Anhand verschiedener Beispiele zeigte er auf wie man mentale Leistungsfähigkeit verbessern und steigern kann.

Nach dem Mittagessen ging es in den Nationalpark Bayer.Wald zum Seelensteig. Auf der meditativen Wanderung in Führung eines Nationalpark-Rangers erfuhren wir viel Wissenswertes über Flora und Fauna in dieser uns heimischen Region.

Nach dem dreigängigen Abendmenü im Hotel Grobauer gesellte sich Kreisheimatpfleger Karl-Heinz Reimeier zu uns. Mit Gschichten und Reimen, von den Einwohnern und vom Weihrazn aus dem Bayer.Wald brachte uns Herr Reimeier die „Alte Zeit“ wieder in Erinnerung. Bei den traditionellen Mundart Liedern aus Altbayern konnten die meisten Damen mitsingen. Es war ein rundum geselliger Abend.

Am Freitag referierte Frau Soja Rüter, Coaching Rüter zum Thema „Burnout und Depression – wie der Traumjob zum Alptraum werden kann“. Dabei ging es um Depressionen am Arbeitsplatz, Burnout rechtzeitig erkennen – Prophylaxe und Gegenmaßnahmen, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Burnout oder Boreout?

Nach dem Mittagessen ging es informiert und motiviert wieder nach Hause.

Am 16.10.2013 um 19.00 Uhr fand bei pumpenpauli in Rappenhof

ein Informationsabend über SEPA und ein Vortrag über den Einsatz von Förderkrediten statt.

Es referierten Simone Rauschmeier und Stefanie Koran von der Sparkasse Freyung über das Thema SEPA, dem vereinheitlichten bargeldlosen europäischen Zahlungsraum. Dieser ersetzt ab 01.02.2014 den bisherigen nationalen Zahlungsverkehr für Überweisungen und Lastschriften.

Für uns Unternehmen ist es sehr wichtig bis zu diesem Termin:

– eine Gläubiger Identifikationsnummer (ID) bei der Bundesbank zu beantragen um Mandate vorzubereiten,

– die Banking-Software auf SEPA umzustellen und

– die neuen Einreichungsfristen und Vorschriften für Lastschriften zu beachten bzw.

– evtl. einen Termin über dieses Thema mit dem Kundenberater unsere Bank zu vereinbaren.

Daniel Greindl, Firmenkundenberater bei der Sparkasse Tittling, sprach über den Einsatz von Förderkrediten bei Investitionen und über die Änderung der Förderlandschaften.

Zinsgünstige Fördermittel können beantragt und eingesetzt werden bei:

– Investitionen im Bereich des Umweltschutzes und

– Steigerung der Energieeffizienz in unseren Unternehmen und beim

– Bauen, Sanieren und Umbauen.

Die Förderperioden der EU, der GA (Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) und des bayer. Regionalförderprogramms laufen nur noch bis zum Ende diesen Jahres! Ab 2014 werden Förderungen gekürzt, wer also Investitionen plant – Antrag noch 2013 stellen!

Vom 14.10. bis 16.10.2013 fand in Passau das Damenseminar des Fachverbandes Energie- und Gebäudetechnik (FEG) statt, dass Gunda Pauli und Ulrike Reichmeier organisierten.

Auf dem Programm standen interessante Fachvorträge und auch ein Freizeit- und Unterhaltungsprogramm.

Am Montagabend waren auch wir zum Überraschungsprogramm, dem Kabarett-Abend im neuen Restaurant Oberhaus, über den Dächern von Passau, geladen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen, mischte sich Martin Frank aus Hutthurm in unsere illustre Runde. Sein Auftritt, eine Mischung aus Wortkabarett und Ariengesang – komisch aber zum Brüllen! Er sprach über seine Erlebnisse als Spät-Pubertierender und sein Landleben auf dem Bauernhof mit all seinen Tücken und Facetten – humorvoll, bissig und skurril!

Wir staunten und lachten nicht schlecht über das, was der junge Nachwuchskabarettist mit seinem unschuldigen und braven Wesen darbot.

„Schokolade ist die Liebe, die man sich selbst schenkt!“ Sonja Blumenthal 

Am 17.09.2013 um 18 Uhr fand im IBB Hotel in Passau unser Pralinenseminar statt, das Herr Frank Simon, Konditormeister und Chocolatier aus der gleichnamigen Confiserie in Passau, leitete.

Herr Simon hatte vor Beginn des Seminares für jede Teilnehmerin einen Arbeitsplatz mit allen benötigten Arbeitsmaterialen und erforderlichen Zutaten vorbereitet, so dass wir nach kurzer Einführung gleich mit der Herstellung der feinen Pralinen beginnen konnten. Mittels einer Filmvorführung zeigte uns der Meister vorab jeden Arbeitsschritt und nebenbei erfuhren wir viel Wissenswertes über die Schokolade und deren Verarbeitung – speziell die Schmelztemperatur bis max. 45°C ist hierbei von großer Wichtigkeit.

Vorgefertigte Schokoladen-Hohlkörper in Trüffel- und Oval-Form und von uns vorher selbstausgegossene Aluminiumkapseln befüllten wir mit den selbstgemischten süßen und alkoholhaltigen Füllungen. Mit Hilfe von kleinen vorgefertigten Spritzbeuteln, die mit flüssiger Schokolade gefüllt wurden, verschlossen wir die kleinen Kügelchen, Schalen und Kapseln. Nun ging es ans Verzieren. Herr Simon zeigte uns ganz interessante und einfache Techniken und es entstanden dabei kleine köstliche Kunstwerke, die wir zum Schluss in eine transparente Präsentierschachtel verpackten. Ein schöner, geschmackvoller Anblick und kaum zu glauben, dass w i r diese Nougat-Bailey, Maracuja-Coco, Erdbeer-Wodka und Rum-Marzipan-Trüffel selbst produzierten und sie sind einfach köstlich!

Diese von Herrn Simon kreierten und hergestellten Rezepturen sind alle so ausgelegt, dass sämtliche Zutaten und Geräte für die Herstellung im Handel erhältlich sind.

Für uns, in unserem Amt als Hausfrauen und Köchinnen, war dieses Seminar sehr lehrreich

„Lach dich gesund!“ Lach dich flach…. Lach dich erfolgreich……. Lach über dich selbst …..!

Das war das Motto unserer Juli Veranstaltung, die am 16.07.2013 um 19:30 Uhr im Vortragsraum bei pumpenpauli, bei Gunda, in Rappenhof stattfand.

Monika Müksch, die Referentin und lustige Wienerin, Coachfrau, Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin, Lachmuskel- und Intuitionstrainerin verführte uns humorvoll in die Wissenschaft des Lachens und des Lachjogas.

Im ersten Teil des Abends gab Sie uns Einblicke in die „Gelotologie“, die Lachforschung und Sie bemerkte, dass wir hier in Mitteleuropa eigentlich viel zu wenig lachen. Je weiter man nach Süden kommt oder nach Afrika blickt, umso mehr wird gelacht und die Menschen sind generell fröhlicher, obwohl die Lebensumstände oft nicht zum Lachen sind. Frau Müksch berichtete über Norman Cousins, einem amerikanischer Journalisten, der während einer schweren Erkrankung und dem damit verbundenem negativen Gemütszustand das Lachen näher erforschte und durchs gezielte Lachen wieder gesund wurde und darüber auch u.a. ein Buch „Anatomy of an Illness“ geschrieben hat. Dann erzählte Sie über Patsch Adams, einem amerik. Arzt und Sozialaktivisten, der Clown-Gruppen mit roten Nasen weltweit organisiert um Kinder, Waisen und Kranken Hoffnung zu geben. Wir hörten auch von Dr. Madan Kataria, einem indischen Arzt und dem Begründer des Lachjogas, der Lachclubs und den Weltlachtag ins Leben rief.

Joga – übersetzt Verbindung- schafft Balance zwischen Körper, Seele und Geist sowie zwischen Menschen. Dies ist auch das Ziel des Lachjogas. Während des Lachens befinden wird uns in der Gegenwart. Unsere Gedanken verstummen, wir können einen wunderbaren Zustand des inneren Friedens, der Heiterkeit und des Einklangs erleben.

Im zweiten Teil des Vortrages wurden wir dann aktiv in das Lachevent eingeführt. Im Kreis um Frau Müksch und mit unserer Nachbarin links und rechts, machten wir dann gemeinsam verschiedene Atem-, Muskel, Klatsch-, Laute- und Entspannungsübungen, bei denen es viel zu lachen gab. Um auch künftig an das Lachen zu denken, erhielten wir als Erinnerung kleine Lachbehelfs-Kärtchen, auf denen die verschiedenen Übungen mit Bildern und Text beschrieben sind.

Bei belegten Brötchen (hergerichtet von der Metzgerei Kroiss, Sulzbach) und Getränken, ließen wir den Abend amüsant und gesprächsreich ausklingen.

Jahrestreffen der Unternehmerfrauen im Handwerk Niederbayern/Oberpfalz in Waldsassen am 26.06.2013

Am 26.06.2013 folgten wir der Einladung der Unternehmerfrauen des Bezirks Nordoberpfalz zum 5. Jahrestreffen unserer Vereinigung. Früh morgens starteten wir zu zwölft per Kleinbus und zwei Selbstfahrerinnen Richtung Waldsassen. Dort wurden wir um 10:00 Uhr mit Sekt, Kaffee und kleinem Imbiss herzlich von unseren Kolleginnen und Frau Gerlinde Reindl, der Vorsitzenden der UFH Nordoberpfalz , im Gästehause St. Joseph des Klosters Waldsassen empfangen und begrüßt. Der Bürgermeister, Herr Bernd Sommer, der Stadt Waldsassen und Herr Karl ArnoId, der Kreishandwerksmeister, hoben in ihren Grußworten die Bedeutung und die Geschichte der Stadt Waldsassen hervor. Bekannte Unternehmen, wie Kondrauer Mineralbrunnen, Glashütte Lamberts und Rosners Lebkuchen-Manufaktur haben ihren Sitz in dieser Region. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges sind zwar einige Firmen nach Tschechien abgewandert, diese sind aber geblieben und es sind auch neue erfolgreiche Betriebe entstanden, wie die Fahrradfirma GHOST-Bikes. Frau Margit Niedermaier, unsere Landesvorsitzende und Gerlinde Reindl sowie die beide Herren, stellten in ihren Ansprachen auch unsere Person als Unternehmerfrau und unser Wirken in den eigenen Betrieben mit den vielfältigen und verantwortungsvollen Tätigkeiten in den Vordergrund. Sie betonten, wie wichtig solche Treffen sind, um einmal dem Alltagsgeschehen in unseren Betrieben zu entfliehen, Gleichgesinnte zu treffen, Neues zu sehen und zu erleben und Gespräche zu führen. Bei der anschließenden Besichtigung der Stadt, der Basilika und des Klostergartens wurde dies sogleich in die Tat umgesetzt. Mittags wurden wir im Hause St. Joseph kulinarisch mit einem Kräuterbuffet verwöhnt. Anschließend stand die Besichtigung der Klosterkapelle und der weltberühmten Klosterbibliothek auf dem Programm. Wir waren fasziniert von den kostbaren Büchern, den filigranen Holzschnitzereien und Deckenmalereien sowie den lebensgroßen Holzfiguren des Künstlers Karl Stilp. Nach diesem Highlight ließen wir den Nachmittag in einer gesprächsreichen Kaffeerunde ausklingen. Mit dem mietfrei zur Verfügung gestellten Kleinbus der Firma Mercedes Paul Passau, ging es mit neuen Ideen wieder heimwärts.

Betriebsbesichtigung der Metzgerei Kroiss (Kohlpaintner)

Am 12.06.2013 um 18:30 Uhr hat uns unser Mitglied, Frau Eva Kohlpaintner, zur Besichtigung ihrer Metzgerei, Fa. Kroiss, Inh. A. Kohlpaintner, die von ihr und ihrem Mann Albert als Familienunternehmen geführt wird, nach Sulzbach, dem Hauptsitz des Unternehmens eingeladen. 14 Frauen unserer Vereinigung nahmen daran teil. Herr Kohlpaintner informierte uns eingangs über die Firmengeschichte und die Übernahme des Betriebes 2007 von Fritz Kroiss. In diesem Jahre erfolgte bereits die EU-Zulassung und Zertifizierung des Fleischerfachbetriebes. Vor diesem Zeitpunkt war Herr Kohlpaintner schon als Betriebsleiter im Unternehmen tätig und brachte dadurch schon viel Erfahrung im Geschäfts- und Produktionsablauf mit. Eva hingegen, gelernte Kindergärtnerin, musste sich das Wissen über das neue Fachgebiet Fleisch & Wurst erst zusätzlich aneignen.

Während der Führung durch die Produktions-, Kühl-, Versand- und Verkaufsräume vermittelte uns Herr Kroiss einen Eindruck über die Struktur des Betriebes und erklärte uns die täglichen Arbeitsabläufe die zur Herstellung der feinen Wurst- und Fleischspezialitäten nötig sind. Außer den 10 Filialen zählen auch Krankenhäuser, Gaststätten, Bistros, Kantinen und Hotels zu seinen Kunden. Täglich werden diese mit frischer Ware beliefert. Zudem betreibt die Fa. Kroiss Imbisse, Fleischmärkte und ein Catering. Dies erfordert ein gut durchdachtes logistisches Zusammenarbeiten der insgesamt fast 40 Beschäftigten. Die Fa. Kroiß setzt auf Produkte mit 1a Qualität zu günstigen und fairen Preisen, hergestellt von ausgesuchten und artgerecht gehaltenen Tieren aus der Region. Hinter dem Namen Kroiss bzw. Kohlpaintner steht eine Person des Vertrauens und nicht ein Anonym.

Maximilian, ein junger bestausgebildeter Geselle des Betriebes, führte uns vor, wie ein Rinderrollbraten fachmännisch bratfertig zubereitet und wie frisch hergestelltes Leberkäsbrät mit der „gewissen Handbewegung“ in die entsprechenden Alu-Formen gefüllt wird.

Am Schluss der Führung lud uns Familie Kohlpaintner zu einem traditionellen Weißwurst-Essen ein. Ein genussvoller und gesprächsreicher Ausklang des Abends bei dem wir uns von der Frische und Qualität überzeugen konnten, insbesondere auch vom feinem Leberkäse – denn jede Teilnehmerin erhielt beim Abschied als Zugabe eine gefüllte Form mit nach Hause, zum Selberaufbacken! Die Frage „ was koche ich den morgen“ war damit beantwortet. Unsere Männer und Familienangehörige ließen sich den geschmackvollen frisch gebackenen Leberkäse schmecken!

Naturheilkunde und ihre Anwendung aus Sicht eines Heilpraktikers war das Thema unserer Veranstaltung am 15.05.2013 um 19:30 Uhr im Restaurant Bayr. Venedig in Passau, bei der ca. ein Viertel unserer Mitgliederinnen teilnahm.

Sepp Steininger, Heilpraktiker und Betreiber der Praxis für alte und neue Heilweisen, aus Stallham 39 bei Neukirchen v. W. berichtete über die Alternativ-Medizin-Themen: Homöopathie, Spagyrik und Schüßlersalze.

In unserer Zeit setzen immer mehr Menschen Vertrauen in diese alternative Art der Medzin, als in die klassische Schulmedizin, die es verhältnismäßig erst sehr kurz gibt. Heilkräfte der Natur hingegen finden seit jeher Anwendung und Wirkung.

Herr Steininger erläuterte uns die Kernaussage der Homoöphatie – Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt und der Spagyrik, eine Behandlungsmethode der ganzheitlichen Medizin (Alchemie). Körper, Geist und Seele sollen im gesunden Gleichgewicht eine Einheit bilden. Er informierte uns auch über die Bedeutung der Schüsslersalze, von denen der Erforscher, Dr. W.H. Schüssler, annahm, dass aufgrund eines gestörten Mineralhaushaltes der gesamte Stoffwechsel des Menschen beeinträchtigt ist.

Die Wirkstoffe zur Behandlung in diesen Medizinarten findet man in Pflanzen und Mineralien, aus denen Globuline, Öle, Salze, Tropfen und Tinkturen hergestellt und zur Behandlung eingesetzt werden.

Zudem stellte er auch den Honig mit seinem Nebenprodukt, dem Propolis, das Kitharz, welches die Bienen zum Abdichten des Bienenstockes verwenden, als Heilmittel in den Vordergrund und auch die Bachblüten-Therapie, bei der als Anwendungsmittel Tropfen aus 38 verschiedenen Blütenpflanzen (in Quellwasser unter Sonnenstrahleneinwirkung eingelegt) und mit Alkohol haltbargemacht, eingenommen werden.

Generell empfahl uns Herr Steininger, zur Stärkung des Immunsystems, sich täglich und bei jedem Wetter in der frischen Luft zu bewegen, viel Barfuß zu gehen, kneipische Kaltwasseranwendungen durchzuführen, täglich bis zu 3 Liter Flüssigkeit zu trinken, viel Obst und Gemüse zu essen, einen gesunden Schlafplatz zu wählen und die Reinlichkeit nicht zu übertreiben.

Offizielle Einweihung der Beauty- und Gesundheitsoase Schmalzbauer-Liebl im Wellness-Hotel Hochriegel in Klingenbrunn am 27.04.2013 um 11:00 Uhr

Nach einem Sektempfang begrüßte Frau Jutta Schmalbauer-Liebl die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden: Herrn Bürgermeister Lucksch von Spiegelau, stellv. Landrätin Frau Gerlinde Kaupa, Landkreis Passau, stellv. Landrat Herrn Helmut Behringer, Landkreis Freyung-Grafenau, Herrn Muthmann, Freie Wähler, MdL. Von der AOK Frau Rita Gruber, DGB-Regionalvorsitzender, Edwin Urmann, UnternehmerFrauen Vorsitzende Gunda Pauli, von der Handwerkskammer Klaus Jochham, der Betreuer von der Sparkasse, die Hausherrn Rosina, Max und Sebastian Stadler, der Künstler Peter Klonowski mit Frau Marianne und Herrn Pfarrer Gerstl.

In einem kurzen Überblick erläuterte Frau Schmalzbauer-Liebl ihre berufliche Laufbahn. Mit ihren Wurzel in Grafenau und Grub machte sie sich 1982 als Jungmeisterin im Hotel Steigenberger in Grafenau selbständig. Sie gründete in Tittling einen Friseursalon und die private Kosmetikfachschule. Desweiteren betreibt sie in Feuerschwendt bei Kalteneck eine Beauty-und Gesundheitsoase. Vor eineinhalb Jahren ist Tochter Kerstin in den Betrieb eingestiegen. Kerstin absolviert zurzeit eine Ausbildung zur Heilpraktikerin. Ihr Mann Toni ist stets an ihrer Seite und unterstützt sie in allen Bereichen.

Frau Gruber und Herr Urmann sprachen Grußworte und hoben die gute Zusammenarbeit mit Frau Schmalzbauer-Liebl hervor. Der Künstler Peter Klonowski berichtete über Gestaltung und Ausführung der Malereien an der Wand im Gang zu den Behandlungsräumen. Anschließend mahn Herr Pfarrer Gerstl die Segnung der Räume vor. In seiner kurzen Ansprache hob er die freundliche Atmosphäre der Räumlichkeiten hervor.

Bei einem Rundgang durch die individuell gestalteten Räume informierten sich die Gäste über das Angebot in der Praxis. Die Räume sind mit viel Liebe und Wärme gestaltet und eingerichtet, wie man es von Familie Liebl kennt.

Ab 14:00 Uhr konnten sich die Besucher bei den Mitarbeitern über verschiedene Angebote informieren und auch verwöhnen lassen.

Jahresausflug nach Nürnberg

Ein kleiner Kreis unsere Mitgliederinnen nahm am Jahresausflug 2013 vom 19.04. bis 21.04. teil.

Das Ziel war Nürnberg mit einem sehr interessanten Programm.

Freitagvormittags ging es per Bahn in die mittelfränkische Metropole. Nach der Ankunft im Hotel, ließen wir uns nachmittags unter dem Motto „Liebe, Lust und Laster“ durch die Stadt führen.

Am Samstagvormittag besuchten wir den Handwerkerhof am Königstor, eine Erlebnisoase mit Mittelalter-Flair im Herzen Nürnbergs, mit traditioneller Handwerkskunst und typisch Nürnberger Erzeugnissen. Danach spazierten wir in den Einkaufsstraßen der Innenstadt, um die verschiedensten Geschäfte und Boutiquen zu erkunden.

Abends, das Highlight, der Besuch der Vorstellung „Faulibald und Gammelhans“ im Kulinarischen Expeditionstheater im Nürnberger Tiergarten-Restaurant. Das Motto „lieber in der Lagune träumen, als alltagskrank vor Ärger schäumen“. Kein Theater von der Rampe, sondern Theater zum Anfassen mitten unter dem Publikum, live und hautnah dargeboten mit feinem Essen und Trinken, Musik und Theater vermischt zu einer Einheit. „Ein Sud aus Gelächter und Schmatzen!“ Die Darbietung – hinreißend, originell, authentisch und abenteuerlich amüsant.

Sonntagsvormittags besichtigten wir unter Führung von Agnes Dürer (1. Unternehmerfrau) das Albrecht-Dürer Haus, die Wohn- und Arbeitsstätte des berühmten Malers. Wir erfuhren viele Informationen über sein Leben, seine Werke und Reisen.

Nachmittags machten wir uns wieder per Bahn, aber mit Verspätungen auf die Heimreise.

Ein erlebnisreiches Wochenende!

Adamas – Der unbezwingliche Diamant

Am Donnerstag, den 14.03.2013 um 19:30 Uhr fand im Dreiflüsse-Hof in Passau unsere vierte Veranstaltung des Jahresprogrammes 2013 statt. Ein knappes Dutzend unserer Mitgliederinnen fanden den Weg zu diesem äußerst informativen Vortrag. Frau Johanna Wenzl, Inhaberin des Schmuckcafe´s Wenzel in Spiegelau und gelernte Diamantschleiferin, berichtete umfangreich und ausführlich mit Unterstützung Ihrer Tochter Ronja (ronjas fotowelt) alles Wissenswerte über den Diamanten.

Die Schönheit eines Diamanten ist über jede Mode und jeden Zeitgeist erhaben, er ist ein treuer Begleiter, der König unter den Schmuck- und Edelsteinen und die „härteste Währung“ auf dieser Welt – ein Symbol für Reichtum, aber auch ein Symbol für Ausbeutung und Kriege auf unserem Planeten. Im griechischen heißt der Diamant „Adamas“ der „Unbezwingbare“.

Frau Wenzel informierte uns im Vorfeld über die Entstehung und Gewinnung der Diamanten und deren Charakteristika und Verwendung. Der Diamant besteht aus reinem Kohlenstoff und ist das härteste Mineral. Nur ein Viertel aller auf der Welt geförderten Diamanten ist qualitativ als Schmuckstein geeignet. Daher findet der Diamant vor allem auch in der Industrie als Industriediamant Verwendung und zwar unter anderem als Schneidstoff für Bohr-, Schneid-, Schleifwerkzeuge. Hierbei macht man sich seine große Härte, Verschleißfestigkeit und sein Wärmeleitvermögen zunutze. Eine Klassifizierung von Diamanten hinsichtlich ihrer Qualität und ihres Wertes kann durch bestimmte Kriterien, den sogenannten Vier C, erfolgen. Dahinter verbergen sich folgende Begriffe: Carat, Clarity, Colour und Cut. Carat Karat (engl. Carat) ist die Einheit, in der das Gewicht eines Diamanten angegeben wird. Ein Karat wiegt 0,2 Gramm (die Maßeinheit stammt von früher, es ist das Gewicht eines Samenkornes des Johannisbrotbaumes ) Es gibt zu beachten, dass Karat ein Maß für das Gewicht, nicht die Größe eines Diamanten ist. Daher ist ein zweikarätiger Diamant nicht doppelt so groß wie ein einkarätiger, obwohl er das Doppelte wiegt. Clarity bezeichnet die Reinheit eines Diamanten. Es gibt nur selten Diamanten, die „fehlerfrei“, das heißt absolut rein sind. Die meisten enthalten Fremdkörper oder Kristallstörungen, sogenannte Einschlüsse, die die Reinheit beeinträchtigen. Colour klassifiziert die Farbe eines Diamanten. Diamanten gibt es in allen Farben, wobei solche in gelblichen Tönen am häufigsten vorkommen. Je farbloser, desto wertvoller ist der Diamant, denn bei einem absolut farblosen Diamanten durchdringt weißes Licht den Stein mühelos und tritt in Regenbogenfarben wieder aus. Cut bezeichnet den Schliff eines Diamanten. Unter Schliff versteht man die durch Schleifen erzeugte Art und Form von Diamanten, um ihren Glanz zu verstärken und die dem Stein innewohnenden optischen Effekte hervorzuheben. Ein gut geschliffener/facettierter Diamant, gleich welcher Form, reflektiert das einfallende Licht besser, er ist brillanter und bekommt durch den Schliff und eingefasst erst das Feuer, das ihn so begehrt macht. Die bekannteste Schliffart ist der runde Brillant mit 56 Facetten. In der Umgangssprache werden Brillanten oft mit Diamanten gleichgesetzt. Nicht jeder Diamant ist ein Brillant, aber jeder Brillant ist ein Diamant. Der edle Stein ist auch als Wertanlage interessant. Gemmologische Institute und Labore stellen Zertifikate über Echtheit und Herkunft aus und versehen per Lasertechnik den Diamant mit der Prüfnummer um Fälschungen auszuschließen. Der Diamant findet auch in der Mystik und Heilwirkung Anwendung, er vermittelt Glück und Harmonie.

Frau Wenzel brachte für diesen Vortrag viele Schmuckgegenstände (Ring, Ketten, lose Steine) aus Ihrer Herstellung und Sammlung mit. Sie veranschaulichte uns damit die verschiedenen Arten der Verwendung und die Faszination die der Diamant ausstrahlt.

Besuch THINK-Schuhe in Kopfing

Am Donnerstag, den 28.02.2013 um 19:30 folgten einige von uns der Einladung unserer österreichischen Nachbarinnen.

Die Unternehmerfrauen-Vereinigung FRAU in der WIRTSCHAFT der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKO) mit ihrer Vorsitzenden, Frau Waltraud Guschlbauer, lud uns zur THINK Schuhwerk GmbH nach A-4794 Kopfing in die Hauptstr. 35 zur Firmenpräsentation ein. Zugleich wurde auch die neu eingetroffene Frühjahrs- und Sommer-Kollektion der THINK-Schuhe präsentiert.

Die Verkaufs-und Geschäftsräume füllten sich an diesen Abend mit vielen Besuchern. Bei gutem Wein, herzhaft belegten Broten und Gebäck, ließen wir die neue Schuhmode in den Regalen auf uns „wirken“. Es dauerte auch nicht lange und viele von unserer Gruppe wurden in der Angebotsvielfalt der bequemen und farbenprächtigen Schuhe fündig.

THINK-Schuhe bzw. die Idee die sich dahinter verbirgt:

Seit den 80er Jahren setzt das Unternehmen mit steigendem Erfolg auf die Produktion von gesunden lässigen Schuhen aus natürlichen und ökologischen Materialien in unverwechselbarer Optik. THINK ist in aller Bescheidenheit irrsinnig stolz, es als kleines Unternehmen geschafft zu haben, eine innovative und kreative Marke weltweit zu vermarkten.

„Auf dem Erfolg soll man sich nicht ausruhen, deshalb wird laufend der Dialog mit den Menschen gesucht, denn nur durch Zuhören, Verstehen, Nachdenken und Agieren werden wir auch weiterhin in der Lage sein, die individuellen Ansprüche unserer Kunden zu erfüllen.“ Martin Koller (Think)

Diese Idee ist sicherlich auch für den Erfolg in unseren Betrieben förderlich.

Wir danken den Frauen in der Wirtschaft für diese interessante Einladung.

Am Freitag, den 15.02.2013 um 19.30 Uhr nahmen gut zwei Dutzend Mitglieder, Verwandte und Freunde unseres Vereines an der 2. Veranstaltung unseres Jahresprogrammes 2013 teil.

Wir besuchten im Stadttheater Passau die Aufführung der Komödie

„AUSSER KONTOLLE“ von Ray Conney.

Wer nicht dabei war, dem ist etwas entgangen!

Temporeich gespielt, lustig – ein wunderbares Chaos – brillant von den Schauspielern präsentiert.

Zur Handlung:

Staatsminister Richard Willey hat vergnügliche Stunden vor sich: während im Parlament gerade debattiert wird, trifft er sich im Hotel zu einem Schäferstündchen mit Janet, einer Sekretärin der Oppositionspartei. Janet zieht gerade die Fenstervorhänge zur Seite, die den wunderbaren Blick auf die Themse freigeben, da hängt der leblose Körper eines Mannes im Schiebefenster. Willey weiß nur, dass dieser Körper versteckt werden muss, denn sonst hat der einen handfesten Skandal an der Backe. Der Hotelmanager steht schon auf der Matte, um sich nach einem Mann zu erkundigen, der von außen in die Suite hereingeschaut hätte. Willey tut das, was Politiker am besten können: reden, reden, reden, lügen, notlügen …..?! Er holt seinen gewissenhaften braven und anfangs prüden Sekretär zu sich, der ihm aus dieser „Notlage“ helfen soll. Dieser kommt im Laufe des Geschehens auf den Geschmack der weiblichen Begehrlichkeiten und auch der Zimmer-Buttler nützt die unglückliche Situation des Ministers zu seinen Gunsten aus. Plötzlich taucht auch noch der rabiate Ehemann von Janet auf und der vermeintlich Tote wird wieder lebendig und entpuppt sich als angeheuerter Detektiv des eifersüchtigen Ehemannes. Als dann auch noch die Ehefrau von Willey auftaucht, gerät alles außer Kontrolle. Aus einer Lüge werden riesige Lügenberge, konstruierte Phantasiewelten, die irgendwann wie eine Seifenblase zerplatzen und die Protagonisten in einem höchst unterhaltsamen Chaos zurücklassen.

Die bekannten Sprichwörter „ Lügen haben kurze Beine“ und „Wer lügt, braucht ein gutes Gedächtnis“ bewahrheiten sich auch bestens in diesem amüsanten Theaterstück.

Mediation bei Forderungsstreitigkeiten, Unternehmensschutzschrim bei Insolvenzen, Datenschutz und Werbung

Unser erstes Treffen des Jahresprogrammes 2013 fand am Mittwoch 16.01.2013 im Restaurant Bay. Venedig in Passau statt.

Zahlreiche Mitgliederinnen unseres Vereines folgten gespannt dem interessanten Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Christian Flisek von der Rechtsanwaltskanzlei Flisek + Galla aus Passau. Herr Flisek ist Fachanwalt für Gewerblichen Rechtschutz und Mediator. Er präsentierte uns den Vortrag in Overhead-Projektion und übergab jeder Teilnehmerin eine Manuskript-Mappe.

Das Thema des Vortrages lautete: Mediation bei Forderungsstreitigkeiten Unternehmensschutzschirm bei Insolvenzen und Datenschutz und Werbung

Zum ersten Thema berichtete uns Herr Flisek, dass Forderungen an Kunden mit einer nachhaltigen Liquiditätsfitness zu betreiben sei. Untersuchungen zeigten, das 80 Prozent der Forderungsausfälle auf einer Zahlungsunwilligkeit des Kunden beruhen und nicht auf dauernder oder vorübergehender Zahlungsunfähigkeit.

Wichtig ist, sichere Verträge abzuschließen, lückenlos weitere Aufträge im Rahmen eines bereits auszuführenden Projektes schriftlich zu dokumentieren und verlässliche Informationen über den Kunden evtl. schon vorab einzuholen (Bonitätsprüfung, SchuFa-Auskunft, etc.) Bei nicht fristgerechter Bezahlung, konsequentes und effizientes Inkasso durchführen!

Als Alternative zum gerichtlichen Forderungsweg ist auch eine Mediation empfehlenswert. Dies ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren, einen Konflikt konstruktiv beizulegen. Beide Konfliktparteien wollen durch Unterstützung einer dritten allparteilichen Person, dem s.g. Mediator, zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die den wirklichen Bedürfnissen und Interessen der beiden Parteien entspricht. Der Mediator trifft dabei keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konfliktes, er ist lediglich für das Verfahren verantwortlich. Ein bereits laufendes Gerichtsverfahren kann durch eine Mediation auch unterbrochen werden!

Beim zweiten Thema des Vortrages informierte uns Herr Flisek über den seit 01.März 2012 gesetzlich verankerten Schutzschirm für Internehmen bei Insolvenz. Wenn das Unternehmen verschuldet ist und Zahlungsunfähigkeit droht, kann ein Schutzschirm-Antrag beim Gericht gestellt werden. Ein Insolvenzfachmann überprüft und schätzt ein, ob eine Sanierung aussichtsreich ist. Wird dem Antrag stattgegeben, hat das Unternehmen drei Monate Schutz vor Zwangsvollstreckung. In dieser Zeit soll konzentriert die Sanierung des Unternehmens angestrebt werden und es muss sich offensiv mit dieser Situation auseinander gesetzt werden, ohne die Zahlungsunfähigkeit dabei zu verheimlichen. Zudem muss in diesem Zeitraum ein Insolvenzplan erarbeitet werden. Der Vorteil – zunächst ist kein Insolvenzverwalter nötig, es entstehen diesbezüglich auch keine Kosten, das Vertrauen der Kundschaft bleibt erhalten und das Unternehmen wird in dieser Zeit unter Eigenverwaltung geführt. Ein Sachverwalter, der vom Unternehmen vorgeschlagen werden kann, wirkt in dieser Zeit mit. Nachteilig ist jedoch die relativ kurze Schutzzeit von nur 3 Monaten!

Am Schluss des Vortrages wurde uns die Werbemöglichkeiten Contra der Datenschutz näher erläutert.

Beim Streumarketing, z.B. Zeitungsannoncen, Kino- Radiowerbung u .ä. erreicht man nur eine vage Personengruppe und der Erfolg ist eher unsicher. Dagegen beim Direktmarketing z.B. Newsletter per Email, Werbeanzeigen im Internet u. ä. ist der Erfolg wahrscheinlicher, weil eine bestimmte Zielgruppe erreicht wird, dafür sind wir aber aufgrund der Adress- Namens- und Kontakteinholung mit dem Datenschutz konfrontiert.

Grundsatz: Es ist alles verboten, was nicht ausnahmsweise erlaubt ist.

Und vieles bewegt sich im sog. „Graubereich“

Um Rechtssicherheit zu haben, ist die Beschaffung personenbezogener Daten wie Name, Adresse u. v. m. grundsätzlich nur mit Einwilligung/Erlaubnis der Betroffenen oder gesetzlicher Erlaubnis möglich. Werbung ohne Einverständnis des Verbrauchers, auch gegenüber Gewerbetreibenden z.B. mit unaufgeforderten Zusendungen oder E-Mails ist wettbewerbsrechtlich eine sog. unzumutbare Belästigung. Nur wenn aufgrund konkreter Umstände ein sachliches Interesse zu vermuten ist und zuvor schon geschäftlicher Kontakt bestand, kann ein Werbeanruf oder ein Zusendung zulässig sein. Wird ein Wettbewerbsrecht verletzt, können Konkurrenten und Verbraucherzentralen das Unternehmen kostenpflichtig abmahnen mit der Folge, Anwaltskosten übernehmen zu müssen und Unterlassungserklärungen abzugeben.

Es ist ratsam, sicherheitshalber eine entsprechende Werbemöglichkeit in diesem sensiblen Direktmarketingbereich vorher prüfen zu lassen!

Der Vortrag beeindruckte uns mit vielen genannten Beispielen aus der alltäglichen Praxis.